Kauft Gutscheine!

Der Brandbaudenwirt muss, wie alle anderen Gastronomen, sein Haus ebenfalls geschlossen halten und macht also jetzt keinerlei Umsatz. Grad jetzt, wo die Saison mit bestem Klimawandelwetter und spitzenmäßigen Besucherzahlen so richtig losgehen könnte. Das ist hart und wir alle befürchten, dass die seit Jahren zu beobachtende (Schank-)Wirtschaftskrise in diesem Jahr durch die Ausgangsbeschränkungen nochmal richtig zulegen könnte. Nicht alle Wirtschaften werden genügend Reserven haben, um trotz dieses Umsatzverlustes im Restjahr noch genügend Winterspeck aufzubauen.

Da hat der besagte Brandwirt das sinnvoll erscheinende Angebot auf seiner Webseite: Jetzt Gutscheine kaufen und einlösen wenn die Baude wieder geöffnet hat. Den überängstlichen Gedanken, dass ich Gutscheine gekauft haben könnte und die Baude dann nie wieder öffnet … den verdränge ich einfach mal aus Hilfsbereitschaft. Statt dessen denke ich lieber an die 10 % Rabatt, mit dem ich die Gutscheine erwerbe.
Und es muss ja auch nicht nur einer sein. Die Brandbaude ist mir selbst zur Einkehr nicht unsympatisch und ich habe einige Bekannte, die in den nächsten Wochen und Monaten Geburtstag haben … einfacher und nützlicher geht’s ja kaum noch 🙂

Und irgendwann sitzen wir vielleicht gemeinsam auf der Terrasse, verprassen die Gutscheine und lassen den Blick über die Aussicht schweifen. Wer weiß, ob wir da noch der Lärche lauschen, oder dem Herbstwindrauschen …

Eine Woche zu Hause – Nachruf für eine verpasste Chance

 Nun bin ich eine Woche zu Hause, also auch nicht auf Arbeit. Sonst irgendwie draußen rum wird mir auch nicht geraten. Das Motto lautet „Wir bleiben zu Hause“. Wegen des Coronavirus oder wie ein Spruch vom Spielplatz sagt, wegen Corona-Mist.

Dadurch bleibt viel Zeit und ich muss sagen, dass ich mich unangenehm oft über die verpasste Chance zur letzten Wanderung vorm großen „Freeze!“ geärgert habe. Es war ja vorm letzten Wochenende schon ersichtlich, dass danach die große Einschränkung kommen würde. Also wollten wir das sonnige Wetter nochmal nutzen, um zwischen den Sandsteinen zu wandeln. Weiterlesen

Eigentlich kaum zu glauben …

… was man da auf dem Burgberg (eigentlich Schlossberg) in Wehlen neuerdings sehen kann.
Vor fast 3 Jahren hatte Stiegenfreund Eric im Forum auf die Aktivitäten in Wehlen hingewiesen. Dort hatten die Burgfreunde angefangen durch Beseitigung von tonnenweisen Grünzeug die Burgruine wieder sichtbar zu machen. Bis dahin hätte man den grünen Hügel in der Stadt einfach nur für einen Landschaftsteil halten können. Ich dachte mir damals: Das ist eine völlig verrückte Idee, sowas muss unbedingt unt

der Eingang in die Unterwelten

erstützt werden. Da wird ein Stück Geschichte, ein Stück Heimat erhalten und ganz nebenbei werden ein alter Weg und gleich zwei Stiegen wieder ins Bewusstsein und in das touristische Leben zurückgerufen und das sind schließlich auch Grundgedanken unserer IG.
Beim ersten Arbeitseinsatz erfuhr ich dann, dass die Burgfreunde die Burg quasi wieder aufbauen wollten – was natürlich überhaupt nicht realisierbar sein konnte-würde-dürfte … aber NEIN! Jede Hoffnung wird durch die Fortschritte in den Schatten gestellt.

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Auf ein Neues!

endliche Weiten

Allen Siegen- und Wanderfreunden ein erlebnis- und erfolgreiches Neues Jahr! Geht hinaus, sucht und findet und erhaltet damit die Wege in den endlichen Weiten! Nicht aufgeben, auch wenn’s mal eng wird, aber kommt immer gesund wieder heim!

Wir wissen noch nicht, was das Jahr alles bringen wird. Aber für einen Blick in die Zukunft empfehle ich „Die Zukunft der Arten“ von Josef H. Reichholf.

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Zum 4. Advent ein Kapellenbesuch

Zum Schluss gibt’s noch einen Wohlleben und auch, wenn Kritiker des schreibenden Försters u.a. meinen, dass „ … „Das geheime Leben der Bäume“ die Grenze zwischen Fakten und Mutmaßungen verwische und weder als Wissenschaft noch als Populärwissenschaft gelten könne. …“ wollen wir uns lieber darauf stützen, dass „ … Wohlleben dagegen behauptet, seine Beobachtungen und Erkenntnisse seien mit Quellenmaterial unterfüttert … „. (beide Zitate = Wikipedia). Denn auch im Buch „Der Wald“ schreibt Wohlleben vieles, was wir genau so hören wollen. Ein Wald ist mehr, als eine Nutzholzplantage und die meisten, fast alle Wälder, sind heute nur noch Plantagen und werden genauso behandelt. Und das sehen wir selbst im Wald und ärgern uns darüber. Da nimmt man gerne eine gleichlautende prominente Meinung zur Kenntnis. Deshalb mögen sich die Fachleute streiten. „Der Wald“ ist unterhaltsam und ich glaube nicht, dass man vom Lesen dümmer wird. Weiterlesen