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Autor Thema:Traumtour in Schmilka
Sel
Stiegengeher
Beiträge: 280
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 12.11.2018, 16:50
Zitat

Supervielen Dank für deine Infos! 🙂

Wenn ich mir das Bild vom Kelchstein so betrachte... Wäre da der alte Baum nicht, an dem der Fels sich lehnen kann, so wäre das Stück Fels schon lange umgefallen 🙂 🙂

LG André

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Wanderfreund
Beiträge: 60
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 12.11.2018, 17:30
Zitat

😀 😀 Genau das waren meine Gedanken auch, als ich im Oktober dort vorbei lief 🙂
Aber vielleicht hat er ja nach unten Anschlussbewehrung ins Grundgebirge ... 🙂

Burggraf
Neuling
Beiträge: 17
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 13.11.2018, 06:34
Zitat

Vielen Dank für die schönen Videos und Bilder!

Roland
Wanderfreund
Beiträge: 65
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 21.11.2018, 19:57
Zitat

Als Ergänzung hier noch ein typisches Hinweisschild der NPV, wie sie an manchen Stellen meistens schon am Waldrand herumstehen (Foto 1). Da werden die Touristen vor solchen schmalen Felsband-Stellen gewarnt, wie sie auch am Oberen Terrassenweg vorkommen (Foto 2). Das Piktogramm sah mir aber zu einfach aus, deshalb habe ich es noch etwas umgearbeitet (siehe Foto 3).
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Andreas P.
Stiegengeher
Beiträge: 654
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 21.11.2018, 22:07
Zitat

😀 😀 😀 Das Zeichen wäre mir tatsächlich hilfreich, weil es genau eine meiner Phobien trifft. Dafür danke ich.
Als Klugscheißer muss ich allerdings darauf hinweisen, dass du doch sicher meintest, die Neigung in ihrer Abweichung von Waagerecht wäre größer als 20° - also > 20° … sorry.

Roland
Wanderfreund
Beiträge: 65
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 22.11.2018, 15:15
Zitat

Andreas, du hast natürlich vollkommen recht, das Schild ist leider nicht eindeutig genug. So wie es jetzt aussieht, müßte man es so interpretieren: der Winkel sollte kleiner als 20° sein, ansonsten könnte man wegrutschen. Ich werde mal mit der NPV beraten, wie man so ein Schild eindeutiger gestalten könnte, z.B. siehe Foto unten. Was Klugscheißerei betrifft, müßte man auch noch folgende Werte berücksichtigen: 1. Feuchtigkeitsgehalt der Felsoberfläche und Reibungsfaktor der Schuhsohle (je feuchter es ist, desto kleiner muß der Winkel sein, sonst rutscht man weg bzw. je größer der Reibungsfaktor der Schuhsohle ist, desto größer kann auch der Winkel sein).
2. Außentemperatur (bei großer Kälte z.B. ist eine Felsoberfläche trockener als bei Wärme).
3. Höhenangstfaktor (je höher das Felsband über dem Abgrund liegt, desto größer ist die Höhenangst und desto kleiner muß der Winkel sein). 4. Windgeschwindigkeit (wie stark ist der Wind und aus welcher Richtung weht er, kommt er z.B. von der Seite und drückt mich an die Felswand ran, oder kommt er von oben und könnte mich vom Felsband runterblasen. 5. Blendfaktor der Sonne (scheint sie genau von vorn, könnte ich geblendet werden, fehltreten und wegrutschen). 6. Alkoholgehalt im Blut des Wanderes (eine schwere Stelle, die man sich nüchtern nicht traut, geht vielleicht mit 1,5 Promille ganz gut). Jetzt müßte man noch eine Formel erfinden, in die alle diese Werte eingefügt werden, und schon kann ein Wanderer vor einer schweren Stelle genau ausrechnen, wie seine Chancen stehen. Das dazugehörige Piktogramm würde allerdings sehr groß werden. Was lernen wir daraus? Am besten alle Schilder ignorieren und einfach weitergehen.
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Heike
Stiegengeher
Beiträge: 318
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 22.11.2018, 17:01
Zitat

@Roland: 😀 Einfach köstlich!

streicher
Wanderfreund
Beiträge: 60
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 22.11.2018, 17:37
Zitat

😀 Ja, wirklich herrlich! Vielen Dank für diese traumhafte Abhandlung und den Genuss beim Lesen!
Kleine Ergänzung: Beim Punkt 6 kommen auch noch Drehmomente mit ins Spiel, die die Statik beeinflussen, je höher der Alkoholgehalt im Blut, desto größer das Drehmoment ... 🙂

Andreas P.
Stiegengeher
Beiträge: 654
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 22.11.2018, 18:41
Zitat

Also ich glaube fast, ihr nehmt das wichtige Thema Sicherheit überhaupt nicht richtig ernst.
Und ein Formel brauchen wir da auch nicht, denn ich kann nicht nur klugscheißen, sondern auch praktische Vorschläge für den Terrassenwegsicherheitseignungstest machen:
- wir richten dafür gleich unten an der Nationalparkinfostelle eine Teststrecke ein
- 4 Sandsteinplatten in verschiedenen Neigungen
- jeweils trocken und beregnet
- und natürlich auch mit Gegenwind

Dadurch können wir den objektiven Reibungsfaktor der Schuhsohle ermitteln. Im Haus kann muss dann jeder Besucher noch ein Video vom Roland anschauen, wobei die Pulsfrequenz gemessen und vom Gerät gleich in einer einfachen Eignungszahl ausgereicht wird … die zwei Zahlen stehen dann auf den oben vorgestellten Schildern … fertig.
Endlich sicher unterwegs 🙂

Roland
Wanderfreund
Beiträge: 65
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Beitrag Re: Traumtour in Schmilka
am 22.11.2018, 23:00
Zitat

Also das mit den Piktogrammen sollte nur ein Gag sein, aber ich könnte mich immer darüber amüsieren, daß die NPV z.B. mit extra Schildern darauf hinweisen muß, daß im Wald Äste von oben herabfallen können. War das nicht schon immer so?
Jetzt aber mal wieder im Ernst: Sicherheit kann man auch trainieren, wer z.B. Probleme mit solchen Stellen wie am Terrassenweg hat, könnte jede Gelegenheit nutzen, sowas zu üben. Man könnte sich z.B. eine ähnlich aussehende Stelle im Gebirge suchen, die vielleicht nur knapp über dem Erdboden liegt und dann dort das Felsgefühl üben, wie steht der Fuß auf verschiedenen Schrägen, dann darauf laufen usw., damit man erstmal die Sicherheit hat, daß der Fuß wirklich hält. Dann das Ganze in immer größerer Höhe üben. Auch Kletterer fangen erstmal mit ganz leichten Wegen an, aber durch häufige Gewöhnung traut man sich dann immer schwerere Stellen. Oder man geht mit einem Partner wandern, der schon gewisse Stellen kennt und einem dabei hilft. Und nicht entmutigt sein, wenns mal nicht so klappt, man muß ja nicht alle schweren Stellen im Gebirge bringen, Hauptsache es macht Spaß. Aber wenn man das Gefühl hat, etwas ist zu unsicher, dann lieber sein lassen oder umkehren. Sicherheit geht auf alle Fälle vor. Wie schon der Extrem-Bergsteiger Hans Kammerlander sagte: „Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist".

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