Neues aus den Medien
Zitat von fichtenfechter am 17. März 2025, 21:18 UhrZitat von Michael am 16. März 2025, 20:24 UhrVielleicht wurde es schon berichtet:
Parkkosten in Hrensko 10,- € == 250 Kronen
In vier Wochen kommt auch an dem hinteren Parkplatz ein Automat, heute war noch ein Mensch da. Einziger Vorteil dann: Man kann den Parkschein weiter geben, freut andere oder man fragt selber.
Ein Schild mit der Aufschrift: "Keine Touristen erwünscht" wäre ehrlicher.
Zitat von Michael am 16. März 2025, 20:24 UhrVielleicht wurde es schon berichtet:
Parkkosten in Hrensko 10,- € == 250 Kronen
In vier Wochen kommt auch an dem hinteren Parkplatz ein Automat, heute war noch ein Mensch da. Einziger Vorteil dann: Man kann den Parkschein weiter geben, freut andere oder man fragt selber.
Ein Schild mit der Aufschrift: "Keine Touristen erwünscht" wäre ehrlicher.
Zitat von Zwinki am 20. März 2025, 16:30 UhrNeue Webseite des Nationalparks ist online, dürfte noch nicht ganz fertig sein (es fehlen Einträge, z.B. zu Veranstaltungen, und der Bergsteig ist auch noch nicht als unpassierbar markiert), scheint mir aber etwas übersichtlicher als die alte zu sein. Nur das ständige "Herunterploppen" der dunkelgrünen Seite bei jedem neuen Unterpunkt ist nervig. Mal sehen, wie sie sich weiterentwickelt.
Neue Webseite des Nationalparks ist online, dürfte noch nicht ganz fertig sein (es fehlen Einträge, z.B. zu Veranstaltungen, und der Bergsteig ist auch noch nicht als unpassierbar markiert), scheint mir aber etwas übersichtlicher als die alte zu sein. Nur das ständige "Herunterploppen" der dunkelgrünen Seite bei jedem neuen Unterpunkt ist nervig. Mal sehen, wie sie sich weiterentwickelt.
Zitat von Swen am 21. März 2025, 20:16 UhrNa das ist ja ein Ding: Die Gemeinde Lohmen hält den Nationalpark für rechtswidrig und geht juristisch dagegen vor: Lohmen klagt gegen den Nationalpark Sächsische Schweiz
Leider hinter der Bezahlsperre, kennt jemand Details? Also wie der juristische Ansatz dieser Klage ist?
Na das ist ja ein Ding: Die Gemeinde Lohmen hält den Nationalpark für rechtswidrig und geht juristisch dagegen vor: Lohmen klagt gegen den Nationalpark Sächsische Schweiz
Leider hinter der Bezahlsperre, kennt jemand Details? Also wie der juristische Ansatz dieser Klage ist?
Zitat von Roland am 23. März 2025, 09:46 UhrDie Gemeinde Lohmen hatte schon 2003 geklagt (Parkplatzverkleinerung Bastei), dann ruhte das Verfahren. Jetzt will das Gericht das fortführen, Lohmen sieht seine Rechte und seine Planungshoheit eingeschränkt. Man könne auf kommunalem Grund und Boden kaum etwas unternehmen, ohne dass es dafür teils unerfüllbare Auflagen gebe (Gemeindegebiet, Basteigebiet, Liebethaler Grund, Lochmühle usw.) Lohmen will, daß die NP-Verordnung von 1990 (der DDR) wieder gültig wird, die bezog sich nur auf den NP, die NP-Verordnung von 2003 schließt aber das LSG mit ein, und damit den kommunalen Grundbesitz von Lohmen, deshalb die Schwierigkeiten. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unterstützt die Klage von Lohmen.
Die Gemeinde Lohmen hatte schon 2003 geklagt (Parkplatzverkleinerung Bastei), dann ruhte das Verfahren. Jetzt will das Gericht das fortführen, Lohmen sieht seine Rechte und seine Planungshoheit eingeschränkt. Man könne auf kommunalem Grund und Boden kaum etwas unternehmen, ohne dass es dafür teils unerfüllbare Auflagen gebe (Gemeindegebiet, Basteigebiet, Liebethaler Grund, Lochmühle usw.) Lohmen will, daß die NP-Verordnung von 1990 (der DDR) wieder gültig wird, die bezog sich nur auf den NP, die NP-Verordnung von 2003 schließt aber das LSG mit ein, und damit den kommunalen Grundbesitz von Lohmen, deshalb die Schwierigkeiten. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unterstützt die Klage von Lohmen.
Zitat von Fossil am 23. März 2025, 11:02 UhrNachtrag, der Artikel ist in der…..
Ist schon ein bisschen triggi, wenn’s ums Geld verdienen geht, ist der NP als Sündenbock mit dran. Stichwort Parkgebühren. Und richtig, der LSG galt nur für den Schutz der bestehenden Kulturlandschaft, damit wurde auch ein 96m hoher Hotelbau an der Bastei verhindert und die DDR sich einen zusätzlichen kompletten Naturschutz auch wegen des Holzbedarfs oder des Uranabbaues nicht leisten konnte oder wollte.
Der aktuelle Streit ist sicher auch ein Form des handfesten Streits wie bei unseren Nachbarn, weil unser Nationalpark mindestens genau so unehrlich ist.
Nachtrag, der Artikel ist in der…..
