Vom Eise befreit sind Strom und Bäche 
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Doch im Forst, auf der leergrauen Fläche,
Kehrt grüne Hoffnung nur zögernd zurück.
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in raue Felsen zurück;
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
Über die Keime der neuen Natur.
Doch die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Fichten fehlt’s im Revier
– Die nahm der Borkenkäfer sich hier.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Verwaltung Schreibtisch zu sehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus der Büro dumpfen Gemächern,
Aus dem Druck von Statistik und Fächern,
Aus der Menge von Akten und Banden,
Aus der Gassen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behende die Menge
Sich durch die Gründe und Täler zerschlägt,
Wie der Sandstein in seiner Länge
So manchen Wanderer freundlich trägt.
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns bunte Müllreste an.
Doch wo einst hoher Wald gestanden,
Hat sich das „Unkraut“ eingefunden:
Brombeer und Farn in dichten Winden,
Brennesseln wuchern in den Gründen,
Wo tote Stämme am Boden schwinden.
Ich höre schon des Dorfes Gewimmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Und scheißt in jede Ecke rein.
Doch halt! Ein Rauch steigt aus den Gründen,
Will dort ein Tor ein Feuer zünden?
Die Brandgefahr ist hoch und groß,
Das Schicksal lässt die Funken los.
Schon naht der Ranger mit strengem Schritt,
Er bringt das Regelwerk uns mit:
„Naturschutz!“ schallt es durch die Steene,
Hier bleibt der Mensch nich lang alleene.
Das Boofenverbot wird strenge bewacht,
Damit die Heide sich nicht entfacht.
Wer draußen schläft in Felsennischen,
Den wird die Ordnung bald erwischen.
Strafen folgen auf dem Fuße, der Sünder zahlt die schwere Buße. 
Was uns als Wildnis scheint so frei, Ist Aktenstück der Kanzelei.
So mischt sich in des Frühlings Lust
Die Sorge in die Wandrerbrust,
Dass zwischen Fels und grünem Kraut
Das Amt auch nach dem Rechten schaut.
Text frei nach Goethes Osterspaziergang von Gemini-KI erstellt, ebenso die Bilder, Bild ganz unten von Rolf Böhm, an ihn auch ein Dank für die Inspiration … man muss es nicht übertreiben mit der KI, aber aus gegebenen Anlass … und tatsächlich hat sie doch einige passende Verse gefunden 🙂

Schöne Idee und schöne Wortspielerei zu heiklen Themen im Sandstein.
Aber im Hintergrund lauern die Schatten und „das Böse“, wie bei „Herr der Ringe“, das ich zur Zeit zum dritten Mal lese und wo die Gefährten grade Moria verlassen haben. Und leider ist Mordor auch im Sandstein nicht weit …
Aber wir bleiben optimistisch und halten die „Waffen“ scharf. 🙂
🙂 @Andreas : Auch wenn hier die KI bemüht wurde halte ich die Umdichtung für recht vergnüglich . Beim Thema selber vergeht mir zwar das Lachen . Gefreut hat´s mich trotzdem.