Böhmische Schweiz Neuigkeiten
Zitat von Roland am 23. Mai 2026, 11:36 UhrDie Aussicht Marienfelsen mit Hütte ist bis 31.05. gesperrt. Das Holz der Hütte wird zwecks Wetterschutz behandelt, dazu muß auch das Dach abgenommen und neu angebracht werden. Bis zur Aussicht wenige Meter unterhalb darf man (im Foto grüner Bereich), bringt natürlich nicht viel. Die Frage ist: von wo wurde das Foto aufgenommen? Da wird doch nicht etwa eine Drohne ....? Aber der Autor des Fotos ist ja NPV-Mitarbeiter, der darf alles.
https://www.npcs.cz/mariina-vyhlidka-ziska-svezi-vzhled-probiha-udrzba
Die Aussicht Marienfelsen mit Hütte ist bis 31.05. gesperrt. Das Holz der Hütte wird zwecks Wetterschutz behandelt, dazu muß auch das Dach abgenommen und neu angebracht werden. Bis zur Aussicht wenige Meter unterhalb darf man (im Foto grüner Bereich), bringt natürlich nicht viel. Die Frage ist: von wo wurde das Foto aufgenommen? Da wird doch nicht etwa eine Drohne ....? Aber der Autor des Fotos ist ja NPV-Mitarbeiter, der darf alles.
https://www.npcs.cz/mariina-vyhlidka-ziska-svezi-vzhled-probiha-udrzba
Zitat von Roland am 4. Juni 2026, 08:21 UhrBetrifft zwar nicht die Böhmische Schweiz, aber ein anderes Felsgebiet: Adersbach war heute früh 8 Uhr bereits ausverkauft bei den online-tickets, wenn die weg sind, gibts auch vor Ort keine mehr (stündlich werden 400 Leute reingelassen = pro Tag 4000):
Betrifft zwar nicht die Böhmische Schweiz, aber ein anderes Felsgebiet: Adersbach war heute früh 8 Uhr bereits ausverkauft bei den online-tickets, wenn die weg sind, gibts auch vor Ort keine mehr (stündlich werden 400 Leute reingelassen = pro Tag 4000):
Hochgeladene Dateien:Zitat von Roland am 9. Juli 2026, 08:16 UhrIst zwar außerhalb der Böhmischen Schweiz, aber bemerkenswert: auf dem Jüttelsberg 510 m (Jitrovnik), östlich von Schluckenau, wird ein neuer 30 m hoher Aussichtsturm gebaut. Bis 1903 gab es bereits einen Turm, der durch Sturm zerstört wurde. Der neue Turm für über 600.000 Euro soll am 26.09.26 eröffnet werden. Im NP sicherlich unmöglich umsetzbar solch ein Bauvorhaben.
https://mapy.com/de/turisticka?source=base&id=2636421&x=14.4935719&y=50.9898219&z=13
https://de.wikipedia.org/wiki/Jitrovn%C3%ADk
Ist zwar außerhalb der Böhmischen Schweiz, aber bemerkenswert: auf dem Jüttelsberg 510 m (Jitrovnik), östlich von Schluckenau, wird ein neuer 30 m hoher Aussichtsturm gebaut. Bis 1903 gab es bereits einen Turm, der durch Sturm zerstört wurde. Der neue Turm für über 600.000 Euro soll am 26.09.26 eröffnet werden. Im NP sicherlich unmöglich umsetzbar solch ein Bauvorhaben.
https://mapy.com/de/turisticka?source=base&id=2636421&x=14.4935719&y=50.9898219&z=13
https://de.wikipedia.org/wiki/Jitrovn%C3%ADk
Zitat von Zwinki am 9. Juli 2026, 09:38 UhrNicht nur im NP bei uns undenkbar. Um den Turm in Altendorf gab es offenbar endlose Streitereien, und der andere gebaute ist wohl nur der auf dem Weifberg. Der auf dem Großen Winterberg wurde ja "nur" restauriert, zu 100% auf Kosten der privaten Pächter.
