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Autor Thema:Fragen zum Elbsandsteingebirge Thema geschlossen
Mstreicher
Stiegengeher
Beiträge: 493
Permalink
Beitrag Re: Fragen zum Elbsandsteingebirge
am 09.10.2020, 09:26

Zitat von Mstreicher am 09.10.2018, 20:39
… bin neu hier im Forum, ...

Zwei Jahre ist es nun her, dass ich mich hier im Forum zum ersten Mal zu Wort meldete. Wie die Zeit vergeht! Viel ist seither geschehen. Seit Februar 2019 bin ich Mitglied der IG und konnte inzwischen einige nette Leute aus dem Kreise der „Verrückten“ persönlich kennen lernen. Die gewonnenen Hintergrundinformationen und Detailkenntnisse durch die Teilnahme an mehreren sehr interessanten Wanderungen sind für mich sehr wertvoll.

Mein „kleines Jubiläum“ möchte ich nutzen, um mich einmal bei denjenigen Stiegenfreunden zu bedanken, die es mir ermöglichten, meinen Horizont in Sachen Elbsandsteingebirge erheblich zu erweitern. Und natürlich gilt mein Dank auch denjenigen, die im Hintergrund diese Internet-Seite und damit das Forum und den Blog am Laufen halten.

Dankeschööön! 🙂

Wissemara
Stiegengeher
Beiträge: 395
Permalink
Beitrag Re: Fragen zum Elbsandsteingebirge
am 09.10.2020, 14:01

😀 😀 😀

Mstreicher
Stiegengeher
Beiträge: 493
Permalink
Beitrag Re: Fragen zum Elbsandsteingebirge
am 21.12.2021, 21:14

Im August 2019 war ich im oberen Khaatal unterwegs. Mein Weg führte mich unter anderem den Traufgrund (Studánecky důl) von der Daubitzer Straße (Doubicka cesta) hinunter zum Fahrweg im Khaatal. Auf der Khaatal-Karte vom Meister Rolf Böhm sind einige alte Grenzsteine eingezeichnet, die auch im Gelände zu finden sind. Auf der einen Seite (grob Richtung Osten) ist „ČSR“ in die Steine eingeschlagen. Auf der anderen Seite findet man ein „K“ (siehe Bilder 1 bzw. 2).
„ČSR“ steht sicherlich für Tschechoslowakische Republik, die nach dem Ersten Weltkrieg aus Teilen der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn entstand. Was das „K“ bedeutet, konnte ich mir noch nicht zusammenreimen. Wäre zwar auch interessant zu wissen, ist aber nicht ganz so wichtig.

Das eigentliche Rätsel für mich ist folgendes: Warum stehen diese Grenzsteine im Traufgrund? Die Grenze zwischen Böhmen und Sachsen verläuft in diesem Gebiet seit vielen Jahrhunderten etwa 3km weiter westlich im Kirnitzschtal. Mir ist nur eine Ausnahme bekannt: Nach dem Münchner Abkommen verlief die Grenze viel weiter südlich. Mit der Einverleibung des Sudetenlandes kann es also auch nichts zu tun haben.
Auf den ersten Blick stehen die Grenzsteine am falschen Ort. Aus historischer Sicht stehen sie aber sicherlich nicht ohne Grund dort.
Wenn jemand etwas näheres über diesen Zusammenhang weiß und es hier kundtun würde, wäre ich sehr dankbar.

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Fossil
Stiegengeher
Beiträge: 322
Permalink
Beitrag Re: Fragen zum Elbsandsteingebirge
am 22.12.2021, 06:55

Mstreicher, räumst Du Dein Sandsteinzimmer auf, nee ich höre schon auf.....

Andere Frage, weiß jemand was über den Grenzweg von der Elbe in Richtung Flügelwand? Dort stolpert man zwar nicht über Grenzsteine, aber über unaufgeräumte Baumleichen.

Swen
Stiegengeher
Beiträge: 156
Permalink
Beitrag Re: Fragen zum Elbsandsteingebirge
am 22.12.2021, 08:32

@Mstreicher: Vielleicht steht das K für Kinsky, der Besitzerfamilie der Gegend bis 1945. Viele Punkte der Umgebung sind ja nach Familienmitgliedern des Fürsten Kinsky benannt: Rudolf-Felsen, Wilhelminen-Wand, Mariafels, Fürst Kinsky Jägersteig bei der Balzhütte. Und die CSR gab es auch schon vor dem Zweiten Weltkrieg, nämlich seit 1918.

Vielleicht sind das nur irgendwelche Forstgrenzsteine, die Grundstücke in verschiedenen Eigentumsverhältnissen abgrenzen und keine "Landesgrenzen". Es gab ja in der Tschechoslowakei um 1922 eine große Bodenreform, bei der große Teile der Besitztümer der Adligen, und dabei erst recht der deutschen, in den Staatsbesitz überführt wurden. Man wollte sich so nach dem Ersten Weltkrieg von der Monarchie lösen - "tschechischer Boden in tschechische Hände". Da könnte ich mir vorstellen, dass die Steine aus dieser Zeit stammen und eben eine solche neue Grundstücksgrenze markieren. Nämlich die zwischen dem verbliebenen Grundbesitz der Familie Kinsky und dem in Staatsbesitz überführten. Nach 1945 und den Vertreibungen gehörte dann freilich alles dem Staat. Das ist nur so eine Vermutung.

Mstreicher
Stiegengeher
Beiträge: 493
Permalink
Beitrag Re: Fragen zum Elbsandsteingebirge
am 22.12.2021, 11:13

@Swen: Danke für die rasche Antwort. Der Zusammenhang mit der Bodenreform klingt für mich ziemlich plausibel. Vielleicht ist deine Vermutung ja richtig. Dass es diese Bodenreform in dieser frühen Zeit gab, wusste ich bis jetzt noch nicht. Interessant, damit werde ich mich mal befassen.
Danke nochmals. 🙂

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