Böhmische Schweiz Neuigkeiten
Zitat von Fossil am 17. November 2025, 12:27 UhrZwinki hat zur Johannespromenade noch eine News geschrieben, diese beschreibt das grundsätzliche Problem weiterer ähnlicher Wege in den betroffenen Gebieten.
Zwinki hat zur Johannespromenade noch eine News geschrieben, diese beschreibt das grundsätzliche Problem weiterer ähnlicher Wege in den betroffenen Gebieten.
Zitat von Roland am 23. Dezember 2025, 16:25 UhrMan will wieder auf hinterhältige Art und Weise einen Weg sperren: den Kirchsteig bei Hohenleipa. Gestern sind wir den Steig runter, ziemlich weit unten das Ruhezonen-Schild "markierte Wege nicht verlassen", und da der Kirchsteig nicht markiert ist, ist er (von dort aus) also verboten. Wir sind natürlich weiter, unten dann, wenn man von der anderen Seite aus kommen würde, kein Schild (!), da wäre er also erlaubt. Wenn man hochzu schaut, an mehreren abgestorbenen Bäumen sind noch die roten Ringe erkennbar, links vom Weg, siehe altes Foto von 2018. Aber man hat vor einiger Zeit die Ruhezonen-Grenze verändert, jetzt führt der Kirchsteig unten durch einen sehr seltsamen Grenz-"Zipfel", siehe Vergleich-Fotos mapy.cz 2018 und 2025. Hat man den Zipfel nur gemacht, um den Kirchsteig zu sperren? Die Karte stimmt allerdings nicht, der Weg macht unten nicht so einen großen Bogen, sondern geht schnurgerade an der rechten Felswand hoch, siehe Foto. Also sollte man momentan den Steig von unten aus, aus Richtung Grundmühle, begehen, und ev. Fotos machen, falls von oben ein Ranger kommt. Die Ruhezonengrenze muß im Gelände erkennbar sein, was hier absolut nicht der Fall ist, die alten roten Ringe zählen ja nicht mehr, und neue gibts keine. Nur das Schild. Und oben im Ort kein Hinweis, daß der Kirchsteig weiter unten als Sackgasse endet.
Man will wieder auf hinterhältige Art und Weise einen Weg sperren: den Kirchsteig bei Hohenleipa. Gestern sind wir den Steig runter, ziemlich weit unten das Ruhezonen-Schild "markierte Wege nicht verlassen", und da der Kirchsteig nicht markiert ist, ist er (von dort aus) also verboten. Wir sind natürlich weiter, unten dann, wenn man von der anderen Seite aus kommen würde, kein Schild (!), da wäre er also erlaubt. Wenn man hochzu schaut, an mehreren abgestorbenen Bäumen sind noch die roten Ringe erkennbar, links vom Weg, siehe altes Foto von 2018. Aber man hat vor einiger Zeit die Ruhezonen-Grenze verändert, jetzt führt der Kirchsteig unten durch einen sehr seltsamen Grenz-"Zipfel", siehe Vergleich-Fotos mapy.cz 2018 und 2025. Hat man den Zipfel nur gemacht, um den Kirchsteig zu sperren? Die Karte stimmt allerdings nicht, der Weg macht unten nicht so einen großen Bogen, sondern geht schnurgerade an der rechten Felswand hoch, siehe Foto. Also sollte man momentan den Steig von unten aus, aus Richtung Grundmühle, begehen, und ev. Fotos machen, falls von oben ein Ranger kommt. Die Ruhezonengrenze muß im Gelände erkennbar sein, was hier absolut nicht der Fall ist, die alten roten Ringe zählen ja nicht mehr, und neue gibts keine. Nur das Schild. Und oben im Ort kein Hinweis, daß der Kirchsteig weiter unten als Sackgasse endet.
