Herbstputz

Da geht nun dieses Jahr, dass uns mit so vielen unschönen Entwicklungen begleitet hat, schon langsam dem Ende zu. Als IG dürfen wir aber festhalten, dass es gar nicht mal so verkehrt war. Wir waren zwar wahrscheinlich einzeln gesehen durch diverse Gründe etwas seltener in unserem Lieblingsgebirge unterwegs, aber wir haben uns immerhin 2x zu einem nützlichen Arbeitseinsatz getroffen. Weiterlesen

Aufrüsten!

die kleine

Jaja, Abrüstung bringt (vielleicht) Frieden, aber Aufrüstung bringt (sichere) Befriedigung! Und im Zweifel gilt immer die Universalbegründung: Besser man hat etwas, was man nicht braucht, als, man braucht etwas, das man nicht hat. Und im Sinne der Völkerverständigung bekommt deshalb meine kleine halbjapanische Astsäge jetzt eine volljapanische große Schwester.

Weiterlesen

Finderlohn versprochen!

Nachdem wir aus dem vorderen Tümpelgrund aufgestiegen waren, haben wir erstmal eine Rast eingelegt. Zum einen musste ich über meinen Fehler (siehe Blogbeitrag vorher) nachdenken, zum  anderen bietet die kleine Riffspitze über der Karl-Stein-Hütte nicht nur schöne halbschattige Sitzmöglichkeiten, sondern auch noch einen herrlichen Blick auf die Elbe in beide Richtungen. Ein romantisches Plätzchen sozusagen. Eine ideale Rast und das passende Buch hatte ich auch dabei: „Das romantische Gebirge – Auf alten Wegen durch die Sächsische Schweiz“ von Werner Liersch. (Verlagstext im Link weiter unten) Weiterlesen

Nein, nicht alles ist verboten!

Wir steigen soeben aus dem vorderen Tümpelgrund auf, von oben kommt uns eine lärmende Gruppe entgegen, vom Gruppenführer lautstark belehrt, dass der hintere Tümpelgrund bis Mitte September gesperrt wäre. Depp! Denk ich. Ruhe stören und falsche Parolen verbreiten, das passt…, da sehe ich gleich rechts am Weg einen schönen jungen Birkenporling … ooh, den nehme ich mit, der kommt in meine Magentropfen.

Da blökt mich der Depp von oben an, ob das ein Pilz wäre und, dass ich hier aus der Kernzone nichts mitnehmen usw. dürfte. Ich war von der groben Ansprache gleich so eingeschüchtert, dass ich nur was von „ach ja, hab‘ ich vergessen“ stammeln konnte. Als Dank für die Belehrung hab‘ ich ihm nur die Erkenntnis angeboten, dass der Tümpelgrund seit 16. August wieder frei ist. Bedankt hat er sich nicht … sie wollten da sowieso nicht hin. Ich hätte ihm besser erklären sollen, was mir nicht gleich eingefallen ist, dass Pilze keine Pflanzen sind, weshalb Punkt 9 in § 6 der Nationalparkverordnung, welcher besagt, dass es verboten sei „ … Pflanzen oder Pflanzenteile einzubringen, zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören sowie die Lebensstätten wildwachsender Pflanzen zu beeinträchtigen…“ nicht greift.

Das ärgert mich nun insbesondere auch deshalb, weil ich doch selbst ein erklärter Besserwisser bin und deshalb werde ich in meine Wanderausrüstung künftig eine Nationalparkverordnung einfügen und die betreffenden praxistauglichen Abschnitte vorsorglich markieren.

Da würde ich so einem Großmaul nächstes Mal gleich noch nachweisen können, dass die Mitnahme von Pilzen nicht nur nicht verboten, sondern sogar erlaubt, bzw. zulässig ist, wie es in Punkt 13 in § 8 genannt wird. Demnach ist: „ … eine nach Art und Menge schonende Entnahme von Pilzen und Beeren für den persönlichen Bedarf;…“ zulässig und nur „… die Verbote nach § 6 Abs. 2 Nr. 16 und 17 bleiben unberührt …“. Der Nachsatz bezieht sich auf das Verlassen der Wege – man darf also nur vom Weg aus erreichbare Pilze sammeln. Mein Pirkenporling stand zugegebener Maßen zwar 1m neben dem Weg, aber soweit musste ich ohnehin beiseitetreten, um den Gruppenführer vorübergehen zu lassen – zum Glück war diese Begegnung vorübergehend.