Und in CZ? Da brauchte man in Janov einen Mobilfunkmast - machen wir doch gleich einen Aussichtsturm mit draus. Ruckzuck per Heli aufgebaut (von dem man 22 einen tollen Überblick über das Brandgebiet hatte, siehe Bild - leider schafften es die Filmaufnahmen damals nicht in die Biwak-Sendung der Staffel 9). Auf dem Stražnik bei Žandov ein kleiner Holzturm mit einer phantastischen Aussicht. Den schwingenden Wackelturm auf dem Varhošt haben sie mal fix stabilisiert (schon lange her).
Im Treppenhaus des Wolfsbergturms ist eine endlose Galerie tschechischer Aussichtstürme, kenne ich auch nicht alle. Mit unserer Wandergruppe waren wir allein auf 10 Türmen zwischen Grenze und Usti.
Ein Insider erzählte neulich, dass bei uns inzwischen 150 Genehmigungen für einen Mobilfunkmast nötig seien, und nach der Fertigstellung brauche es noch zwei Jahre, bis die Netzagentur ihn freigibt. Kann ich nicht selbst belegen, aber ich neige dazu, ihm zu glauben 🙂
Nicht nur im NP bei uns undenkbar. Um den Turm in Altendorf gab es offenbar endlose Streitereien, und der andere gebaute ist wohl nur der auf dem Weifberg. Der auf dem Großen Winterberg wurde ja "nur" restauriert, zu 100% auf Kosten der privaten Pächter.
Und in CZ? Da brauchte man in Janov einen Mobilfunkmast - machen wir doch gleich einen Aussichtsturm mit draus. Ruckzuck per Heli aufgebaut (von dem man 22 einen tollen Überblick über das Brandgebiet hatte, siehe Bild - leider schafften es die Filmaufnahmen damals nicht in die Biwak-Sendung der Staffel 9). Auf dem Stražnik bei Žandov ein kleiner Holzturm mit einer phantastischen Aussicht. Den schwingenden Wackelturm auf dem Varhošt haben sie mal fix stabilisiert (schon lange her).
Im Treppenhaus des Wolfsbergturms ist eine endlose Galerie tschechischer Aussichtstürme, kenne ich auch nicht alle. Mit unserer Wandergruppe waren wir allein auf 10 Türmen zwischen Grenze und Usti.
Ein Insider erzählte neulich, dass bei uns inzwischen 150 Genehmigungen für einen Mobilfunkmast nötig seien, und nach der Fertigstellung brauche es noch zwei Jahre, bis die Netzagentur ihn freigibt. Kann ich nicht selbst belegen, aber ich neige dazu, ihm zu glauben 🙂
Hochgeladene Dateien:Zitat von Borrmeisters best friend am 9. Juli 2026, 11:38 UhrIch nenne das gern „tschechische Gelassenheit“. Es gibt einen Sack voll Beispiele. Da wäre die „Brustwarze“ auf dem Hutberg bei Rosendorf oder der schon erwähnte Funkmast/Aussichtsturm in Jonsdorf.
Nett auch vor einigen Jahren im Paulinengrund: da hatte es ein paar Brücken weggespült. Keine Sperrung, nur ein Hinweisschild auf eben diese. Und im flachen Wasser wilde Konstrukte aus Blechen und Brettern zum Überqueren. Hat funktioniert, bis ziemlich zügig die Brücken erneuert wurden. Und keiner ist ersoffen. (Bild)
Oder: eigentlich haben die Tschechen fast noch grimmigere Nichtrauchergesetze als Deutschland. Mindestens eine Dorfkneipe kenne ich, da muss man zunächst durch den dicht benebelten Schankraum, um in den rauchfreien Nebenraum zu gelangen. (Ich sage hier mal nicht, welche Kneipe genau.) Hierzulande: mindestens eine Anzeige (von einem pensionierten Studienrat mit Rechtsschutzversicherung) sowie ein zügiges Einschreiten des Ordnungsamtes drohen. In Tschechien: Gelassenheit.
