Wanderung der IG zum “Belvedere”

Wanderung der IG zum „Belveder“

Fotos und Text: Karsten

Layout und Bildunterschriften: Dietmar

Zum ersten Jahrestag der Interessengemeinschaft wanderte eine kleine Gruppe von 9 IG-Mitgliedern und 2 Angehörigen unter der Führung von Bernd alias „rahmhanke“ von Hrensko zum Lokal „Belveder“ und zurück.

Der Treffpunkt lag in Hrensko am Eingang zum Kamnitztal (10 Uhr). Der erste Kilometer musste leider entlang der Fernverkehrsstraße Richtung Decin auf einem schmalen Fußweg gewandert werden. Nach dem letzten Lokal ging es dann aber links ab ins Tal der Dürren Kamnitz (Sucha Kamenice). Eine Tafel wies uns darauf hin, dass wir nun den Nationalpark betreten. Steil ansteigend führte der Weg oberhalb des trockenen Bachbettes entlang, vorbei an den Überresten der alten Mühle. Bald war die schwierigste Stelle erreicht, wo die Brücke über den Bach beim letzten Hochwasser weggerissen wurde. Eine Reparatur des Weges hat hier noch nicht stattgefunden, somit muss der Bach zu Fuß durchquert werden. Das stellte jedoch kein großes Problem dar, da die Dürre Kamnitz ihrem Namen alle Ehre machte und ausgetrocknet war.

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Weiter führte der Weg am südlichen Talhang allmählich aufwärts. An einer alten ausgehauenen Steinbank gab es eine kurze Rast, bei der ein jung vermähltes Paar für die Truppe einen ausgab.

Weiter ging es hinauf aufs Plateau nach Elbleiten (Labska Stran). Hier öffneten sich schöne und ungewohnte Aussichten auf den Großen Winterberg, die Silber- und Flügelwände, den Zirkelstein, die Schrammsteine und letztlich auch den Großen Zschirnstein.

Nach Durchquerung des Dorfes dauerte es nur noch wenige Minuten und das Ziel war erreicht. Bei angenehm milden Temperaturen konnten wir draußen Platz nehmen und uns für die nachfolgende Sitzung erst einmal stärken. Die Sitzung fand dann wegen des starken Gästeandrangs auf der Aussichtsplattform unterhalb der Gaststätte statt.

 

 

 

 

 

 

Der Rückweg führte dann die linken Treppen an der Aussicht hinauf und weiter links im Wald entlang. Bald erreichten wir einen ersten Aussichtsfelsen mit Blick ins Elbtal. Weiter ging es am oberen Elbhang entlang. Bernd als „Höhlenprofi“ erklärte immer wieder Interessantes, so die Zugänge zu den vielen Höhlen, welche sich in diesem Bereich befinden. An einigen Zugängen führte der Weg direkt vorbei, einige andere Eingänge lagen etwas entfernt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Fels „Seismograph“ gab es dann noch eine Mutprobe: Über eine etwas wacklig aussehende Leiter konnte man vom Massiv aus zum Gipfel hinübersteigen. Drei Stiegenfreunde wagten es und wurden mit einem Eintrag ins Gipfelbuch belohnt. Dann bog der Weg bald rechts ab ins Dürrkamnitztal, wo uns ein steiler Abstieg wieder hinabführte in bekannte Gefilde.

Auf Höhe der alten Mühle bog dann ein Teil der Truppe rechts ab, um zur „Freundschaftshöhle“ aufzusteigen. Nach etwas Suchen ward diese auch gefunden. Zwei Freunde stiegen kurz weiter hoch zur „Biwakhöhle“ und besichtigten diese. Dann stiegen drei Wanderfreunde unter Seilsicherung in die „Freundschaftshöhle“ ein. Nach einer größeren Kammer ging es über Geröll steil abwärts in den Berg. Zwei Freunde stießen bis zum Ende der Höhle vor und trugen sich ins Höhlenbuch ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Abschluss bildete dann der Rückmarsch nach Hrensko, der auch am Gebäude der tschechischen Nationalparkhüter vorbeiführte. Interessanterweise standen dort zwei deutlich kleinere und nützlicher aussehende Fahrzeuge als man auf deutscher Seite zu sehen bekommt. Am Ausgangspunkt zerstreute sich dann die Truppe und nahm zum einen viele schöne Impressionen aus dem Sandstein, zum anderen auch viele neue Gedanken von der Beratung mit nach Hause.


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