Steinschlucht zum 2. Advent

Zum zweiten Advent nun der angekündigte Hinweis auf das Buch von Deutschlands bekanntestem Förster. „Das Geheime Leben der Bäume“ ist wirklich interessant, viele Zusammenhänge sind überraschend und man fürchtet nach dem Lesen, wenn die Erkenntnisse über Pflanzen weiter zunehmen, das Veganer in arge Gewissenskonflikte geraten könnten … Bäume sind nicht einfach Pflanzen, sondern Lebewesen und es deutet sich vielleicht sogar Individualität an. Lesenswert jedenfalls und zu empfehlen. Man sollte einige Exemplare als Geschenke in die Sachsenforstetagen schicken.

Zuerst gibt’s aber nur das eine Exemplar und zwar links am Weg in der Steinschlucht, mit etwas Altholz getarnt auf einem Absatz in Kopfhöhe.

Und wer nun schon so weit hinein gegangen ist, der sollte nun auch den schönen Schluchtweg komplett bis oben hin durch gehen und damit helfen, dass der Weg lebendig bleibt. Und zwar ohne Sorgen, gegen irgendwelche Vorschriften zu verstoßen. Wir haben hier keine Kernzone, aber einen gut erkennbaren Weg, der auch nicht ausgeixelt ist. Auf markiertem Weg dann wieder oben am Käferwald beim Ausstieg des Lattengrundes.

Spoiler:
Wer nun schon in der Richtung unterwegs ist, kann versuchen im Mittleren Schrammtor schon das 3. Wichtel zu finden – Griebens Reiseführer von 1910/11 Karlsbad und Umgebung – im Aufstieg rechts vom Weg.

Steinschluchtwichtel

Die Adventszeit beginnt, wir warten auf Geschenke, trinken mehr warme Getränke und das Wetter ist öfters zweideutig ist. Wir sollten aber trotzdem eindeutig auch raus an die Luft. Und so will zu jedem Advent wieder eine Gelegenheit schaffen, Draußensein und Geschenkidee zu verknüpfen und zusätzlich etwas Neues oder Altes zum Lesen zu haben.

Gleich zum 1. Advent, damit mehr Zeit zum Finden bleibt … (weil sich die Interessenten vielleicht doch nicht so drängeln, weil leider etwas aus der Mode oder aus den Augen verloren) … wieder, wie letztes Jahr, einen bewährten Karl May. Diesmal „Winnetou 1 – 3“ und wieder in der schönen Bertelsmannausgabe mit den Originaltexten.

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Das zweite Versteck

Blick zurück vom 2. Nest

Nachdem das erste Nest schon ausgenommen ist – gibt es hier auch gleich den Hinweis auf das zweite und letzte. Es ist vielleicht nicht sehr originell, aber wir waren eben auf der Tour unterwegs und haben dabei die zwei Karten am Weg verteilt. Deshalb liegt das zweite Exemplar der Weberschluchtkarte einfach im zweiten Abstieg dieser Tour. Aber doch wenigstens auf der anderen Seite, also links im Abstieg, und nicht unten, sondern oben. Wer wirklich sehr klein ist … muss sich eben etwas strecken 🙂

Eine wirklich verschollene Karte

Holzboden, Feuerzeug und Kater gehören nicht zum Lieferumfang

Nachdem ich kontrolliert habe, ob die Osternester wirklich alle leer waren und nicht etwa Müll zurückgeblieben ist, kann ich verkünden, dass der Oktoberhase zwei neue Nester angelegt hat. Diesmal ist es keine fiktive Karte, sondern eine echte „Böhm“, soweit ich verstanden habe wirklich nie veröffentlicht, extravaganter Maßstab 1:5000, viele Details, die mir Rolf im Rahmen der ursprünglichen Nachtwanderkarten-Idee mit folgenden Worten übermittelt hat: Weiterlesen

Zum Burg-Geburtstag

Blick vom Burgberg auf den Markt

Von 1269 stammt die heute bekannte erst urkundliche Erwähnung der Burganlage Wylin und nach 750 Jahren soll dieses Datum Anlass zum Feiern sein.

Die Feierlichkeiten zum  Burggeburtstag werden am Freitag, dem 28. Juni im linkselbischen Stadtteil Pötzscha eröffnet. Ein Höhepunkt wird sicherlich die Lasershow werden, mit der die heute fehlende Burganlage wohl annähernd in Originalgröße über die Elbe hinweg auf den Burgberg gezaubert werden soll. Mit dem Auferstehen des Bauwerkes verwirklichen sich die Burgfreunde ihren größten Traum zumindest virtuell, um ihn zum Abschluss in einem Feuerwerk wieder in der Realität aufzulösen. Samstag und Sonntag beleben sich dann weitere Stadtteile mit einem bunten Mittelaltermarkttreiben. FLYER mit Programm

Also auf nach Wehlen, oder, korrekter Weise, nach Stadt Wehlen, oder in das, wie es auf einem Schild am Aufstieg zum Burgberg, der eigentlich Schlossberg heißt, viel einladender benannt wird … schöne Wehlstädtchen.