Ist schon ein bisschen triggi, wenn’s ums Geld verdienen geht, ist der NP als Sündenbock mit dran. Stichwort Parkgebühren. Und richtig, der LSG galt nur für den Schutz der bestehenden Kulturlandschaft, damit wurde auch ein 96m hoher Hotelbau an der Bastei verhindert und die DDR sich einen zusätzlichen kompletten Naturschutz auch wegen des Holzbedarfs oder des Uranabbaues nicht leisten konnte oder wollte.
Der aktuelle Streit ist sicher auch ein Form des handfesten Streits wie bei unseren Nachbarn, weil unser Nationalpark mindestens genau so unehrlich ist.
Zitat von Borrmeisters best friend am 24. März 2025, 09:51 UhrIch bin da mal gespannt. Denn in der NP-Verordnung aus 1990 fehlt die berüchtigte „Beweislastumkehr“ in der Kernzone, nach der ja bekanntlich ein Weg automatisch verboten ist, es sei denn, er ist per Markierung ausdrücklich erlaubt.
Parktisch würde eine Wiedereinsetzung dieser Verordnung also bedeuten, dass entweder die NPV des Nächstens ausschwärmen und alle „verbotenen“ Wege explizit mit Sperrschildlern markieren müsste, oder aber alle diese Wege von einem Tag zum anderen wieder fei begehbar wären.
Ich bin da mal gespannt. Denn in der NP-Verordnung aus 1990 fehlt die berüchtigte „Beweislastumkehr“ in der Kernzone, nach der ja bekanntlich ein Weg automatisch verboten ist, es sei denn, er ist per Markierung ausdrücklich erlaubt.
Parktisch würde eine Wiedereinsetzung dieser Verordnung also bedeuten, dass entweder die NPV des Nächstens ausschwärmen und alle „verbotenen“ Wege explizit mit Sperrschildlern markieren müsste, oder aber alle diese Wege von einem Tag zum anderen wieder fei begehbar wären.
Zitat von Gernot am 24. März 2025, 20:30 UhrBrücken-News:
Brücken-News:
Zitat von fichtenfechter am 25. März 2025, 12:47 UhrEs geht im Kern schon um das Landschaftsschutzgebiet und es wäre klug, dieses jetzt auszugliedern und in die Hände des Landkreises zurückzugeben. Allerdings zerhaut es dann wieder die neue Struktur vom Sachsenforst... Der ganze Mumpitz mit "Nationalparkregion" gehört abgeschafft. Es sollte eine klare Trennung her. Wenn es um touristische Bewerbung geht, sollten die Gemeinden im LSG sich auf die eigene Stärke besinnen. Viele kommen in die Randgebiete extra, um ihre Ruhe zu haben und an mancher Stelle noch grüne Bäume zu entdecken.
Bei der Urteilsfindung geht es aber eher um Paragraphen und juristische Auslegungen, wobei das eben nicht glasklar und wasserdicht ist, obwohl seit 1990 so praktiziert, dass die LD über das LSG "bestimmt".
Wenn die Klage allerdings komplett abgewiesen wird und tatsächlich festgestellt, dass per Gesetz das LSG als Einheit mit dem Nationalpark unwiderruflich verknüpft bleibt, wäre das auch ein "Signal". Es bleibt spannend...
Es geht im Kern schon um das Landschaftsschutzgebiet und es wäre klug, dieses jetzt auszugliedern und in die Hände des Landkreises zurückzugeben. Allerdings zerhaut es dann wieder die neue Struktur vom Sachsenforst... Der ganze Mumpitz mit "Nationalparkregion" gehört abgeschafft. Es sollte eine klare Trennung her. Wenn es um touristische Bewerbung geht, sollten die Gemeinden im LSG sich auf die eigene Stärke besinnen. Viele kommen in die Randgebiete extra, um ihre Ruhe zu haben und an mancher Stelle noch grüne Bäume zu entdecken.
Bei der Urteilsfindung geht es aber eher um Paragraphen und juristische Auslegungen, wobei das eben nicht glasklar und wasserdicht ist, obwohl seit 1990 so praktiziert, dass die LD über das LSG "bestimmt".
Wenn die Klage allerdings komplett abgewiesen wird und tatsächlich festgestellt, dass per Gesetz das LSG als Einheit mit dem Nationalpark unwiderruflich verknüpft bleibt, wäre das auch ein "Signal". Es bleibt spannend...
Zitat von Borrmeisters best friend am 25. März 2025, 14:59 UhrGerade in den Meldungen: die Verhandlung ist auf Juni vertagt, weil die Gemeinde noch mal 130 Seiten Schriftsatz nachgereicht hat. Die meinen es ernst.
Gerade in den Meldungen: die Verhandlung ist auf Juni vertagt, weil die Gemeinde noch mal 130 Seiten Schriftsatz nachgereicht hat. Die meinen es ernst.
Zitat von Fossil am 26. März 2025, 07:43 UhrDer nachgereichte Schriftsatz enthält auch neue Tatsachen, vielleicht vom Landkreis oder anderen Gemeinden unterstützt, weswegen dem Umweltministerium des Freistaates Zeit zur Prüfung eingeräumt wird. (SZ)
Der nachgereichte Schriftsatz enthält auch neue Tatsachen, vielleicht vom Landkreis oder anderen Gemeinden unterstützt, weswegen dem Umweltministerium des Freistaates Zeit zur Prüfung eingeräumt wird. (SZ)