Frage zur Wolfsfalle, und News-Beitrag zu Wegen im NP
Zitat von Zwinki am 10. Februar 2026, 21:18 UhrHabe soeben einen Beitrag "Welche Wege bleiben?" auf meiner News-Seite geschrieben - das Thema passt gut hierher -, und dabei bemerkte ich, dass die Userine "Nationalpark Sächsische Schweiz" bei der Wolfsfalle (gemeint ist der gesamte Pfad von Königsweg bis Wilde Hölle) in OpenStreetMap namenlos gemacht hat: Weg hat keinen Namen - Wolfsfalle ist nur der Klettergipfel. Nun erhielt ich aber schon früher Zuschriften für die Wegekarte, wo eben der Pfad selbst Wolfsfalle hieß, es gibt sogar einen Youtube-Beitrag dazu: hier.
Was sagen die altgedienten Cracks hier dazu? Bevor hier jemand einen sog. edit-war bei OSM anfängt ...
Habe soeben einen Beitrag "Welche Wege bleiben?" auf meiner News-Seite geschrieben - das Thema passt gut hierher -, und dabei bemerkte ich, dass die Userine "Nationalpark Sächsische Schweiz" bei der Wolfsfalle (gemeint ist der gesamte Pfad von Königsweg bis Wilde Hölle) in OpenStreetMap namenlos gemacht hat: Weg hat keinen Namen - Wolfsfalle ist nur der Klettergipfel. Nun erhielt ich aber schon früher Zuschriften für die Wegekarte, wo eben der Pfad selbst Wolfsfalle hieß, es gibt sogar einen Youtube-Beitrag dazu: hier.
Was sagen die altgedienten Cracks hier dazu? Bevor hier jemand einen sog. edit-war bei OSM anfängt ...
Zitat von Roland am 11. Februar 2026, 09:13 UhrDer Name ist eine neuere Erfindung. Wir waren 1983 an der Wolfsfalle klettern, von einem Steig wußten wir nichts, im Kletterführer 1982 und 1985 ist er nicht eingezeichnet, auf älteren Karten auch nicht. Nur der Steig südlich vom Affenstein. Der wird heute auf Online-Karten "Wolfsstiege" genannt. M. Bellmann nennt ihn im Klettersteigführer 2015 "Ein alter Steig". Er schreibt, daß diese Aufstiege ca. ab 1850 von der Königlichen Forstverwaltung errichtet wurden, damit die Forstarbeiter schneller zu ihren oben gelegenen Arbeitsplätzen gelangen konnten. Zitat: "Ein eigener Name für diesen Steig ist weder in älterer Literatur noch auf historischen Karten nachweisbar. Die Bezeichnung "Wolfsstiege" klingt zwar ansprechend, ist aber reine Fiktion". Dasselbe gilt sicherlich auch für die "Wolfsfalle", die im Klettersteigführer 2015 noch nicht mal enthalten ist. Da haben irgendwelche Bergfreunde in neuerer Zeit angefangen, diesen Steigen Namen zu geben, um sie von anderen Steigen zu unterscheiden. Was natürlich nichts verkehrtes oder verbotenes ist. Sowas gabs ja früher schon, erst hatte der Felsturm gar keinen Namen, dann hieß er Butterweckfels, dann Mittagsstein (weil er als Sonnenuhr diente), jetzt heißt er Teufelsturm. Mit der Userin "NPV" würde ich mich nicht rumstreiten, die hat im Großen und Ganzen Null Ahnung (muß erst immer einen Kollegen fragen, der sich "auskennt", heraus kommt dann "der Kerbensteig ist eingegangen, weil die Flößerei aufhörte" usw.) Untereinander oder bei Youtube könnte man die neuen "Namen" natürlich verwenden, damit man schneller weiß, was gemeint ist.