Hochgeladene Dateien:Zitat von Roland am 5. Januar 2026, 20:16 UhrDas NP-Besucherzentrum in Rainwiese wird umgebaut. Die Besucher sollen dann dort die Natur besser "kennenlernen" können, aber nur durch "Visualisierung", auf deutsch, sie können sich KI-erzeugte Felsen und Landschaften angucken (da ja in der richtigen Natur alles gesperrt ist). Das Ganze kostet 120 Millionen Kronen. Dadurch soll Rainwiese als Ausgangspunkt für Wanderungen "aufgewertet" werden.
https://www.npcs.cz/narodni-park-ceske-svycarsko-chysta-v-novem-roce-spusteni-ambiciozniho-projektu
Das NP-Besucherzentrum in Rainwiese wird umgebaut. Die Besucher sollen dann dort die Natur besser "kennenlernen" können, aber nur durch "Visualisierung", auf deutsch, sie können sich KI-erzeugte Felsen und Landschaften angucken (da ja in der richtigen Natur alles gesperrt ist). Das Ganze kostet 120 Millionen Kronen. Dadurch soll Rainwiese als Ausgangspunkt für Wanderungen "aufgewertet" werden.
https://www.npcs.cz/narodni-park-ceske-svycarsko-chysta-v-novem-roce-spusteni-ambiciozniho-projektu
Zitat von Roland am 11. Januar 2026, 15:46 UhrAus der Edmundsklamm und der Wilden Klamm werden im Wasser schwimmende Bäume und Äste mit dem Hubschrauber ausgeflogen, um Stau und Hochwassergefahr im Frühjahr für Hrensko zu verhindern. Von den vielen Bäumen in der unwegsamen verbotenen Kamnitzklamm wird nicht gesprochen.
Aus der Edmundsklamm und der Wilden Klamm werden im Wasser schwimmende Bäume und Äste mit dem Hubschrauber ausgeflogen, um Stau und Hochwassergefahr im Frühjahr für Hrensko zu verhindern. Von den vielen Bäumen in der unwegsamen verbotenen Kamnitzklamm wird nicht gesprochen.
Zitat von Zwinki am 11. Januar 2026, 22:20 UhrZitat von Roland am 11. Januar 2026, 15:46 UhrVon den vielen Bäumen in der unwegsamen verbotenen Kamnitzklamm wird nicht gesprochen.
Naja, doch, es heißt in der Übersetzung:
Die Nationalparkverwaltung bewertet derzeit den Ablauf der Arbeiten und erwägt den Einsatz des Hubschraubers auch in Zukunft, um weitere gefährliche Baumstämme an unzugänglichen Stellen des Kamenice-Flussbettes zu entfernen.
Klingt so, als würde man nach Verklausungen suchen und dann handeln. Angesichts der Kosten vernünftig.
Danke aber für den Link, das ist wichtig und interessant - baue ich umgehend in meine News ein.
Zitat von Roland am 11. Januar 2026, 15:46 UhrVon den vielen Bäumen in der unwegsamen verbotenen Kamnitzklamm wird nicht gesprochen.
Naja, doch, es heißt in der Übersetzung:
Die Nationalparkverwaltung bewertet derzeit den Ablauf der Arbeiten und erwägt den Einsatz des Hubschraubers auch in Zukunft, um weitere gefährliche Baumstämme an unzugänglichen Stellen des Kamenice-Flussbettes zu entfernen.
Klingt so, als würde man nach Verklausungen suchen und dann handeln. Angesichts der Kosten vernünftig.
Danke aber für den Link, das ist wichtig und interessant - baue ich umgehend in meine News ein.
