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Böhmische Schweiz Neuigkeiten

Zwinki hat zur Johannespromenade noch eine News geschrieben, diese beschreibt das grundsätzliche Problem weiterer ähnlicher Wege in den betroffenen Gebieten.

Man will wieder auf hinterhältige Art und Weise einen Weg sperren: den Kirchsteig bei Hohenleipa. Gestern sind wir den Steig runter, ziemlich weit unten das Ruhezonen-Schild "markierte Wege nicht verlassen", und da der Kirchsteig nicht markiert ist, ist er (von dort aus) also verboten. Wir sind natürlich weiter, unten dann, wenn man von der anderen Seite aus kommen würde, kein Schild (!), da wäre er also erlaubt. Wenn man hochzu schaut, an mehreren abgestorbenen Bäumen sind noch die roten Ringe erkennbar, links vom Weg, siehe altes Foto von 2018. Aber man hat vor einiger Zeit die Ruhezonen-Grenze verändert, jetzt führt der Kirchsteig unten durch einen sehr seltsamen Grenz-"Zipfel", siehe Vergleich-Fotos mapy.cz 2018 und 2025. Hat man den Zipfel nur gemacht, um den Kirchsteig zu sperren? Die Karte stimmt allerdings nicht, der Weg macht unten nicht so einen großen Bogen, sondern geht schnurgerade an der rechten Felswand hoch, siehe Foto. Also sollte man momentan den Steig von unten aus, aus Richtung Grundmühle, begehen, und ev. Fotos machen, falls von oben ein Ranger kommt. Die Ruhezonengrenze muß im Gelände erkennbar sein, was hier absolut nicht der Fall ist, die alten roten Ringe zählen ja nicht mehr, und neue gibts keine. Nur das Schild. Und oben im Ort kein Hinweis, daß der Kirchsteig weiter unten als Sackgasse endet.

Hochgeladene Dateien:
  • Kirchsteig-Hohenleipa-2025.jpg
  • Kirchsteig-Hohenleipa-2018.jpg
  • Karte-mapycz-2018-2025.jpg

Das NP-Besucherzentrum in Rainwiese wird umgebaut. Die Besucher sollen dann dort die Natur besser "kennenlernen" können, aber nur durch "Visualisierung", auf deutsch, sie können sich KI-erzeugte Felsen und Landschaften angucken (da ja in der richtigen Natur alles gesperrt ist). Das Ganze kostet 120 Millionen Kronen. Dadurch soll Rainwiese als Ausgangspunkt für Wanderungen "aufgewertet" werden.

https://www.npcs.cz/narodni-park-ceske-svycarsko-chysta-v-novem-roce-spusteni-ambiciozniho-projektu

Aus der Edmundsklamm und der Wilden Klamm werden im Wasser schwimmende Bäume und Äste mit dem Hubschrauber ausgeflogen, um Stau und Hochwassergefahr im Frühjahr für Hrensko zu verhindern. Von den vielen Bäumen in der unwegsamen verbotenen Kamnitzklamm wird nicht gesprochen.

https://www.npcs.cz/protipovodnove-opatreni-v-divoke-soutesce-vrtulnik-pomohl-odstranit-rizikove-drevo-z-koryta

Zitat von Roland am 11. Januar 2026, 15:46 Uhr

Von den vielen Bäumen in der unwegsamen verbotenen Kamnitzklamm wird nicht gesprochen.

Naja, doch, es heißt in der Übersetzung:

Die Nationalparkverwaltung bewertet derzeit den Ablauf der Arbeiten und erwägt den Einsatz des Hubschraubers auch in Zukunft, um weitere gefährliche Baumstämme an unzugänglichen Stellen des Kamenice-Flussbettes zu entfernen.

Klingt so, als würde man nach Verklausungen suchen und dann handeln. Angesichts der Kosten vernünftig.

Danke aber für den Link, das ist wichtig und interessant - baue ich umgehend in meine News ein.