Zum Burg-Geburtstag

Blick vom Burgberg auf den Markt

Von 1269 stammt die heute bekannte erst urkundliche Erwähnung der Burganlage Wylin und nach 750 Jahren soll dieses Datum Anlass zum Feiern sein.

Die Feierlichkeiten zum  Burggeburtstag werden am Freitag, dem 28. Juni im linkselbischen Stadtteil Pötzscha eröffnet. Ein Höhepunkt wird sicherlich die Lasershow werden, mit der die heute fehlende Burganlage wohl annähernd in Originalgröße über die Elbe hinweg auf den Burgberg gezaubert werden soll. Mit dem Auferstehen des Bauwerkes verwirklichen sich die Burgfreunde ihren größten Traum zumindest virtuell, um ihn zum Abschluss in einem Feuerwerk wieder in der Realität aufzulösen. Samstag und Sonntag beleben sich dann weitere Stadtteile mit einem bunten Mittelaltermarkttreiben. FLYER mit Programm

Also auf nach Wehlen, oder, korrekter Weise, nach Stadt Wehlen, oder in das, wie es auf einem Schild am Aufstieg zum Burgberg, der eigentlich Schlossberg heißt, viel einladender benannt wird … schöne Wehlstädtchen.

Tom – Wanderatlasredaktion

Zwischendurch mal was anderes. Kann man sich auch drüber aufregen, ärgern oder nur den Kopf schütteln. Aber vielleicht kann man auch Bedauern empfinden? Vielleicht sitzt da jemand im Rollstuhl und träumt sich im Netzt durch die Welt. Vielleicht sind aber auch nur ein paar Algorithmen am Werk? Jedenfalls gibt es da die Webseite „ich-geh-wandern.de“. Wenn man die aufruft steht dann als Überschrift „GPS WANDERATLAS“ und das erklärt auch recht umfänglich den Inhalt. Soweit ich es verstehe, können da verschiedene Personen Wanderrouten mit GPS-Daten und Fotos hochladen. Eine Wegbeschreibung ist auch dabei und beim Lesen derselben ist es dann für mich fragwürdig geworden. Aus naheliegenden Gründen hatten mich ein paar Touren im Sandstein interessiert und der „Tom – Wanderatlasredaktion“ ist offensichtlich der Meist-Schreiber auf der Seite. Ob die beschriebenen Touren aber wirklich vom Beschreiber abgelaufen wurden – das scheint mir doch sehr unwahrscheinlich.

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Hintere Haare – Brückwaldsteig – Broschegrund

Im Bergpfadebuch Band 1 von Axel Mothes Erstausgabe von 2008 wurde der Brückwaldsteig noch als unmarkiert, gesperrt und beschwerlich zu begehen bezeichnet. Unmarkiert ist er auch heute noch, Kernzonenregeln sind jedoch nicht gegeben und da der Steig gut zu erkennen ist, darf er auch begangen werden. Und zu empfehlen ist er auch, erstens weil schön und zweitens auch nicht mehr beschwerlich zu begehen. Denn inzwischen wurde der Steig, wie wir vor kurzem von einem Wehlener Aktivisten erfuhren, freigeschnitten, von Bruchholz und übermäßigem Laubeintrag beräumt. Da lag es also nahe, diesen weißen Fleck auf unserem persönlichen Wanderatlas gleich mal mit einigen anderen zu verknüpfen und mit farbigen Erinnerungen zu füllen. Weiterlesen

Die Festung zeigt wie es geht …

Die Festung im guten Licht

Vor 3 Wochen hatte ich die Festungsbetreiber über Müll im Wald hinter der Festung informiert und heute gab es Antwort – und das ist mal eine Reaktion auf Kritik, mit der man sehr zufrieden sein kann und wie man es sich von anderer Seite wünschen würde:

Sehr geehrter Herr Pauly, … ,

vielen Dank für den wichtigen Hinweis.

Die Kanister sind von uns, wir schenken die Spirituose „Major von Hacke“ im Kasemattenrestaurant aus.

Wir gehen davon aus, dass diese beim letzten Sturm vom Anlieferungslager am Festungsfuß in den Wald geweht wurden.

Die leeren Kanister werden in Gitterboxen am Containerlager gelagert. Wir werden zukünftig unsere Gitterboxen mit Netzen abspannen, damit so etwas nicht wieder geschieht.

Es ist uns sehr unangenehm und wir werden selbstverständlich die Kanister im Wald einsammeln. Gleichzeitig möchten wir betonen, dass wir zu keiner Zeit (auch nicht in der Vergangenheit) vorsätzlich die Festung und/oder die umgebene Natur verschmutzt haben. Durch die Sicherung der leeren Kanister, sollte das nicht wieder passieren.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Haufschild
Restauration Festung Königstein GmbH

Wir werden trotzdem wie angesagt im Herbst nachsehen gehen. Denn da liegt ja neben den gut zuweisbaren Kanistern auch noch anderer “Flugmüll” im Wald – und vielleicht – die Festungsbetreiber scheinen ja doch recht kooperativ zu sein – nehmen sie mir auch die vollen Müllsäcke ab, wenn ich dort eine Waldsäuberungsaktion machen würde.

Mal sehen.