Eine wirklich verschollene Karte

Holzboden, Feuerzeug und Kater gehören nicht zum Lieferumfang

Nachdem ich kontrolliert habe, ob die Osternester wirklich alle leer waren und nicht etwa Müll zurückgeblieben ist, kann ich verkünden, dass der Oktoberhase zwei neue Nester angelegt hat. Diesmal ist es keine fiktive Karte, sondern eine echte „Böhm“, soweit ich verstanden habe wirklich nie veröffentlicht, extravaganter Maßstab 1:5000, viele Details, die mir Rolf im Rahmen der ursprünglichen Nachtwanderkarten-Idee mit folgenden Worten übermittelt hat:

 „In der Anlage mal was relativ Unbekanntes, meine alte Weberschluchtkarte von 1983/84. Die hatte ich 1988 dem Touristverlag als Probezeichnung reingegeben, und über die Wendewirren ist die wirklich verschollen, aber ich hatte ein altes 6×6-Negativ gemacht und das hat mir Frank Richter letztes Jahr in 1a Qualität gescannt und rekonstruiert.“

Ich habe 2 Karten drucken lassen, in Papprollen verpackt und je eine rechts und links auf dieser Tour versteckt. Wer mag, findet die erste Rolle im ersten Abstieg der besagten Tour rechts vom Weg unter dieser kleinen Felshöhlung.

Übrigens hat der Oktoberhase wohl auch etwas am Bruchholz und Unkraut geknabbert, sodass auf dem Weg im Kaskadenabschnitt jetzt ein leichteres Durchkommen ist. Wer die 2-3 kleinen abschüssigen Stellen bei nassem Boden begeht, könnte auf die Idee kommen, dass man da auch mal 2-3 Stufen legen könnte … nur zu!

3 Gedanken zu „Eine wirklich verschollene Karte

  1. Vielen Dank an den Oktoberhasen. Wir haben die Karte geborgen und mitgenommen.
    Auf der Weide waren einige Kühe im Nebel, die uns neugierig zuschauten. Hanni-Ball war zum Glück nicht da.

    • Prima, ich danke für die Rückmeldung und hoffe, meine Verpackung hat die mehrwöchige Ablagerung ausgehalten und die Karte hat keine Feuchteschäden.
      Übrigens – ein Tipp für Rinderherden, den ich kürzlich im TV bekommen habe: Man gehe niemals direkt auf eine Rinderherde zu, das zielt auf eine Spaltung der Herde und das wollen die Tiere nicht. Man gehe statt dessen weit genug an den Tieren vorbei und drum herum. Das würde die Herde nicht stören und nur neugierige Blicke erzeugen 🙂

  2. Dank des verfressenen Herbsthaaasen sollte der Pfad eindeutig sein. Der erste Teil der Strecke (vom Feldparkplatz bis zum Waldrand) geht über eine Weide.
    Bitte schauen, ob nicht gerade Hanni-Ball der Stier irgendwo herumsteht und spielen möchte.
    Vielen Dank an den Herbsthasen für die tolle Idee.
    😉

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