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Autor Thema:Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand Thema geschlossen
Heimatkund-
e
Wanderfreund
Beiträge: 42
Permalink
Beitrag Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 20.09.2020, 00:01

Hallo!

Bin mir nicht ganz sicher ob Weg-Infos hier immer richtig sind.

Der alte Flößersteig am Abzweig Spitzsteinschlüchte stellt sich als feiner Weg dar, große Klasse. Man muss nur aufpassen dass man den zweiten Abzweig erwischt sonst rutscht man auf dem ersten rum ( X Markierung ) um irgendwann irritiert festzustellen umkehren zu müssen. Also zumindest für mich war es zu heikel. Der nächste Abschnitt ( X Markierung ) läuft bis hinter den Abzweig zum Reibetöpfel ohne Probleme. Hässlich wird es wenn man den Pfad andersherum geht ab genau in der Mitte zwischen Abzweig Zeughausstraße und Reibetöpfel ( ebenfalls X ). Dort ist Mikado Sport angesagt für unsagbare 250 Meter. Umklettern diverser Bäume aufgrund begrenzter links/rechts Fläche mitunter etwas akribisch. Aber dafür auch eine fantastische Höhle, keine 10 Meter ins Gestein! Ganz wunderbar. Das Reibetöpfel als Solches habe ich einmal gesehen und gut. Anfangs kurz verhauen und dann nur noch - hoffentlich hast du keine kurzen Hosen an. Nix besonderes es sei denn du stehst auf gefällte Bäume. Weiter in die noch hässlichere Knorre und zurück in den großen Zschand. Am Abzweig Löfflerschlüchte eine gute halbe Stunde gerastet, wie immer 🙂 dann kurz zurück bis zu den Sandschlüchten und ab dafür.

Der Weg zum Kampfturm und Kampfturmwächter hoch ist eine Augen- und Seelenweide. Hinter dem Sandschlüchtenhorn und dem Blauen Horn tat sich dann allerdings eine Aufwärts Schlucht auf, der ich nicht mehr Herr wurde, die aber - o Graus - wenige Meter nach meinem Aufgeben im Auerhahnsteig übergegangen wäre. War an dieser Stelle vollkommen überfordert, sowohl das Garmin als auch die Karte haben geschrien: "Links, Links". Es gab kein Links ich kanns nicht ändern. Alles was es gab war ein schlüpfriges "Hoch" aber aus Ermangelung entsprechender Kompetenzen sah ich blitzschnell davon ab. Also wieder zurück über einen ganz tollen AP am Seehorn und dann letzlich über das Sommersloch zurück auf den großen Zschand. Alles in Allem wunderbar und eine tolle, ausgewogene Runde die sich mit etwas Übung sicherlich noch gut ausbauen lässt 🙂

LG
der_Heimatkunde

Fossil
Stiegengeher
Beiträge: 322
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 20.09.2020, 10:18

Heimatkunde, den A-steig solltest Du momentan wegen des überwachsenen Pfades mit Bedacht und ausreichender Zeitreserve begehen, da geht’s zwar mehrfach hoch und auch runter, ist aber stark zerklüftet, nicht das es der falsche Abgang wird.
Also vorher und unterwegs in Ruhe auf den Böhmglobus schauen, der bietet wirklich durch die unterschiedliche Felszeichnung die größte Sicherheit. Das zu einer Karte ein Kompass OHNE Akku dazugehört ist ja klar, der geht immer.

Andreas P.
Forums-Junkie
Beiträge: 1282
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 20.09.2020, 15:33

Zitat von Heimatkunde am 20.09.2020, 00:01
... Bin mir nicht ganz sicher ob Weg-Infos hier immer richtig sind....

Da bin ich auch nicht ganz sicher, aber wenigstens hat Big Brother, also die digital Sister in der NPV, genug zu lesen, wobei X-Markierung auch als Humor gedeutet werden könnte.
Aber wer sich so abwertend über das Reibetöpfel äußert ... nee, das ist doch wohl ein wunderschöner Grund, verzweigt, mit Felswänden und kleinen Wiesenstücken ... ich würde es eher idyllisch nennen und mit einem Knorreweg ja überhaupt nicht zu vergleichen ... aber die Ansprüche sind eben verschieden und wem die Brombeeren zu dicht wachsen ... schneidet eventuell mal eine Gasse.
Nicht nur meckern - machen!

