Black Friday

Liebe Wander- und Stiegenfreunde,

das Weihnachtsfest rückt näher. Auch wenn es in diesem Jahr vielleicht etwas anders verlaufen wird als gewohnt, werden sicher die meisten von euch ihren Lieben etwas zu Weihnachten schenken. Sollte der eine oder andere Freund von sandsteinwandern.de den Shop von Amazon nutzen (wollen) und vielleicht ganz gespannt auf den Black Friday warten, dann klickt bitte auf den folgenden Link für die Shoppingtour.



Es wird nichts teurer und es entstehen euch überhaupt keine zusätzlichen Kosten. Wir bekommen nur einen ganz kleinen Anteil der Verkaufserlöse als Provision, die wir für das Hosting dieser Website verwenden und euch damit auch weiterhin eine Plattform zu allen Themen rund um unser geliebtes Heimatgebirge bieten werde.

In diesem Sinne wünschen wir eine möglichst geruhsame Vorweihnachtszeit und bedanken uns schon einmal bei euch für die Unterstützug und die rege Diskussion im Forum und Teilnahme an den Aktivitäten des zurückliegenden Jahres.

Nach Ende der Sonderangebote findet ihr hier die Möglichkeit, auch noch im Dezember bei Amazon einzukaufen und uns zu unterstützen.

Herbstputz

Da geht nun dieses Jahr, dass uns mit so vielen unschönen Entwicklungen begleitet hat, schon langsam dem Ende zu. Als IG dürfen wir aber festhalten, dass es gar nicht mal so verkehrt war. Wir waren zwar wahrscheinlich einzeln gesehen durch diverse Gründe etwas seltener in unserem Lieblingsgebirge unterwegs, aber wir haben uns immerhin 2x zu einem nützlichen Arbeitseinsatz getroffen. Weiterlesen

Urlaub im “kleinen Schwestergebirge”

Im Oktober 2020 haben wir – erstmals – ein paar Tage im Zittauer Gebirge verbracht. Gut ausgerüstet mit den beiden Böhm-Wanderkarten und Axel Mothes’ Buch “Stiegen und Steige im Zittauer Gebirge” ging es ans Werk.

Quartier hatten wir im Oybiner Ortsteil Hain bezogen – am Fuße des Hochwalds. Am Anreisetag ging es entsprechend dort hinauf über die “Hexenstiege”. Glücklicherweise gab es an diesem Tag auch die beste Fernsicht – wenn es auch bereits auf dem Gipfel recht windig-kühl war. So konnten wir weit ins Böhmische hineinblicken.

 

Am zweiten Tag gab es neben Wellness im “Trixi” Großschönau noch die Burg Oybin zur Besichtigung – wenn diese dann auch wegen der nahenden Schließzeit etwas “zügig” ausfiel. Ist schon ein wirkliches Kleinod – die Reste der Burg, die Ruine der wirklich riesigen Klosterkirche, die vielen Wege und Steige im Gelände, u.a. eine Art Terrassenweg um einen großen Teil des Felsens herum.

 

Die nächsten beiden Tage galten dann der Felsenwelt, zunächst ging es nach Jonsdorf in die Felsenstadt / Mühlsteinbrüche und zum Nonnenfelsen (Felsengasse). Alles sehr interessant, z.B. der tiefste Steinbruch “Schwarzes Loch” war 50 Meter tief und hatte einen Tunnel zur Abfuhr der gebrochenen Steine durch das Felsmassiv. Den geplanten Aufstieg auf dem Klettersteig am Nonnenfelsen musste ich leider wegen merklich “müder Füße” auf einen späteren Besuch verschieben.

Die andere Tour führte uns von Hain über die Oybiner/Lückendorfer Felsengasse zum Aussichtsfelsen “Scharfenstein” mit einem sehr bemerkenswerten Felsblock. Weiter ging es noch zum Töpfer, dort eine Runde herum mit Aufstieg auf der “Krieche”. Der Rückweg dann über die Böhmische Aussicht und auf bequemem Weg weiter über Lückendorf nach Hain. Zu erwähnen ist unbedingt noch der “Muschelsaal” mit vielen sehenswerten Brauneisenabscheidungen am Fels.

Das Wetter an den beiden Wandertagen war leider ortstypisch – kräftiger böhmischer Wind mit trüber Luft und nur wenig Sonnenschein.

Diesen kurzen Bericht mitsamt der Fotos gibt es auf meiner Privatseite zu sehen.(externer Link, öffnet auf neuer Seite)

Die Unmarkierten (2)

Im Januar 2019 schrieb ich schon einmal einen Artikel mit diesem Namen. In der Regel sind die unmarkierten Wege und Pfade am stärksten vom Aussterben bedroht. Deshalb will ich hier immer mal wieder solche Wege ins Rampenlicht rücken, um zum Begehen anzuregen und damit die Erhaltung zu fördern. Je mehr solche „Nebenstraßen“ bekannt sind, umso besser kann man sie ohne Risiko des „Notfalls querfeldein gehen müssens“ oder des „Umkehren müssens“ in Planungen einbeziehen. Es schadet sicher nicht, wenn man von der einen oder anderen Passage schon mal gehört hat.

Genug der Vorrede, zwei solche Weglinien möchte ich heute hier vorstellen: den Habichtsgraben und den Lehmhübelweg, beide im Wildensteiner Gebiet. Unsere sehr schöne und abwechslungsreiche „Häntzschelstiegenrunde“ am 31.August verlief weitgehend abseits der markierten Wanderwege, unter anderem über diese beiden Wege. Der Bericht ist also noch relativ aktuell.

DeHabichtsgrabenr Habichtsgraben ist eine Verbindung zwischen der Zeughausstraße und dem Hinteren Kuhstallweg. HabichtsgrabenEr verläuft nahezu parallel zum Fremdenweg, senkt sich aber bis zum Ende immer weiter sanft ins Gelände ein. An der Zeughausstraße beginnt er nahe der Kreuzung von Fremdenweg und Zeughausstraße, genau am Forstgrenzstein mit der Nummer 35 (bei Rolf Böhm eingezeichnet, Detailkarte Schrammsteine/Affensteine). Das andere Ende ist an der Wegspinne südwestlich des Neuen Wildensteins. Der Habichtsgraben ist ein breiter Weg, der nicht mehr als Forstweg genutzt wird. Heute ist er dicht mit Gras bewachsen, aber trotzdem problemlos zu begehen. Auf dem Grasboden ist ein deutlicher Pfad zu sehen, also wird der Weg von Wanderern begangen. Habichtsgraben ganz untenKurz vor der Einmündung in den Hinteren Kuhstallweg liegt der Stamm einer einst mächtigen Buche quer über den Weg. Das dritte Bild zeigt diese Stelle.

Als wir Ende August im Habichtsgraben waren, war der große Regen erst wenige Stunden vorbei. Entsprechend nass war das Geläuf, weil der Wald noch „auslief“ und das Wasser teilweise den Pfad nutzte. Aber der Weg ist breit, so dass wir ganz gut durchkamen. Ich denke, bei normalen Wetterverhältnissen ist der Weg nicht so aufgeweicht. Weiterlesen

Aufrüsten!

die kleine

Jaja, Abrüstung bringt (vielleicht) Frieden, aber Aufrüstung bringt (sichere) Befriedigung! Und im Zweifel gilt immer die Universalbegründung: Besser man hat etwas, was man nicht braucht, als, man braucht etwas, das man nicht hat. Und im Sinne der Völkerverständigung bekommt deshalb meine kleine halbjapanische Astsäge jetzt eine volljapanische große Schwester.

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