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Neues aus den Medien

Zitat von Fossil am 25. Juli 2024, 08:22 Uhr

zu #1678
Das Interview im Sachsenspiegel läuft ab 21.30min, ein sehenswerter und informativer Beitrag von Torsten und den Beteiligten.

Inzwischen gibt es auch einen direkten Link: https://www.mdr.de/video/mdr-videos/a/video-843600.html

Leider scheint sich beim MDR trotz der Petition keiner für Biwak stark zu machen.

Jedenfalls nicht bei den mdr-Verantwortlichen 🙁

 

Der wichtigste Satz (bei 1:11, von H-P. Mayr): "Die Erkenntnis, daß ein Waldbrand möglichst am Anfang, wenn er noch klein ist, gelöscht werden sollte" (das hat aber die Feuerwehr schon immer so gesagt). Wie soll das gehen, wenn die Feuerwehr im Fichtenmikado erst stundenlang Wege freisägen muß, damit sie ans Feuer rankommt? Inzwischen hat sich das Feuer weiter ausgebreitet. Totholz ist damit doch Brandbeschleuniger, was die NPV abstreitet. Die "Erkenntnis" der NPV bringt also nichts. Siehe Thorwalder Wände Ostseite, wenns dort mal brennt, wie will man gleich am Anfang löschen? Inzwischen hat der Funkenflug Hinterhermsdorf erreicht.

Da muss ich für ihn doch mal eine Lanze brechen. Ranger haben seit letztem Sommer mehrmals (vgl. etwa https://www.rotweinundradieschen.de/News/news.html#23102023 und https://www.rotweinundradieschen.de/News/news.html#06042024) illegale Feuer aufgespürt und selbst mit Löschrucksäcken gelöscht, was oft eineSchinderei war. Das Problem mit dem Mikado ist natürlich bekannt, dort könnten sie auch nichts machen. Aber das schnelle Handeln bei Rauchgeruch hat uns schon ein paar Mal gerettet.

Die Gefahr will ich damit keineswegs beschönigen ...

….vielleicht läuft der Versuch mit den neuen Brandsensoren erfolgreich und findet beim Land Gehör und Geld, wenn schon Herr Mayr offen dafür ist? 👍🏿. Da lohnt dann schon eine kurze Schinderei mit direkter Vorortzahlung. Es muss nur bekannt sein, siehe „bergauf-bergab“ aus Bayern, die leisten sich das mit Mehrwert, der MDR nicht.

Der ganze Thorwald ist tot.Brandsensoren und Ranger sind doch nicht die Lösung meiner Meinung nach sollten die Schlüchte die früher extra dafür angelegt wurden, (Brandschutz) alle wieder frei geschnitten werden.Aber es wurde alles mit Absicht so gefällt dass da keiner mehr durch kommt.Alles eine Schande ...

Die Bergsteiger werden ihre Zugänge hoffentlich frei schneiden mit Säge und anderen geeigneten Gegenständen .Gott sei Dank, das es viele Akkuvarianten gibt. Der Zschand ist eine Kulturlandschaft ,die von Menschen geschaffen und gepflegt wurde. Generationen haben davon gelebt.

Klar, ihr habt recht, es passt schlecht, gezielt Schlüchte mit eigener erheblicher Brandlast geschlossen zu halten, um dann mit neuer Technik Brände zu erkennen und schnell zu löschen. Und allein die Vorfälle diesen Jahres belegen, die gewollte (?) Gebietsberuhigung hält seltsame Abenteurer nicht davon ab, sich in noch abgelegeneren Ecken auszuleben, welche immer größer und wilder, aber nur bedingt wildnisnäher werden.

Zitat von Fossil am 28. Juli 2024, 17:19 Uhr

Klar, ihr habt recht, es passt schlecht, gezielt Schlüchte mit eigener erheblicher Brandlast geschlossen zu halten, um dann mit neuer Technik Brände zu erkennen und schnell zu löschen.

Naja, stimmt nicht ganz. Man kann nur einzelne Schwerpunkte absichern, in denen Feuer besonders zu befürchten sind, also durchaus "begehbare" Schlüchte. Risikoabwägung.

Und allein die Vorfälle diesen Jahres belegen, die gewollte (?) Gebietsberuhigung hält seltsame Abenteurer nicht davon ab, sich in noch abgelegeneren Ecken auszuleben, welche immer größer und wilder, aber nur bedingt wildnisnäher werden.

Das ist leider sehr, sehr wahr. Wobei "gängige" Ecken bisher noch in der Mehrzahl waren.

Aber selber freisägen: Nee. Da hat eine ganze Sägebrigade Reservekanister Benzin mit, um auch nur einen Weg freizuschneiden, und verzweifelt trotzdem. Die Eulentilke z.B. war von Hand zu riskant, dort hatten sie einen kleinen Harvester oder Schreitbagger aufgetrieben. Der kommt nur an ausgewählte Stellen.

Ich weiß da selbst noch zu wenig, aber ich fürchte, dass man in vielen Ecken keine Chance mehr hat, sie freizusägen. Oder es gibt woanders (Österreich, Schweiz - die haben tolle Technik) neuartige Maschinen, die uns überraschen ...

Und dann haben wir ja nach wie vor das Flugfeuer. Z.B. nördlich der Affensteine am Königsweg: hier ist so 'ne Stelle, wo sich bei Dürre jeder Funken freut 🙁

Firma Kaiser AG aus Schaanwald in Liechtenstein . Die stellen die schicken Schreitbagger her . War solch ein Gerät nicht schon als Leihgabe im Elbi im Einsatz ? Und mit Erfolg !! Man muß nur wollen !!!

Noch ein Grund mehr den Nationalpark abzuschaffen.  🙂

Wald Infos:

Wald von heute droht das Ende

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.. bei der Baumarten auch aus entfernten Regionen ausgewählt werden, weil sie am besten an das künftige Klima angepasst sind. Heute gepflanzte Bäume müssten schließlich mit dem Klima in 100 Jahren zurechtkommen.