Mstreicher
Stiegengeher
Beiträge: 493
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 20.09.2020, 20:18

Das Reibetöpfel gehört zu meinen Lieblings-Nebenstraßen. Die Bemerkung zu den kurzen Hosen bezieht sich wahrscheinlich auf den sehr dichten Fichten-Jungwuchs im unteren Teil, wenn man noch oben am Hang entlang geht. Für diese Stelle werde ich vor meinem nächsten Besuch mal meine Wanderausrüstung ergänzen ... 😉 Die quer liegenden Bäume in diesem Bereich sind auch nervig. Aber weiter hinten auf dem Talgrund kommt man doch gut voran. Allerdings war ich vor einem Jahr das letzte mal da. Ich hoffe, es sind inzwischen nicht allzu viele abgestorbene Fichten auf den Pfad gestürzt. Den mittleren Teil des Grundes mit dem Abzweig zur Salzlecke finde ich sehr sehenswert.
Leider hat sich das Reibetöpfel in den vergangenen beiden Jahren zum Negativen verändert. Noch im Mai 2018 war die Reibetöpfelschlüchte, wie das schöne Tal mit vollem Namen heißt, noch satt grün und mystisch. Im Juni 2019 bei meinem bisher letzten Besuch sah ich an vielen Stellen schon deutlich die „Arbeitsergebnisse“ des Borkenkäfers. Nach dem Bericht von Heimatkunde befürchte ich Schlimmes. Ich muss also schnell mal wieder hin.

Interessant finde ich, dass der obere Teil des Alten Flößersteiges noch begehbar ist. Zwar mühsam, wie Heimatkunde schreibt, aber immerhin scheint es zu gehen. Wenn man vom Wanderweg auf dem Talgrund aus manche Bereiche sieht, könnte man denken, dass es da oben nicht mehr durchgeht. Also mal eine positive Nachricht. Danke an Heimatkunde für den Test. 🙂

Heimatkund-
e
Wanderfreund
Beiträge: 42
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 23.09.2020, 00:30

Nein, mitnichten wollte ich mich grundsätzlich negativ über die Reibetöpfelschlüchte äußern. Ich mag es gern glauben, dass es noch vor 2 Jahren bestimmt sehr anheimelnd dort ausgesehen hat; es wirkt auch nach, man spürt den Spirit 😉 schade für mich dass ich das Alles erst heuer erstmalig entdecke ... es ist aber leider eben so, dass vornehmend aufwärts blickend rechtsseitig nur noch wenig bis - im späteren Bereich - gar keine Bäume mehr stehen und das gibt dem Ganzen eben eine apokalyptische Färbung. Die Salzlecke habe ich überhaupt nicht bemerkt, da muss ich vermutlich Wohl oder Übel noch einmal hin 🙂 Bäume überklettern ist an sich tatsächlich nur ganz unten und ganz oben ein Thema, da habe ich wohl leicht übertrieben. Lange Hosen sind trotz Allem angebracht. Man kann dem apokalyptischen auch positiv begegnen, dann ist die Knorre DAS Highlight 😀

Im Gegenzug könnte man auch ab der Knorre in die Hinteren Naßschlüchte abbiegen, das ist fast eine 1:1 Kopie zum Reibetöpfel und in meiner Erinnerung stehen dort noch wesentlich mehr Bäume. Es war ein uriger Charakter auf jeden Fall bei meiner Erstbegehung; vielleicht auch bedingt durch Unmengen an Fingerhut damals im Juli. Das war echt toll. Und die nassen Füße, war alles echt toll! 😛

Der Obere Alte Flößersteig ist Ansichtssache. Ich gehe ihn nicht nochmal freiwillig; der Weg führt über und unter gefallener Bäume und derer zurechtgebogener Äste hindurch. Thema lange Hosen. Leichter Rucksack. Das ist aber alles Ansichtssache.

Gruß
der_Heimatkunde

Mstreicher
Stiegengeher
Beiträge: 493
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 23.09.2020, 22:08

@Heimatkunde: Die Salzlecke im Reibetöpfel liegt im mittleren Teil des Grundes, wo die Felsen relativ nahe zusammen rücken. Aber nicht am Hauptweg in Richtung Knorre, sondern in dem nach links in Richtung Zeughausstraße abzweigenden Teil. Der Abstecher ist nicht lang. Ich schätze mal, dass es 50 bis 100m sind. Ich fand den bemoosten Trog auch erst bei der dritten Begehung. 🙂

Andreas P.
Forums-Junkie
Beiträge: 1282
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 23.09.2020, 22:29

Aha, da haste die Kurve noch gekriegt 🙂 indem du dem Reibetöpfel etwas Ausstrahlung zugestehst und andererseits die anfangs fast begeistert wirkende Beschreibung des völlig verbrochenen Flößersteigteils relativierst.
Denn grad das fand ich fast schon etwas bedenklich, weil meine Besichtigung (und dazu hatte mir der Blick von unten schon gereicht) eigentlich mit dem Urteil "abgehakt" endete. Die Schmalheit des Pfades, die starke Hanglage und die Dicke und Anzahl der Bäume kam mir so vor, dass da selbst mit echter Forsttechnik eine Beräumung sehr schwierig werden würde.