Der Name ist eine neuere Erfindung. Wir waren 1983 an der Wolfsfalle klettern, von einem Steig wußten wir nichts, im Kletterführer 1982 und 1985 ist er nicht eingezeichnet, auf älteren Karten auch nicht. Nur der Steig südlich vom Affenstein. Der wird heute auf Online-Karten "Wolfsstiege" genannt. M. Bellmann nennt ihn im Klettersteigführer 2015 "Ein alter Steig". Er schreibt, daß diese Aufstiege ca. ab 1850 von der Königlichen Forstverwaltung errichtet wurden, damit die Forstarbeiter schneller zu ihren oben gelegenen Arbeitsplätzen gelangen konnten. Zitat: "Ein eigener Name für diesen Steig ist weder in älterer Literatur noch auf historischen Karten nachweisbar. Die Bezeichnung "Wolfsstiege" klingt zwar ansprechend, ist aber reine Fiktion". Dasselbe gilt sicherlich auch für die "Wolfsfalle", die im Klettersteigführer 2015 noch nicht mal enthalten ist. Da haben irgendwelche Bergfreunde in neuerer Zeit angefangen, diesen Steigen Namen zu geben, um sie von anderen Steigen zu unterscheiden. Was natürlich nichts verkehrtes oder verbotenes ist. Sowas gabs ja früher schon, erst hatte der Felsturm gar keinen Namen, dann hieß er Butterweckfels, dann Mittagsstein (weil er als Sonnenuhr diente), jetzt heißt er Teufelsturm. Mit der Userin "NPV" würde ich mich nicht rumstreiten, die hat im Großen und Ganzen Null Ahnung (muß erst immer einen Kollegen fragen, der sich "auskennt", heraus kommt dann "der Kerbensteig ist eingegangen, weil die Flößerei aufhörte" usw.) Untereinander oder bei Youtube könnte man die neuen "Namen" natürlich verwenden, damit man schneller weiß, was gemeint ist.
Zitat von Andreas P. am 11. Februar 2026, 13:46 UhrIch kann die beiden Namen nicht gut auseinanderhalten, meine mich aber zu erinnern, dass vor einigen Jahren sich hier im Forum mal ein motzender Gast über die eigenmächtige Namenszuweisung ablehnend geäußert hat. Er meinte den Missetäter in Axel Mothes erkannt zu haben, der in einem der Stiegenbücher die Bezeichnung für die Beschreibung eines der Aufstiege (oder beide?) in die Welt gesetzt hätte.
Davon mal abgesehen wer es war, ich halte es für völlig legitim. Wäre das in der Vergangenheit schon falsch gewesen, dann hätten wir heute ein größeres Problem ... und nebenbei bemerkt, ob der heute benutzte Name historisch belegbar oder kürzlich erfunden ist, das ist doch wohl für die Berechtigung des Weges ganz unwichtig. Der Weg ist da, ist nicht erst kürzlich angelegt und in der Landschaft sichtbar und nicht in der Kernzone, damit sogar nach den Regeln des Nationalparks begehbar. Aus meiner Sicht eine Frechheit in öffentlichen Kartenwerken herumzupfuschen und Wege zu löschen ... diese Fachleute sollten vielleicht erstmal in ihren eigenen Publikationen nachschauen. Da dürfen sie ja gern reinschreiben und rauslöschen was sie wollen. Aber so haben wir wenigstens mal was zum schmunzeln ...
Ich kann die beiden Namen nicht gut auseinanderhalten, meine mich aber zu erinnern, dass vor einigen Jahren sich hier im Forum mal ein motzender Gast über die eigenmächtige Namenszuweisung ablehnend geäußert hat. Er meinte den Missetäter in Axel Mothes erkannt zu haben, der in einem der Stiegenbücher die Bezeichnung für die Beschreibung eines der Aufstiege (oder beide?) in die Welt gesetzt hätte.
Davon mal abgesehen wer es war, ich halte es für völlig legitim. Wäre das in der Vergangenheit schon falsch gewesen, dann hätten wir heute ein größeres Problem ... und nebenbei bemerkt, ob der heute benutzte Name historisch belegbar oder kürzlich erfunden ist, das ist doch wohl für die Berechtigung des Weges ganz unwichtig. Der Weg ist da, ist nicht erst kürzlich angelegt und in der Landschaft sichtbar und nicht in der Kernzone, damit sogar nach den Regeln des Nationalparks begehbar. Aus meiner Sicht eine Frechheit in öffentlichen Kartenwerken herumzupfuschen und Wege zu löschen ... diese Fachleute sollten vielleicht erstmal in ihren eigenen Publikationen nachschauen. Da dürfen sie ja gern reinschreiben und rauslöschen was sie wollen. Aber so haben wir wenigstens mal was zum schmunzeln ...
