Bericht des Stiegenpaten

Hirschgrund: Stiegenpate Bernd alias rahmhanke
Begehung: 18. September 2012, keine Auffälligkeiten

Der Hirschgrund ist von Rathen aus gesehen der erste begehbare der sog. „Stillen Gründe“. Er ist als Kletterzugang (schwarzes Dreieck) ausgewiesen und verläuft vom Haldenweg in Richtung NNW hinauf zum Fremdenweg.  Der Haldenweg verbindet Rathen mit Stadt Wehlen auf schönem Waldweg ein wenig oberhalb des asphaltierten Elberadwegs . Vom Haldenweg kommend überwindet man die Steilstufe  bis zum eigentlichen Grund. An einer Buche sind Kletterzugangs-Markierungen zu erkennen (Bild 01), denen man nach rechts folgen kann, wenn man in Richtung Rahm-Hanke gehen möchte.

Nur wenige Meter weiter müsste  man sich dann entscheiden: Es gibt hier zwei Möglichkeiten, wahlweise durch die Schucht geradeaus oder aber linkerhand mit Unterstützung durch einen angelegten Baumstamm (Bild 02). Geht man jedoch im eigentlichen Hirschgrund geradeaus weiter, erreicht man bald, nur leicht ansteigend, einen weiteren, nach rechts abgehenden Kletterzugang. Diesem kann man ebenfalls in Richtung Rahm-Hanke folgen (s.u.). Der Grund wird nun steiler (Bild 03). Wir passieren einen weiteren Kletterzugang rechts, der hinauf zu den Kletterfelsen Arzt, Patient und Assistent führt. In eine Felsrippe sind 6 Stufen gehauen (Bild 04).  Der Weg führt nun hinauf zum Fremdenweg, wo eine Leiteinrichtung aus Holz den normalen Fremdenwegs-Wanderer davon abhalten soll, unbewusst einen nicht ganz einfachen Abstieg  zu wagen (Bild 05).
Wer den Besuch des Hirschgrundes mit einer Begehung der Rahm-Hanke verbinden will, dem empfehle ich allerdings die Begehung des Hirschgrundes in entgegengesetzter Richtung, also vom Fremdenweg steil hinab, vorbei an dem ersten Kletterzugang (der nun natürlich links abgeht).Am zweiten Kletterzugang (Bild 06) nunmehr  links über Stufen (Bild 07) zu einer Leiter (Bild 08) bis zum Platz mit der markanten Baumwurzel (Bild 09). Von hier geht es einige Meter abwärts zu einem kleinen Band und hinauf über Felsrippen (Bild 10) und wieder hinab. Drei Griffe ermöglichen gegenüber einen leichten Aufstieg (Bild 11) und man steigt weiter auf bis zu einem Platz mit Höhle und Bergungsbox (Bild 12). Durch die Höhle geht es linkshaltend weiter nach oben bis man schon den nahen Wartturm sieht, von dem aus man die Tour über die Rahm-Hanke fortsetzen kann.

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