Heimatkund-
e
Wanderfreund
Beiträge: 42
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 25.09.2020, 21:22

Ja das wird bestimmt nicht einfach aber vermutlich muss der Bereich geräumt werden für die gegebene Sicherheit auf dem Hauptwanderweg. Wie gesagt, es geht auch nur um den oberen Teil des Alten Flößersteiges, ab Zeughausstraße "zurück" zum Abzweig Reibetöpfel. Die fast begeistert wirkende Beschreibung bezog sich mit Ausnahme der "Höhle" oder "Verwerfung" ( oder wie auch immer man es nennt ) im oberen Teil, ausschließlich auf den unteren Teil, der im Gegensatz völlig problemlos vonstatten geht. Hab dort sogar anderer Leute Müll mitgenommen und ordnungsgerecht entsorgt. Konnte es nicht ertragen.

@Mstreicher: danke für die Info; da werde ich wohl mal bei Gelegenheit die Zeughausstraße begehen und von dort aus abbiegen, da hab ich die RT-Schlüchte dann sogar andersherum abgehakt. Und eine nette Überleitung zum Kansteingebiet. Huuu das wird eine ganz eigene Wanderung mal irgendwann, freu mich schon jetzt derbe 😀

LG
der_Heimatfreund

Roland
Stiegengeher
Beiträge: 548
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 24.03.2021, 21:34

Betreff Reibetöpfel eine Frage (hat nichts mit der momentanen Borkenkäfersituation zu tun): Ist das Reibetöpfel gesperrt, Ja oder Nein, und wenn Ja, wo steht das genau? Der Weg liegt außerhalb der Kernzone, er ist zwar nicht markiert, aber sichtbar, also dürfte man ihn gehen. Die NPV sagt, er ist gesperrt, siehe auch bei OSM den Hinweis "Gesperrt laut NP-Verordnung":
https://www.openstreetmap.org/way/57871113/history
Welcher Paragraph in der Verordnung findet aber auf das Reibetöpfel Anwendung? Namentlich sind dort keine Wege erwähnt. Die NPV beruft sich auch auf die Wegekonzeption von 2001, dort steht unter Punkt 1.1, daß auch außerhalb der Kernzone ein sichtbarer Weg ausdrücklich gesperrt sein kann. Und die NPV behauptet, das Reibetöpfel wäre im Zuge der Wegekonzeption gesperrt worden, der Weg wird dort aber gar nicht erwähnt. Laut NPV wäre auch die Tatsache, daß der Weg auf den Kletterzustiegskarten der NPV nicht mehr eingezeichnet ist, ein Beweis für die Sperrung. Oder ist das Kreuz an einem Baum der einzige schriftliche Beweis für die Sperrung, ohne daß es eine andere Begründung zu geben braucht?

Andreas P.
Forums-Junkie
Beiträge: 1282
Permalink
Beitrag Re: Alter Flößersteig, Reibetöpfel, Hinterer großer Zschand
am 24.03.2021, 22:23

Nun weiß ich zwar nichts über den aktuellen Status des Weges, aber wer kann da schon was wissen? Es ändert sich ja andauernd und weder wir, noch die Erfinder der Begrifflichkeiten können noch unterscheiden, was denn nun "gesperrt" oder nur "nicht begehbar ist". Und wenn die NP-Löschtaste in die OSM Kommentare reinschreibt die sie wahrscheinlich selbst nicht genauer erklären könnte, dann sollten wir das nur als Ausdruck eines Wunschdenkens ansehen. Wie schon gesagt, mich regen diese seltsamen Vorgehensweisen nicht mehr all zu sehr auf. Bedenklicher finde ich es da beinahe, wenn ich von dir, Roland, eine solche Formulierung lesen muss: "Laut NPV wäre auch die Tatsache, daß der Weg auf den Kletterzustiegskarten der NPV nicht mehr eingezeichnet ist, ein Beweis für die Sperrung. Oder ist das Kreuz an einem Baum der einzige schriftliche Beweis für die Sperrung, ohne, daß es eine andere Begründung zu geben braucht?"

Also wirklich! Sowas von dir? Das Verschwinden eines Weges aus Karten führt sicher nicht zu einer Sperrung des Weges. Es könnte natürlich dazu führen, dass weniger Menschen den Weg finden und begehen ... damit könnte dann tatsächlich ein Verschwinden des Weges in der Landschaft beginnen. Denn Wege müssen benutzt werden um sichtbar zu bleiben und sichtbar sein um benutzt zu werden. Beides trifft auf den Weg im Reibetöpfel zu. Der Weg ist sichtbar, begehbar, liegt nicht in der Kernzone, ein böses x auf weißem Grund ist auch keines bemerkt worden und stehendes Totholz ist im Reibetöpfel nicht gefährlicher, als in der von der NPV wärmstens empfohlenen Spitzsteinschlüchte.
Also denke nicht drüber nach sondern gehe hindurch 🙂 ... wirst allerdings oben den rechten Seitenarm hinaussteigen müssen, weil der Forst nur dort Luft gemacht hat. In den Hauptarm werden sie sicher bald hineingehen ...

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