Hochgeladene Dateien:Zitat von fichtenfechter am 11. Februar 2026, 15:31 UhrDie Bezeichnung für das dortige Steilstück mit den Eisenklammern als Wolfsfalle kenne ich auch nur von mündlichen Überlieferungen einiger Stiegenfreunde, wo die entsprechende Publikation von Axel Motthes vermutlich der Ursprung war. Das der Klettergipfel auch so heißt, war mir noch gar nicht bekannt.
Das "Wolfsfalle" später in OSM auf die gesamte Querung (histor. Wege) eine Etage höher und wieder hinab zur Kreuzung Wilde Hölle/Reitsteig ausgeweitet wurde, halte ich auch für einen Fehler. Insofern scheint die NPV da schon recht zu haben.
Ulrich Augst oder Rolf Böhm könnten vielleicht auch noch eine Idee haben, obs historisch etwas belegbares gibt... frag sie doch mal per Mail.
Die Stiege wurde jedenfalls schon mehrfach von der NPV infrage gestellt, nach dem Motto: Wozu brauchs so dicht nebeneinander zwei Aufstiege.
@Andreas P. : Die Kartenquelle der NPV ist momentan mapy.com und das fußt auf deutscher Seite wiederum auf OSM-Daten, also mit etwas zeitlichen Versatz wird es dort auch verschwinden, wenns bei OSM von der Digitalbeauftragten geändert wurde.
Die Bezeichnung für das dortige Steilstück mit den Eisenklammern als Wolfsfalle kenne ich auch nur von mündlichen Überlieferungen einiger Stiegenfreunde, wo die entsprechende Publikation von Axel Motthes vermutlich der Ursprung war. Das der Klettergipfel auch so heißt, war mir noch gar nicht bekannt.
Das "Wolfsfalle" später in OSM auf die gesamte Querung (histor. Wege) eine Etage höher und wieder hinab zur Kreuzung Wilde Hölle/Reitsteig ausgeweitet wurde, halte ich auch für einen Fehler. Insofern scheint die NPV da schon recht zu haben.
Ulrich Augst oder Rolf Böhm könnten vielleicht auch noch eine Idee haben, obs historisch etwas belegbares gibt... frag sie doch mal per Mail.
Die Stiege wurde jedenfalls schon mehrfach von der NPV infrage gestellt, nach dem Motto: Wozu brauchs so dicht nebeneinander zwei Aufstiege.
@Andreas P. : Die Kartenquelle der NPV ist momentan mapy.com und das fußt auf deutscher Seite wiederum auf OSM-Daten, also mit etwas zeitlichen Versatz wird es dort auch verschwinden, wenns bei OSM von der Digitalbeauftragten geändert wurde.
Zitat von Zwinki am 11. Februar 2026, 16:22 UhrTaufen wir den Weg doch einfach "Wolfsfallenstiege" 🙂 Die Freiheit haben wir schon. Zum Beispiel hatte Ulli Augst einst im SSI-Heft geschrieben, dass der Treppengrund überhaupt nicht die Fortsetzung der Hickelschlüchte sei, sondern historisch ein nicht begangener "Nebengrund". Aber bei OSM hieß der schon vor 2010 immer Treppengrund, und alle anderen Karten haben das übernommen. Wäre Unfug, das noch ändern zu wollen.
Krasses Beispiel: 1994 fragte mich Horst Mempel, wie man denn nun "Boofen" schreibt. Ich zählte auf: poven, pofen, bofen ... und sagte dann "wir haben es immer 'boofen' geschrieben". Das kam unten in einer Laufzeile, soweit ich mich besinne. Und schwups ward die neue Rechtschreibung festgelegt. Ich freue mich, so wenigstens eine Spur hinterlassen zu haben 😉
Taufen wir den Weg doch einfach "Wolfsfallenstiege" 🙂 Die Freiheit haben wir schon. Zum Beispiel hatte Ulli Augst einst im SSI-Heft geschrieben, dass der Treppengrund überhaupt nicht die Fortsetzung der Hickelschlüchte sei, sondern historisch ein nicht begangener "Nebengrund". Aber bei OSM hieß der schon vor 2010 immer Treppengrund, und alle anderen Karten haben das übernommen. Wäre Unfug, das noch ändern zu wollen.