Allerdings: diese Gelassenheit verschwindet wohl innerhalb der Nationalparkgrenzen. Dort wird auch sinnlos gesperrt (Gabrielensteig).
Und nicht zu vergessen: drei Jahre hat es ungefähr gedauert (Planung, Finanzierung, Bau), um über dem gesamten Ort Herrnskretschen Fangzäune zu bauen. Wie lange noch mal ist die Amselfallbaude schon dicht?
Ich nenne das gern „tschechische Gelassenheit“. Es gibt einen Sack voll Beispiele. Da wäre die „Brustwarze“ auf dem Hutberg bei Rosendorf oder der schon erwähnte Funkmast/Aussichtsturm in Jonsdorf.
Nett auch vor einigen Jahren im Paulinengrund: da hatte es ein paar Brücken weggespült. Keine Sperrung, nur ein Hinweisschild auf eben diese. Und im flachen Wasser wilde Konstrukte aus Blechen und Brettern zum Überqueren. Hat funktioniert, bis ziemlich zügig die Brücken erneuert wurden. Und keiner ist ersoffen. (Bild)
Oder: eigentlich haben die Tschechen fast noch grimmigere Nichtrauchergesetze als Deutschland. Mindestens eine Dorfkneipe kenne ich, da muss man zunächst durch den dicht benebelten Schankraum, um in den rauchfreien Nebenraum zu gelangen. (Ich sage hier mal nicht, welche Kneipe genau.) Hierzulande: mindestens eine Anzeige (von einem pensionierten Studienrat mit Rechtsschutzversicherung) sowie ein zügiges Einschreiten des Ordnungsamtes drohen. In Tschechien: Gelassenheit.
Allerdings: diese Gelassenheit verschwindet wohl innerhalb der Nationalparkgrenzen. Dort wird auch sinnlos gesperrt (Gabrielensteig).
Und nicht zu vergessen: drei Jahre hat es ungefähr gedauert (Planung, Finanzierung, Bau), um über dem gesamten Ort Herrnskretschen Fangzäune zu bauen. Wie lange noch mal ist die Amselfallbaude schon dicht?
Hochgeladene Dateien:Zitat von Die Leipziger am 31. August 2026, 22:57 UhrNeues aus Dittersbach.
Seit einem Monat ist es vorbei mit der böhmischen Gelassenheit in Sachen Parkgebühren.
Die Gemeinde Dittersbach hatte die Suche nach einem Sheriff fast aufgegeben. Nach dreimonatiger Ausbildung gibt's nun einen Sheriff. Inklusive Auto, was extra angeschafft wurde. Unbekannt ist der Dienstplan des guten Mannes. Übrigens Fliehen ist sinnlos. Er hat auch eine Schießausbildung absolviert, heißt es in den Dörfern. Aber die Pistole soll derzeit noch fehlen. Die gute Nachricht, es gibt noch keine Krallen. Bleibt abzuwarten ob die Geschichte sich rechnet und die Gemeinde-Bewohner weiterhin am Jahresende ihren Einkaufsgutschein bekommen.
Neues aus Dittersbach.
Seit einem Monat ist es vorbei mit der böhmischen Gelassenheit in Sachen Parkgebühren.
Die Gemeinde Dittersbach hatte die Suche nach einem Sheriff fast aufgegeben. Nach dreimonatiger Ausbildung gibt's nun einen Sheriff. Inklusive Auto, was extra angeschafft wurde. Unbekannt ist der Dienstplan des guten Mannes. Übrigens Fliehen ist sinnlos. Er hat auch eine Schießausbildung absolviert, heißt es in den Dörfern. Aber die Pistole soll derzeit noch fehlen. Die gute Nachricht, es gibt noch keine Krallen. Bleibt abzuwarten ob die Geschichte sich rechnet und die Gemeinde-Bewohner weiterhin am Jahresende ihren Einkaufsgutschein bekommen.


