Gans, schön steil – Eine Erkundung

Allen Ratgebern aus dem Forum einen Dank, denn die Informationslage zu diesem kleinen Gebiet ist doch recht dürftig. Was ich mir dann so zusammengetragen habe macht aber sehr gespannt und ungeduldig, nur krankheitsbedingt hat war es jetzt erst so weit, dass wir die Begehbarkeit der Wege zwischen den Rathener Gänsen zu erkunden beginnen konnten. Der erste Erkundungsgang gilt der Kleinen Gans. Weiterlesen

Geologische Exkursion und mehr …

Am ersten Märzwochenende war es wieder soweit – offizielle Eröffnung der Veranstaltungssaison der Nationalparkverwaltung 2018, traditionell mit einer geologischen Exkursion, geführt von Rainer Reichstein. Das Zielgebiet diesmal: der Kleine Zschand – wobei es aber dann eher abseits desselben in Richtung Lorenzsteine ging.
Los ging es an der Felsenmühle, nach Entrichten des Obolus von 3,50 Euro pro Nase und Unterschrift unter die „Belehrung“ zur Eigenverantwortung gab es sofort die ersten Erklärungen – weniger zum Thema „Geologie“ denn zum Thema „Glaziologie“: die Eisbildungen in der Kirnitzsch wurden erläutert.

Dann ging’s hinauf auf die Straße durch den Kleinen Zschand. Schon bald wurde wieder gehalten und an einem zufälligen Beispiel erklärt, wie der Speläologe im Winter auf Höhlensuche geht …
Wenig später ging es dann links hinauf auf markiertem Kletterzugang. Am Falschen Rabentürmchen dann Erläuterungen zu Salz- und Frosterosion, dem Hauptthema dieser Tour. Weiter zum Lorenzstein, gab es dann Abstecher zu besonderen Objekten der Geologie: einer Rose und einem großen Kiesel. Am Rabentürmchen gab es dann Erläuterungen zur Tritterosion durch Kletterer und deren Vermeidung mit Sandsteinverfestiger.

Nach 2 kurzen Pausen in der Sonne ging es dann am Fuße des Großen Lorenzsteines weiter, mit Erläuterung zur „Plattenerosion“. Nachdem auch der Kleine Lorenzstein noch halb umrundet war, ging es auf dem Lorenzweg zurück in den Kleinen Zschand und zur Felsenmühle. Wie üblich standen Wegstrecke und Wegzeit in einem schlechten Verhältnis, aber man ist ja mehr zum Lernen als zum Wandern mitgekommen. Und Rainer schafft es auch immer wieder, mir noch neue Wege und Ecken zu zeigen, obwohl ich immer denke, ich habe schon alles gesehen…
Fazit: Die Teilnahme lohnt sich immer wieder!

 

Da es noch Zeit bis zum Bus war, schloss ich noch eine Privatwanderung an und stieg gegenüber des Lorenzweges die Ferkelschlüchte hoch (Windbruch!) und dann immer geradeaus zum Lichtenhainer Wasserfall und zum Beuthenfall. Wegen der schönen Eisbildung an den beiden Fällen und auch zwischendrin eine lohnende Geschichte.

Der vergrabene Sandsteinblogger …

… oder: Da guckst du!

Wie zuletzt erwähnt, sollten die Poplätzschwände erkundet werden und dabei ein gut erhaltenes Heft des letzten Sandsteinbloggers versteckt werden – für jemand, der es sich von da wegholen will. Im Fachgeschäft immerhin 7,50 € hier für nur ein verschwitztes Unterhemd und ein paar dreckige Finger, denn ohne diese wird es den doch etwas steilen Aufstieg vielleicht nicht hinaufgehen (zumindest bei feuchtem Boden wie heute). Weiterlesen

Ist ein Schritt zurück ein Rückschritt?

In irgendeinem Wanderbericht hatte ich gelesen, dass man den Sommerturm in den Poblätzschwänden mittels eines 1er Sprungs bequem erobern könnte. Das interessiert mich, obgleich ich mich da noch nicht springen sehe, aber eine Erkundung vor Ort ist es wert und dazu hab‘ ich mir beim ortsansässigem Outdoorladen mal noch den passenden Kletterführer besorgen wollen. (Dass ich da keinen 1er Sprung drin fand, lieber Andy, das ist ein anderes Thema) Im besagten Laden lag aber gleich bei dem KF auch der Sandsteinblogger in Papier. „Hat der Landgraf selbst vorbeigebracht“, meinte der Händler. „Soso“, dachte ich da, „diese Mühe muss belohnt werden“ und so löhnte ich in zwischenjährig entspannter Stimmung die nicht ganz billig wirkenden 7,50 €. Aber, hab‘ ich meinen Kauf begründet, das kostet so ein buntes Heft und hier hab ich nur Themen die dicht um ein Lieblingsthema kreisen. Also schön, in den nächsten 2-3 freien Tagen gibt das was kurzweiliges zum lesen.

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Wir wünschen wanderbare Feiertage

Es ist fraglich, ob Gans, Ente, Pute, Truthahn und Karpfen das Weihnachtsfest als Erlösung betrachten. Es ist auch fraglich, ob es unser Weihnachtsmann hier bei der Fortbewegungsmethode rechtzeitig zum Fest schafft, aber eines ist gewiss: unsere nächste Wanderung.

Allen Stiegenfreunden eine besinnliche Weihnachtszeit sicher verbunden mit den Planungen zu den nächsten Wander- oder Klettertouren.

Zum Jahresabschluss gibt es auch mal ein Bilderrätsel von mir: Wo steht dieser 10,10 Meter hohe Nussknacker mit dem man Kokosnüsse knacken kann? Ein kleiner Tipp: Ihr werdet ihn nicht auf eurer nächsten Wanderung durch die Sächsische Schweiz finden, er stand auch nicht auf dem Weihnachtsmarkt in Stolpen, wo die Aufnahmen für die kleine GIF-Animation entstanden.