Zitat von washnikki am 4. Februar 2026, 21:43 UhrZeidler Eisfälle am 04.02.26
hübsch
Zeidler Eisfälle am 04.02.26
hübsch
Hochgeladene Dateien:Zitat von Roland am 24. März 2026, 17:17 UhrWir waren gestern in Hrensko, parken am Wasserfall Pkw Tagesticket 250 Kc = 10 Euro, Kartenzahlung am Automaten. Das Preisschild war mit Klebeband an der Bude befestigt, darunter stand noch der alte Preis von 8 Euro. Der Klebezettel muß ja aller 2 Monate gewechselt werden, März und April 10 Euro, Mai und Juni 12 Euro, Juli und August 14 Euro. Da der Umtauschkurs z.Zt. 24,4 Kc = 1 Euro beträgt, wird die abgebuchte Summe dann noch etwas höher. Zur Strafe für diese unverschämten Preise waren wir dann hier:
Wir waren gestern in Hrensko, parken am Wasserfall Pkw Tagesticket 250 Kc = 10 Euro, Kartenzahlung am Automaten. Das Preisschild war mit Klebeband an der Bude befestigt, darunter stand noch der alte Preis von 8 Euro. Der Klebezettel muß ja aller 2 Monate gewechselt werden, März und April 10 Euro, Mai und Juni 12 Euro, Juli und August 14 Euro. Da der Umtauschkurs z.Zt. 24,4 Kc = 1 Euro beträgt, wird die abgebuchte Summe dann noch etwas höher. Zur Strafe für diese unverschämten Preise waren wir dann hier:
Hochgeladene Dateien:Zitat von Roland am 31. März 2026, 16:12 UhrBesucherlimit für die Tissaer Wände: Der Zutritt ist ab April begrenzt. Ab 1. April lässt die Gemeinde Tisá täglich nur noch bis zu 2000 Menschen in das Gebiet. Ist diese Zahl erreicht, bleibt der Zugang geschlossen. Wer ohne Ticket anreist, muß damit rechnen, daß er draußen bleiben muß. Die Begrenzung gilt während der gesamten Ausflugssaison. Neu ist ein digitales Buchungssystem. Über eine mehrsprachige Plattform können Tickets vorab gekauft und verfügbare Plätze eingesehen werden. So soll sich der Besuch besser planen lassen. Am Preis ändert sich nichts. Da das Gebiet nicht umzäunt ist, setzt die Gemeinde zusätzlich auf Kontrollen vor Ort. Mitarbeiter werden regelmäßig im Gelände unterwegs sein, um die Einhaltung der Ticketpflicht zu überprüfen und unerlaubten Zutritt zu verhindern. Mit der Maßnahme folgt Tisá dem Trend auf Besucherlimits in der Region (z.B. Adersbach, Edmundsklamm usw.) Online-Tickets: https://vstupenky.turistikatisa.cz/
Besucherlimit für die Tissaer Wände: Der Zutritt ist ab April begrenzt. Ab 1. April lässt die Gemeinde Tisá täglich nur noch bis zu 2000 Menschen in das Gebiet. Ist diese Zahl erreicht, bleibt der Zugang geschlossen. Wer ohne Ticket anreist, muß damit rechnen, daß er draußen bleiben muß. Die Begrenzung gilt während der gesamten Ausflugssaison. Neu ist ein digitales Buchungssystem. Über eine mehrsprachige Plattform können Tickets vorab gekauft und verfügbare Plätze eingesehen werden. So soll sich der Besuch besser planen lassen. Am Preis ändert sich nichts. Da das Gebiet nicht umzäunt ist, setzt die Gemeinde zusätzlich auf Kontrollen vor Ort. Mitarbeiter werden regelmäßig im Gelände unterwegs sein, um die Einhaltung der Ticketpflicht zu überprüfen und unerlaubten Zutritt zu verhindern. Mit der Maßnahme folgt Tisá dem Trend auf Besucherlimits in der Region (z.B. Adersbach, Edmundsklamm usw.) Online-Tickets: https://vstupenky.turistikatisa.cz/
Zitat von Heimatkunde am 21. Mai 2026, 22:01 UhrNachdem uns heute die Runde über den Gabrielensteig noch nicht alles abverlangt hatte ( <-- dieser war wunderbar zu begehen, viele Spuren zeugen von regem Besuch ), zog es uns hinunter über den Soorgrund in die Wilde Klamm. Alles in Allem problemlos; der Soorgrund ist mit der bekannten Banderole abgesperrt es waren aber kritische Stellen zumindest gesägt. Verbiegen muss man sich nirgendwo. In der Klamm dann sieht es teilweise etwas anders aus. Hier und da wird es etwas spannend auf den Bohlen, dort fault es mitunter schon, an zwei, drei Stellen ist auch mal etwas weggeknickt, aber die Konstruktionen halten gut mit ein bisschen Vorsicht. Aber auch nur solange kein Baum darauf fällt; dickere Oschis zerschlagen dann auch mal die Metallkonstruktion; da ist dann leichtes Gekraxel vonnöten. Man kann nur hoffen dass das dort Beachtung findet; es wäre schade um den Weg. Uns hat das sehr gefallen.