Krasses Beispiel: 1994 fragte mich Horst Mempel, wie man denn nun "Boofen" schreibt. Ich zählte auf: poven, pofen, bofen ... und sagte dann "wir haben es immer 'boofen' geschrieben". Das kam unten in einer Laufzeile, soweit ich mich besinne. Und schwups ward die neue Rechtschreibung festgelegt. Ich freue mich, so wenigstens eine Spur hinterlassen zu haben 😉
Zitat von Roland am 11. Februar 2026, 17:01 UhrHistorisch belegbar ist der Name nicht, ich kenne den auch erst seit ca. 10 Jahren von Online-Karten.
Der Gipfel "Wolfsfalle" war im Kletterführer 1965 noch nicht enthalten, erst 1982, Erstbegehung des Gipfels über den AW 1 am 17.07.1966. Die Erstbegeher nannten den Gipfel eigentlich "Wolfswand", aber den Namen gabs schon am Pfaffenstein. Also Umbenennung, erst kurz in "Mopsfalle", dann in "Wolfsfalle" (Die Namen unserer Klettergipfel, Heinicke/Pankotsch, 2021, S. 72). Gleich in der Nähe gabs schon Wolfsspitze, Wolfsturm und Wolfsnadel. Die beiden letztgenannten wurden nicht nach dem Wolf benannt, sondern nach dem "Taubstummen-Touristen- und Rodelklub Wolf 1908", dessen Mitglied Max Dolze die erste Besteigung des Wolfsturmes 1909 gelang, allerdings mit künstlichen Hilfsmitteln.
Selbstverständlich kann man einem namenlosen Weg passend benennen, der spricht sich dann langsam rum und warum sollte er dann auf Karten nicht eingetragen werden. Unverständlich, warum die NPV daran Anstoß nimmt. Etwas blöd ist "Wolfsfalle" schon, denn jemand könnte z.B. sagen "gestern haben wir die Wolfsfalle gemacht". Also was, den Gipfel oder den Steig? "Wolfsfallenstiege" wäre auch logischer, über die Wolfsstiege geht der Wolf hoch, und bei der Wolfsfallenstiege wieder runter und tappt dabei in die Falle.
Historisch belegbar ist der Name nicht, ich kenne den auch erst seit ca. 10 Jahren von Online-Karten.
Der Gipfel "Wolfsfalle" war im Kletterführer 1965 noch nicht enthalten, erst 1982, Erstbegehung des Gipfels über den AW 1 am 17.07.1966. Die Erstbegeher nannten den Gipfel eigentlich "Wolfswand", aber den Namen gabs schon am Pfaffenstein. Also Umbenennung, erst kurz in "Mopsfalle", dann in "Wolfsfalle" (Die Namen unserer Klettergipfel, Heinicke/Pankotsch, 2021, S. 72). Gleich in der Nähe gabs schon Wolfsspitze, Wolfsturm und Wolfsnadel. Die beiden letztgenannten wurden nicht nach dem Wolf benannt, sondern nach dem "Taubstummen-Touristen- und Rodelklub Wolf 1908", dessen Mitglied Max Dolze die erste Besteigung des Wolfsturmes 1909 gelang, allerdings mit künstlichen Hilfsmitteln.
Selbstverständlich kann man einem namenlosen Weg passend benennen, der spricht sich dann langsam rum und warum sollte er dann auf Karten nicht eingetragen werden. Unverständlich, warum die NPV daran Anstoß nimmt. Etwas blöd ist "Wolfsfalle" schon, denn jemand könnte z.B. sagen "gestern haben wir die Wolfsfalle gemacht". Also was, den Gipfel oder den Steig? "Wolfsfallenstiege" wäre auch logischer, über die Wolfsstiege geht der Wolf hoch, und bei der Wolfsfallenstiege wieder runter und tappt dabei in die Falle.
Zitat von Roland am 12. Februar 2026, 09:01 UhrNoch ein Hinweis: In der Böhmkarte Affensteine ist der Steig eingezeichnet, direkt darüber über der ganzen Länge des Steiges steht "Wolfsfalle". Bezieht sich zwar auf den links davon liegenden (kleiner gezeichneten) Gipfel, aber jemand könnte auch gedacht haben, der Steig ist gemeint, und so ist die Bezeichnung entstanden. Derjenige hat vielleicht gedacht, welcher Gipfel heißt schon "Falle", aber für einen engen steilen Aufstieg, vielleicht noch in einer Felsspalte, passt der Name.
