Forum

Bitte , um Beiträge und Themen zu erstellen.

Broschegrund

Broschegrund

Keine durchgehende Wegverbindung, kein Wanderweg! Insiderinformation

Ehemaliger Pfad im Broschegebiet

Durchquerung des Grundes am 23.12.2025 im Mittelteil des Grundes, absolut grenzwertig.

Der Grund ist mit abgestorbenen Bäumen zugefallen und damit verloren.

Ein Besuch ist zur Zeit nicht lohnenswert und auch nicht ratsam, da noch einiges an Totholz steht, welches auch noch umfallen wird.

Alle Bilder hier

Dass im Moment der Weg gefährlich und vielleicht auch ohne Durchkommen ist wird wohl stimmen, aber wir hatten bei mehrmaligen Nachschauen immer den Verdacht, dass man sehrwohl bis in den Zscherregrund durchkommen müsste, oder auch andersherum ... wir dachten, die Höhle müsste einen Durchschlupf erlauben, allerdings mit etwas Kletterei, deshalb eher von oben rutschen lassen ... und man dürfte nicht zu dick sein ... und man müsste sich ordentlich einsauen wollen, weil es dort unten oft nass und schmierig ist. Die letzten beiden Gründe haben uns immer umkehren lassen 🙂

Auf alten Messtischblättern gabs nie eine direkte Verbindung nach unten, siehe Fotos. 1878 endet der Broschegrund unten als Sackgasse. 1908 gabs dann eine Verbindung zu den Hahnstufen. Oben hatte der Broschegrund zwei Zugänge vom Steinrückenweg, der war damals durchgängig als Fahrweg eingezeichnet. Die Höhle unten mit Zugang vom Zscherregrund ist im Bellmann-Höhlenführer beschrieben, als Zscherregrundhöhle (auch Nickelshöhle). Es steht was von Kriechgang (mit temporärem Höhlenbach), danach "kann die Höhle aufsteigend verlassen werden, um das grottenähnliche Ende der Kluft zu erreichen".  Das läßt darauf schließen, daß kein weiterer Aufstieg nach oben möglich ist, sonst wäre es erwähnt. Ein Versuch wäre natürlich interessant, natürlich nur bei trockenem Wetter, ev. ein kurzes Seilstück mitnehmen, falls man umkehren und über die Blöcke wieder runter muß.

Hochgeladene Dateien:
  • 1878-Broschegrund-Sackgasse.jpg
  • 1908-Broschegrund-Hahnstufen.jpg

Es gab keine direkte Verbindung zwischen Zscherregrund und Steinrückenweg, das ist richtig. Ich hatte die alten Karten vor dem Schreiben des Beitrages auch befragt. Deshalb schrieb ich auch  ... "keine durchgehende Wegverbindung".   ...

Unglücklich war vielleicht die Formulierung "Ehemaliger Pfad im Broschegebiet zwischen Zscherregrund und Steinrückenweg". Ich habe inzwischen den Zusatz "zwischen Zscherregrund und Steinrückenweg" entfernt.

Ich habe in Rolands Kartenausschnitt von 1908 mal meinen Wegverlauf teilweise einskizziert. Grün ist die erste Passage in diesem Gebiet. Von den Hahnstufen kommend wollte ich den Broschegrund queren und die eigentliche Brosche erkunden, fand aber an dieser Stelle des Grundes keine Möglichkeit des Durchkommens. Dort entstanden die ersten Bilder. Ich umging diesen Bereich aufwärts und querte weiter oben den Grund, aber noch ein ganzes Stück unterhalb des Steinrückenweges. Der Forumsbeitrag beschreibt also nur den mittleren Teil des Grundes.

Die rote Markierung markiert einen Teil des Weges von Grögers Gut zum Treppchen und dann einen Abstecher zu der Höhle am unteren Ende des Broschegrundes (siehe roter Kringel). Hier kann es keinen Wegdurchgang gegeben haben. Die eigentliche Höhle ganz hinten endet meiner Meinung nach blind ohne Möglichkeit des Durchkommens. Am Beginn des höhlenartigen Durchganges scheint aber mindestens eine der nach oben führenden Öffnungen bekriechbar oder durchschlüpfbar zu sein, um dann über die Felsbrocken weiter zu klettern. Ähnlichkeiten mit den nach oben führenden Öffnungen am Ausgang der Höhle der Rübi sind vorhanden. In der Höhle im Broschegrund steht man aber in Bezug zur Öffnung tiefer, so dass es allein aufwärts wohl schwierig sein dürfte. Dort dürfte es von oben nach unten wirklich einfacher sein, wie es Andreas auch schon beschrieb. Und auch die Bemerkungen zur Körperfülle der eventuellen Höhlenbefahrer  sowie die Möglichkeit des nachhaltigen Einsauens der Kleidung würde ich bestätigen. 🙂

Hochgeladene Dateien:
  • Broschegrund-Hahnstufen.jpg
Zitat von Mstreicher am 31. Dezember 2025, 14:40 Uhr

Es gab keine direkte Verbindung zwischen Zscherregrund und Steinrückenweg, das ist richtig.

Um 2025 nochmal zu krümelkacken: Die gängige Verbindung war 2023 der Holzengrund, in der Mitte gutmütig dschungelartig, am Ende (zweites Bild) aber breit. Dort sah ich den umfangreichsten Totwald im Katastrophengebiet, war noch nicht wieder dort. Die nächste Borkenkäfernahrung wächst gerade heran (erstes Bild).

Hochgeladene Dateien:
  • 37383_totfichten.jpg
  • 37385_endeHolzen.jpg

@Roland "Zscherregrundhöhle" ist Bullshit!

Es ist die "Nickels Höhle", Höhlenkataster RA-62.

Und ja, man kommt hinten rechts oben raus. (schlank, mit Kamin-/Spreiztechnik)