Nachdem uns heute die Runde über den Gabrielensteig noch nicht alles abverlangt hatte ( <-- dieser war wunderbar zu begehen, viele Spuren zeugen von regem Besuch ), zog es uns hinunter über den Soorgrund in die Wilde Klamm. Alles in Allem problemlos; der Soorgrund ist mit der bekannten Banderole abgesperrt es waren aber kritische Stellen zumindest gesägt. Verbiegen muss man sich nirgendwo. In der Klamm dann sieht es teilweise etwas anders aus. Hier und da wird es etwas spannend auf den Bohlen, dort fault es mitunter schon, an zwei, drei Stellen ist auch mal etwas weggeknickt, aber die Konstruktionen halten gut mit ein bisschen Vorsicht. Aber auch nur solange kein Baum darauf fällt; dickere Oschis zerschlagen dann auch mal die Metallkonstruktion; da ist dann leichtes Gekraxel vonnöten. Man kann nur hoffen dass das dort Beachtung findet; es wäre schade um den Weg. Uns hat das sehr gefallen.
Zitat von Roland am 22. Mai 2026, 16:36 UhrGabrielensteig wird seit Jahren begangen, hauptsächlich von Tschechen, die haben die Nase voll von Sperrungen und scheren sich einen Dreck drum. Ist auch gut so, sonst würde der Steig an einigen Stellen zuwachsen. Soorgrund Richtung Wilde Klamm waren wir auch vor kurzem, sieht wirklich übel dort aus im Vergleich zu früher. Aber am Steg an der Felswand entlang beräumen will man offensichtlich nicht, vermutlich drohen von weiter oben noch weitere Bäume runterzubrechen. Dann kann aber die Sperrung noch etliche Jahre dauern. Wir sind auch (von oben her, aus Richtung Zamecek) ein Stück runter in die verbotene unwegsame Klamm, dort nur wenige umgestürzte Bäume, unten am Bach waren kaum welche zu sehen, aber am Südwesthang (die Seite von Kamenická Stráň) waren etwas unterhalb vom oberen Rand sehr viele umgestürzte Fichten kreuz und quer zu sehen.
Gabrielensteig wird seit Jahren begangen, hauptsächlich von Tschechen, die haben die Nase voll von Sperrungen und scheren sich einen Dreck drum. Ist auch gut so, sonst würde der Steig an einigen Stellen zuwachsen. Soorgrund Richtung Wilde Klamm waren wir auch vor kurzem, sieht wirklich übel dort aus im Vergleich zu früher. Aber am Steg an der Felswand entlang beräumen will man offensichtlich nicht, vermutlich drohen von weiter oben noch weitere Bäume runterzubrechen. Dann kann aber die Sperrung noch etliche Jahre dauern. Wir sind auch (von oben her, aus Richtung Zamecek) ein Stück runter in die verbotene unwegsame Klamm, dort nur wenige umgestürzte Bäume, unten am Bach waren kaum welche zu sehen, aber am Südwesthang (die Seite von Kamenická Stráň) waren etwas unterhalb vom oberen Rand sehr viele umgestürzte Fichten kreuz und quer zu sehen.