Noch ein ähnliches Beispiel: Die "Drachenstiege" unweit der Käs-und Brot-Aussicht. Historisch nirgendwo belegt (der Name taucht erst/erstmalig in den Büchern von Axel auf), aber die Felsspalte (Jahreszahl 1901 und 1921) befindet sich unweit der Dravčí skály (Drachenfelsen), wird also logischerweise "Drachenstiege" genannt. Warum nicht, da weiß jeder was gemeint ist.
Ich hab selber schon mal Bezeichnungen erfunden, z.B. auch bei der Käs-und Brot-Aussicht. Gleich nördlich davon führt in westlicher Richtung eine schmale namenlose Schlucht hinunter, unten mehrere ausgemeißelte Stufen. Muß früher der direkteste Aufstieg von unten hoch zur Aussicht gewesen sein. In der Schlucht sind zweimal die Buchstaben "JP" eingemeißelt, darunter einmal "1898". Also hab ich 2016 das Ding kurzerhand "JP-Schlucht" genannt, und auf Fotos und Karten auf der Kerbensteigseite so eingetragen. Unlängst hab ich ein privates Video gesehen von Wanderern, die dort waren und den Namen schon verwendet haben. So fängt es manchmal an.
Noch ein Hinweis: In der Böhmkarte Affensteine ist der Steig eingezeichnet, direkt darüber über der ganzen Länge des Steiges steht "Wolfsfalle". Bezieht sich zwar auf den links davon liegenden (kleiner gezeichneten) Gipfel, aber jemand könnte auch gedacht haben, der Steig ist gemeint, und so ist die Bezeichnung entstanden. Derjenige hat vielleicht gedacht, welcher Gipfel heißt schon "Falle", aber für einen engen steilen Aufstieg, vielleicht noch in einer Felsspalte, passt der Name.
Noch ein ähnliches Beispiel: Die "Drachenstiege" unweit der Käs-und Brot-Aussicht. Historisch nirgendwo belegt (der Name taucht erst/erstmalig in den Büchern von Axel auf), aber die Felsspalte (Jahreszahl 1901 und 1921) befindet sich unweit der Dravčí skály (Drachenfelsen), wird also logischerweise "Drachenstiege" genannt. Warum nicht, da weiß jeder was gemeint ist.
Ich hab selber schon mal Bezeichnungen erfunden, z.B. auch bei der Käs-und Brot-Aussicht. Gleich nördlich davon führt in westlicher Richtung eine schmale namenlose Schlucht hinunter, unten mehrere ausgemeißelte Stufen. Muß früher der direkteste Aufstieg von unten hoch zur Aussicht gewesen sein. In der Schlucht sind zweimal die Buchstaben "JP" eingemeißelt, darunter einmal "1898". Also hab ich 2016 das Ding kurzerhand "JP-Schlucht" genannt, und auf Fotos und Karten auf der Kerbensteigseite so eingetragen. Unlängst hab ich ein privates Video gesehen von Wanderern, die dort waren und den Namen schon verwendet haben. So fängt es manchmal an.
Zitat von Falco peregrinus am 12. Februar 2026, 09:50 UhrZitat von Zwinki am 11. Februar 2026, 16:22 Uhr... Zum Beispiel hatte Ulli Augst einst im SSI-Heft geschrieben, dass der Treppengrund überhaupt nicht die Fortsetzung der Hickelschlüchte sei, sondern historisch ein nicht begangener "Nebengrund". Aber bei OSM hieß der schon vor 2010 immer Treppengrund, und alle anderen Karten haben das übernommen. Wäre Unfug, das noch ändern zu wollen.
