Forum

Bitte , um Beiträge und Themen zu erstellen.

Neues aus den Medien

Gr. Winterberg: Nichts konkretes, nur Worte wie: Pläne, Bausubstanz sichern, Dach gesichert, Sanierungsbedarf, bautechnische Probleme, Zugangssicherung, Prüfung, Pläne, Prüfung, Pläne, keine zeitliche Festlegung möglich usw. Nichts zu essen, außer Gesülze.

Zitat von Roland am 25. Oktober 2025, 20:14 Uhr

Nichts zu essen, außer Gesülze.

Stimmt zum Glück nicht ganz, der Imbiss ist gut und sehr beliebt. Mehr ist aber auf lange Zeit definitiv nicht zu erwarten. Hab' Mitleid mit dem Journalisten, der musste was schreiben, aber es gibt ja nichts Konkretes. Sehr lustig fand ich

Mit der Öffnung von Grenzwegen wird der Große Winterberg für Touristen noch attraktiver.

Braucht wohl nicht kommentiert zu werden 🙂 Vor allem der quasi gekappte ÖPNV macht auch dem Imbiss Probleme. Und dann noch der Bergsteig nicht durchgängig begehbar. Ich hoffe trotzdem, dass der Betreiber mit dem Imbiss durchhält (er ist sehr interessiert daran, obwohl es schon fast Hobby geworden ist).

Der SZ-Artikel zum „großen Winterberg“ ist in der…. !
Ja, da steht sich die öffentliche Hand wieder ordentlich selber auf den Füßen, sei es wegen Denkmalschutz, Naturschutz inkl. Abwasser-Behandlung, „die“ dem bisherigen Pächter der Bergwirtschaft nahe Hitzerhausen die Sülze verdarb und ob die Chancen mit dem neuen Weg nach drüben mit der anschließenden beehmschen Gastronomie steigen? Staunen kann man auch über den Panoramablick, der dürfte sich erst vom Turm aus erschließen.

Anbei noch ein Beitrag über schon vor Beginn verirrte Touris, die 16.00 am Beuthenfall zum Carolafelsen starten und 19.30 in der Wilden Hölle ohne Karte, Taschenlampe den Notruf absetzen…..

 

Dazu: wer mal sehen möchte wie "unbewirtschaftete" Gebäude sich über die Zeit verhalten:

  • Zeughaus - an der Front ganz rechts mal durch die Fenster nach innen schauen (*)
  • Gasthaus Kuhstall - auf dem Weg zum WC, vorn rechts mal durchs Türfenster in den Gastraum reinschauen (*)
  • Gr. Winterberg - es gibt auf YT ein mehrer Jahre altes "Lost Place" Video von innen - da mal im großen Raum oben in der Ecke schauen
  • Gebäudekomplex Amselfallbaude - mal genauer ansehen, besonders die WC Anlage an der unteren Seite

Ruinen schaffen ohne Waffen ...

 

(*) möglichst NACH der Einkehr, ihr wollt danach nix mehr

Noch etwas zu den Touris:

Aus meiner Sicht eine Folge davon, die Lauf- Zeitangaben auf den Wegweisern wegzulassen ...

Mit Panoramablick vom Turm ist da fast nix mehr, die Bäume sind zu hoch gewachsen. Und die dürfen auch nicht gekürzt werden. Dasselbe Problem wie auf dem Aussichtsturm Kaltenberg. Das sind wortwörtlich die versprochenen
"blühenden Landschaften". Außer Kipphornaussicht lohnt sich der Berg nicht mehr. Alles andere ist sinnloses Gequatsche (Zitat: Durch den neuen grenzüberschreitenden Wanderweg wird der Große Winterberg "aufgewertet")

Nachtrag: ein Beitrag zur BI-Wanderung von gestern ist neu eingestellt. Zu den Gründen bzw. Erklärungen HP Mayrs sei noch auf die Neuigkeiten-Seite bei Rolf Böhm wegen des dauerhaften Boofenverbotes verwiesen.

Auf blühende Fantasien weist Zwinki in seinen News zu „Zwei Bränden…“ hin. Passend dazu kam von einem Stiegenfreund der Hinweis auf ein YouTube-Video 25.02.25 mit dem Hinweis Zwinkis auf überreichliches Feinreisig und Adlerfarn.

Wegverbote und Wassertanks nützen nur im Fall der rechtzeitigen Meldung, wenn aber aus Naturschutzgründen keiner da sein darf….

 

Quelle: YouTube

Noch ein Nachtrag zu den Entgegnungen HP Mayrs gegenüber den BI-Vertretern und Dietmar wegen der Ruhigstellung „dickster Kernzonengebiete“ und der immer vom SBB geforderten Gefährdungsnachweise in der Wegekommission.

