Arbeitseinsatz im Gelobtbachgrund

Spalt wieder frei

In den letzten Jahren ist es schon zur Tradition geworden, dass wir als Stiegenfreunde an irgendeinem Platz im Sandsteingebirge wenigsten einen kleinen nützlichen Arbeitseinsatz stattfinden ließen. Selbst im wilden Pandemiejahr 2020 haben wir das geschafft und in Porschdorf ein Stück fast schon verschwundenen Weg in erkennbaren und damit benutzbaren Zustand zurück versetzt.

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Anderswo geht’s auch anders

Wenn wir im Nationalpark immer wieder mal ein paar Sitzmöglichkeiten vermissen, wie auch in der letzten oder vorletzten großen Studie zum NP festgestellt, dann liegt dieser Mangel wohl nicht an Unfähigkeit beim Sachsenforst sondern doch eher an Unwilligkeit in der Nationalparkverwaltung.

Diese schönen Bänke finden sich im Schwarzwassertal im oberen Erzgebirge und zwar auf ca. 6 km mindestens 7 Stück plus 1 Schutzhütte, 2 Futterkrippen und 2 Doppelbänken mit Tisch.

Nicht, dass wir nun überall solche Nobelbänke stehen haben möchten, aber mit dem reichlich vorhanden Käferbäumen sollte genügend Material schon dicht vor Ort liegen, um mal an geeigneten Stellen einen geschälten Baumstamm gegen Wegrollen zu sichern … als Stellplatzverhinderungseinrichtungen konnte man im Kirnitzschtal eine Unzahl solcher einfachen Sitzmöglichkeiten bestaunen.

Homo Silvestris Cryphalus

Kürzlich konnten Stiegenfreunde ein freilaufendes Exemplar des noch nicht allzu häufigen Homo Silvestris Cryphalus ganz dicht vor der Grenzlinie des gefährlich zu begehenden Käferwaldes fotografisch nachweisen. Der Homo Silvestris Cryphalus, oder eben HSC, oder zu deutsch, der BorkenkäferWaldMensch, ist in sächsischen Wälder noch gar nicht lange beheimatet, kommt vornehmlich in Nationalparks vor, weil die jeweils Verantwortlichen durch ein vorbildlich zurückhaltendes Verhalten erst die geeigneten Voraussetzungen zur Entstehung des erforderlichen Biotopes schaffen (lassen). Denn, wie der Name schon vermuten lässt, steht das Auftreten des HSC in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Vorhandensein bzw. mit dem Wirken des Borkenkäfers. Allerdings braucht es zur Bildung des perfekten Verbruchbiotopes auch noch die Zurückhaltung durch moderne, naturschutzgerechte Forstwirtschaft. Der sogenannte Mikadowald ist demzufolge auch der beste Ort um einen HSC aufzuspüren. Weiterlesen

Wie ich den Winter lieben lernte

Ich glaube, im vorherigen Beitrag hat Stiegenfreund Mstreicher ein schönes Thema zur rechten Zeit angesprochen. Natürlich hat jede Jahreszeit ihre eigenen Reize, Vor- und Nachteile, aber tatsächlich bietet die Winterzeit darüber hinaus Erlebniswerte, die im restlichen Jahr gar nicht zu haben sind. Viele Wanderfreunde werden das nicht wissen, denn Wandern geht man im Sommer und Herbst, vielleicht mal noch einen Frühlingsspaziergang und auch ich war früher dieser Meinung. Um zu einer anderen Ansicht zu gelangen muss man aber raus … und, dass ich vor ca. 10-12 Jahren in den Winter rausgegangen bin liegt an einem Beitrag auf Rolf Böhms Webseite… Weiterlesen