...
das hat Dietmar in OSM vor 3 Monaten geändert. Nun führen die Hinteren Pechschlüchte bis Kreuzung Thorwalder Gradweg / Hickelschlüchte, In der OSM Änderung hat er auch auf den (noch durchaus begehbaren) ursprünglichen Treppengrund verwiesen. Leider hat er dort kein Vermerk / Linie mit dem Namen hinterlegt um den Namen zu bewahren. (ähnlich der Linie "Langes Horn")
Der alte Treppengrund führt vom Abzweig Kletterzustieg Dreiwinkelgrundturm nach Süden zur Kreuzung Grenzweg / Thorwalder Gratweg. Den Namen hat er wohl von der ehemaligen (Holz- ?) Treppe, die die Steilstufe in der Mitte wohl überwunden hat. Auf Grund der örtlichen Situation wird dieser wohl fast täglich begangen und wird daher als Trail erhalten bleiben.
Zitat von Zwinki am 11. Februar 2026, 16:22 Uhr... Zum Beispiel hatte Ulli Augst einst im SSI-Heft geschrieben, dass der Treppengrund überhaupt nicht die Fortsetzung der Hickelschlüchte sei, sondern historisch ein nicht begangener "Nebengrund". Aber bei OSM hieß der schon vor 2010 immer Treppengrund, und alle anderen Karten haben das übernommen. Wäre Unfug, das noch ändern zu wollen.
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das hat Dietmar in OSM vor 3 Monaten geändert. Nun führen die Hinteren Pechschlüchte bis Kreuzung Thorwalder Gradweg / Hickelschlüchte, In der OSM Änderung hat er auch auf den (noch durchaus begehbaren) ursprünglichen Treppengrund verwiesen. Leider hat er dort kein Vermerk / Linie mit dem Namen hinterlegt um den Namen zu bewahren. (ähnlich der Linie "Langes Horn")
Der alte Treppengrund führt vom Abzweig Kletterzustieg Dreiwinkelgrundturm nach Süden zur Kreuzung Grenzweg / Thorwalder Gratweg. Den Namen hat er wohl von der ehemaligen (Holz- ?) Treppe, die die Steilstufe in der Mitte wohl überwunden hat. Auf Grund der örtlichen Situation wird dieser wohl fast täglich begangen und wird daher als Trail erhalten bleiben.
Zitat von Roland am 12. Februar 2026, 14:28 Uhr@Falco peregrinus: Richtig, der Treppengrund ging dort nach Süden, im oberen Teil hieß er wegen der Treppe oder Leiter "Hühnerstieg" oder "Hühnersteig" (Meinhold 1910). Kann aber meines Wissens nicht mehr begangen werden, es fehlen an der Felsstufe die Holzbalken und viele Fichten in dem schmalen Tal sind umgefallen (?) Oder wie ist die Lage dort? Später (Klefü 1965 - 1999) hieß die heutige Hintere Pechschlüchte im Mittelteil Dreiwinkelgrund bis Abzweig Kieferngrund, das nächste Stück bis Abzweig Hühnerstieg hieß Treppengrund. Das oberste Stück bis zum höchsten Punkt (Hickelschlüchte) wurde erst später Treppengrund genannt. Sollte aber kein Problem heute sein. Bei osm hat es aber nicht viel Zweck, dort irgendwas einzubringen, weißt ja, warum.
Uli Augst hat ein unheimliches Wissen, übernommen schon vom Vater und Großvater, und als Kind war er immer überall beim Wandern und Klettern mit dabei. Sein Vater hat den gesamten (heute verbotenen) Fremdenweg bis zum Prebischtor in allen Einzelheiten skizziert. Wir haben uns mal bei einem Bier unterhalten, er hat mir viele Sachen erzählt, die sind heute nirgendwo mehr bekannt. Er hat alte Karten und Fotos von Gipfeln, die nicht mehr stehen. Er pocht viel auf die ganz alten originalen Namen, ist eigentlich richtig, aber manchmal muß man auch mit den neueren Veränderungen mitgehen. Namen verändern sich eben teilweise. Die Affensteine hießen im Mittelalter Aufensteine (Auf = Uhu), später wußte keiner mehr was mit Auf anzufangen, da hießen sie eben dann Affensteine. Ist auch passender, gibt ja heute mehr Affen als Uhus dort. Das frühere Kamel heißt heute Lokomotive. Und der Schießgrund hieß früher Scheißgrund ...