Dazu ein Artikel in Waldwissen.net über Fotofallen bzw. Interessenkonflikte mit dem Wildtiermanagment. Viel „Kleingedrucktes“, aber die Kameras z.B. am Grenzweg sind für konstruktive Lösungen eindeutig zu hoch.

 

Nachdenklich stimmender Artikel auf  Rolfs Seite  zum Boofenverbot:
Das bisher vorübergehende Verbot des Boofens im NP Sächsische Schweiz vom 1.Februar bis zum 15.Juni eines jeden Jahres könnte ab 2026 für jedes Jahr gelten.

Rolf hat es auf seiner Seite gut beschrieben.

Ich bin jetzt nicht so der Boofer, könnte also überspitzt sagen: „Ist mir doch schnurz.“

Das mache ich aber nicht! Denn die Art und Weise, wie die Verbote von Politik und Behörden immer weiter vorangetrieben werden, ist schon sehr ärgerlich. Diese Salamitaktik der kleinen Schritte kommt immer wieder zum Einsatz.

Die Hintertüren hat man sich gleich geschickt in den Gesetzestext mit eingebaut:

Der Erhalt der historisch gewachsenen Freiübernachtungskultur wird im Rahmen
des geltenden Rechts gewährleistet, sofern dies den im Nationalpark sowie den
Natura 2000-Gebieten geltenden Schutzzielen nicht widerspricht
.“

„… im Rahmen des geltenden Rechts …“

„… sofern dies … nicht widerspricht.“

Sind das nicht typische „Weichmacher“ in solchen Texten?

Ich weiß, ich bewege mich gerade ein wenig am Rande der Spekulation, das aber bewusst, obwohl das sonst nicht so meine Art ist. Aber in diesem speziellen Themenfeld und diesem Behördenumfeld ist das vielleicht sogar mal berechtigt. Deshalb treibe ich es mal auf die Spitze:

 

Was folgt als nächstes? Ganz sicher nicht gleich das generelle Verbot zum Boofen.

Aber halt, da war doch vor vielen Jahren mal was. Wie war denn das damals mit den Wegen in der Kernzone?
Wie wäre es denn, wenn wir die Verbotslast einfach umkehren? Das Boofen wird nicht generell verboten. Man darf aber nur noch dort boofen, wo es ausdrücklich erlaubt ist. Man müsste dann nur das „geltende Recht“ (siehe oben) etwas anpassen, damit die Geschichte demselben nicht „widerspricht“ (siehe auch oben).
Man müsste dann an den erlaubten Boofen natürlich noch entsprechende Erlaubnisschilder anbringen.
Und dann?
Ei, da haben wir doch bei drei Boofen vergessen, ein Schild anzubringen. Na ja, es gibt ja noch 55 andere Boofen. Das wird schon reichen. Die Kletterer werden sich schon dran gewöhnen.

Drei Jahre später …

Oh, ein seltener und schützenswerter Waldbewohner hat sich in der Nähe der vier Boofen am …-Stein angesiedelt. Da werden wir mal für vorerst vier Jahre die Erlaubnisschilder abschrauben und sehen, wie sich die Lage entwickelt …

Vier Jahre später …

Die Entwicklung war sehr erfreulich, die Schilder bleiben ab.
Und in der Nähe des …-Grundes ist neuerdings eine seltene Vogelart gesichtet worden. Den dort vorhandenen Boofen werden wir mal für vorerst vier Jahre den Status „erlaubt“ aberkennen.     …

… uns so weiter und so fort …

30 Jahre später: Das Boofen ist immer noch nicht verboten, aber in keiner der vorhandenen Boofen ist es erlaubt.
Klasse, Schutzziel erreicht.

 

Zugegeben, diese Gruselgeschichte ist (zur Zeit) reine Spekulation, aber dennoch nicht völlig an den Haaren herbei gezogen. Das beste Beispiel sind die vielen vorhandenen Pfade in den Kernzonen unseres Nationalparks, die zwar offiziell nicht verboten sind, auf denen man aber trotzdem nicht legal wandern darf, weil sie nicht "offiziell  erlaubt" sind.
Dieser Taschenspielertrick hat also schon einmal funktioniert! Obacht! Wehret den Anfängen!

 

Mich würde auch mal interessieren, wie sich der SBB zu dem Thema Boofenverbot positioniert. Denn die Kletterer trifft es ja im Gegensatz zu mir direkt.

 

Mstreicher, Deine Spekulation wird wohl Realität werden. Dumm nur, es wird abseits in der Fläche gebooft, wo es auch schon mal unangebracht ist und es werden unmarkierte Wege begangen, wenn es nicht sein muss.

Besonders gut ist Deine Erinnerung an die Verbotsumkehr von 2001 im Nationalpark. Wer es nicht kennt, auf Kerbensteig unter Startseite „Warum sind Wege gesperrt?“