@Falco peregrinus: Richtig, der Treppengrund ging dort nach Süden, im oberen Teil hieß er wegen der Treppe oder Leiter "Hühnerstieg" oder "Hühnersteig" (Meinhold 1910). Kann aber meines Wissens nicht mehr begangen werden, es fehlen an der Felsstufe die Holzbalken und viele Fichten in dem schmalen Tal sind umgefallen (?) Oder wie ist die Lage dort? Später (Klefü 1965 - 1999) hieß die heutige Hintere Pechschlüchte im Mittelteil Dreiwinkelgrund bis Abzweig Kieferngrund, das nächste Stück bis Abzweig Hühnerstieg hieß Treppengrund. Das oberste Stück bis zum höchsten Punkt (Hickelschlüchte) wurde erst später Treppengrund genannt. Sollte aber kein Problem heute sein. Bei osm hat es aber nicht viel Zweck, dort irgendwas einzubringen, weißt ja, warum.
Uli Augst hat ein unheimliches Wissen, übernommen schon vom Vater und Großvater, und als Kind war er immer überall beim Wandern und Klettern mit dabei. Sein Vater hat den gesamten (heute verbotenen) Fremdenweg bis zum Prebischtor in allen Einzelheiten skizziert. Wir haben uns mal bei einem Bier unterhalten, er hat mir viele Sachen erzählt, die sind heute nirgendwo mehr bekannt. Er hat alte Karten und Fotos von Gipfeln, die nicht mehr stehen. Er pocht viel auf die ganz alten originalen Namen, ist eigentlich richtig, aber manchmal muß man auch mit den neueren Veränderungen mitgehen. Namen verändern sich eben teilweise. Die Affensteine hießen im Mittelalter Aufensteine (Auf = Uhu), später wußte keiner mehr was mit Auf anzufangen, da hießen sie eben dann Affensteine. Ist auch passender, gibt ja heute mehr Affen als Uhus dort. Das frühere Kamel heißt heute Lokomotive. Und der Schießgrund hieß früher Scheißgrund ...
Zitat von Falco peregrinus am 13. Februar 2026, 10:51 Uhr@Roland
ja an der Steilstufe kommst Du als 2 Beiner nur in Kamintechnik hoch ... und ja, etwas ist umgefallen.
Das ab und zu dort jemand langläuft hatte ich an der frischen Lagerfeuerstelle direkt vor der Steilstufe gesehen.
Nicht weit davon entfernt gibt es ja auch die ausgebaute* Boofe, die hubschrauberwärmebildkamerasicher ist.
Die mehr als 2-Beiner weichen vorher nach links aus, dort müssen sie auch hochkommen, da die Spuren oben nach der Steilstufe sichtbar weitergingen. Dient halt als Querverbindung von (*) nach (**), da der Dreiwinkelgrund nach oben für Sie unpassierbar ist. Die nächste (begangene) Querung gibts dann erst am Fuß des Schreckensteiner Turms auf den alten Pfaden nach (***). Dort wurde auch der Freischnitt am Klettergipfelzustieg sofort angenommen.
OSM: wenn Du (Tal-) Bezeichnungen als (Tal-) Linie einträgst (siehe Bsp. Langes Horn), wird das in Ruhe gelassen. (war so auch mit NPV abgestimmt)
@Roland
ja an der Steilstufe kommst Du als 2 Beiner nur in Kamintechnik hoch ... und ja, etwas ist umgefallen.
Das ab und zu dort jemand langläuft hatte ich an der frischen Lagerfeuerstelle direkt vor der Steilstufe gesehen.
Nicht weit davon entfernt gibt es ja auch die ausgebaute* Boofe, die hubschrauberwärmebildkamerasicher ist.
Die mehr als 2-Beiner weichen vorher nach links aus, dort müssen sie auch hochkommen, da die Spuren oben nach der Steilstufe sichtbar weitergingen. Dient halt als Querverbindung von (*) nach (**), da der Dreiwinkelgrund nach oben für Sie unpassierbar ist. Die nächste (begangene) Querung gibts dann erst am Fuß des Schreckensteiner Turms auf den alten Pfaden nach (***). Dort wurde auch der Freischnitt am Klettergipfelzustieg sofort angenommen.
OSM: wenn Du (Tal-) Bezeichnungen als (Tal-) Linie einträgst (siehe Bsp. Langes Horn), wird das in Ruhe gelassen. (war so auch mit NPV abgestimmt)