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Autor Thema:Baby-Stiegen im Tharandter Wald
Kachnipoto-
k
Wanderfreund
Beiträge: 83
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Beitrag Baby-Stiegen im Tharandter Wald
am 31.05.2013, 17:27
Zitat

Tharandter Wald[u][/u]

Wie recht Rölke/Morgenroth doch haben: Das Gros des Tharandter Waldes durchziehen unselige schnurgerade Schneisen. 🙁
Und doch: An den Weißeritzhängen gibt es noch schöne unverschandelte Partien mit teils auch kleinen Stiegen und ausgesetzten Pfaden. Den Meisten hier im Forum wird das nichts Neues sein, dennoch gestatte ich mir eine mit Fragen verbundene & kleine Tharandter-Wald-Lupe:

Wenn es mich in den Tharandter Wald zieht, dann wähle ich nicht selten folgenden Weg:
Fahrt bis Haltepunkt "Edle Krone". Aus dem -leider etwas heruntergekommenen- Bahnhof herausgelaufen und rechtshaltend, wähle ich einen relativ unscheinbaren & steilen Pfad, der linkerhand nach oben führt.
Schöne alte Waldbestände begleiten den schmalen felsigen Pfad. Oben angekommen muss mich sich etwas zurechtfinden (2 mal links haltend), dann kommt man an kleinen Felsaussichtsplateaus vorbei in Richtung Harthebachschlucht.
Die Harthebachschlucht ist sehr wildromantisch, bin schon einige Male direkt am Bachbett heraufgelaufen.
(schöne Motive, va bei viel Wasser). Oben an der Brücke zweigt ein Pfad ab mit kleiner Stiege (Bild), der direkter zur Schutzhütte (Waldblick) führt.
Der Weg danach führt verschieden weiter (ich wähle meistens den Neumeisterweg und nicht den Oberleitenweg) und immer wieder fallen alte schöne Totholz-Baumbestände auf.
Der Steilheit haben wir es zu verdanken, dass dort die Forstwirtschaft nicht vergewaltigen konnte.
Eine kurze Wanderung. Wem diese zu kurz ist, kann noch über die Höhe zur altbekannten Somsdorfer Klamm laufen.

Ebenfall empfehlenswert sind die die Weißeritzhänge gegenüber. Felssporn oberhalb der Katzentreppenstiege nahe Bahnhof Edle Krone.
Dann weiter zu Bellmanns Los mit relativ ausgesetztem Pfad. Recht tief geht es hinab.

Ansonsten ist für mich der Tharandter Wald leider kaum lohnenswert. Ich habe jedoch noch nicht jede Ecke dort erkundet (Buchhübel).
Tännichtgrund & Triebischteichgegend sind noch nett und insbesondere noch das Seifenbachmoor (schöner Moorwald, leider recht nah an der Straße), das von Rölke leider nicht erwähnt wird. Zum Glück hat die Natur sich wieder ihren Platz zurückerobert, denn in den 1930er-Jahren hat der Reichsarbeitsdienst versucht, die Moorfläche zu entwässern und forstlich nutzbar zu machen.....(ich kann es nicht mehr hören...."forstlich nutzbar machen"...)

Frage: Gibt es ausser den genannten noch lohnende schöne Stellen im Tharandter Wald?
Ob Pilztipp, alte Baumbestände oder einfach schöne Stellen!?

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass früher der Tharandter Wald inklusive Weißeritzhängen als "Sächsische Schweiz" gegolten hat. Stimmt das?

Schönes Wochenende!

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Wanderbär
Stiegengeher
Beiträge: 840
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Beitrag Re: Baby-Stiegen im Tharandter Wald
am 13.07.2013, 22:17
Zitat

Weil's kein Sandstein ist, kann ich keinen Blogbeitrag draus machen, aber hier passt es doch rein.

Tharandt ist ja bekannt, zumindest doch der forstbotanische Garten und das Städtchen ist auch ganz hübsch (geworden). Und nachdem ich bei verschiedenen Blogern über den Brüderweg gelesen hatte, kaufte ich mir die entsprechende Karte von Rolf, um nun mal zu sehen, wo man da noch herumwandern könnte. Der Brüderweg ist zwar gar nicht auf dieser Karte, aber eine Menge Wege und Pfade schienen doch viele Möglichkeiten zu bieten. Also los... Plan machen.

Der 1. Juni schien besonders gut geeignet, die Rhododendren im botanischen Garten wären noch in voller Blüte, in der Stadt wäre gerade Naturmarkt und im Meilergrund sollte das jährliche Meilerfest stattfinden. Leider hat das hochwasserbringende Regenwetter den Termin verdorben.

Am 6. Juli waren dann zwar die Blüten verblüht und das Holz verkohlt, aber immerhin sollte Naturmarkt sein. Also Anfahrt mit der Bahn und von Hainsberg-West in den Wald, auf den Brüderweg.

Im Wald war es schweißtreibend schwül, aber schöner Wald, schöner Weg. An einigen Stellen schon etwas ausgesetzt, eine zugewachsene Aussicht, wenige Blicke ins Tal, kleinere Wasserläufe, zwei Brückchen und schon waren wir wieder unten in der Stadt. Ein Bummel über den wirklich lohnenswerten Markt mit einheimischen Naturprodukten und über die Wilde Weißeritz ging es steil hinauf zum Sonnentempel. Das ist ein älterer und recht geräumiger Holzpavillon in dem wir unser Picknick mit den auf dem Markt gekauften Lebensmittel abhielten. Leider war die erhoffte Aussicht vollständig zugewachsen.

Auf dem Oberleitenweg ging es dann weiter und hier wurde es dann langsam nervig. Wenn die mangelhafte Beschilderung am Brüderweg noch wenig gestört hatte, weil dort die Richtung ganz klar war, fehlte am Oberleitenweg nun auch jede Markierung und erschwerend tauchten im Wald mehr Pfade auf, als in der Karte von Rolf. Das ist ja schon allerhand und nach Momenten der Orientierungslosigkeit kamen wir dann doch genau an der geplanten Stelle wieder ins Tal und mussten nun ein Stück auf der Straße entlang gehen, bis wir über den Fluss und in den Meilergrund kamen. Die Straße hatte den Vorteil, dass sie mit einer frischen Brise belüftet war. Im durchfeuchteten Wald empfing uns dann wieder stehende Luft und drückende Schwüle und es ging hinauf zum Meilerplatz.

Kurz nach dem Meilerplatz sollte es über den Weißwangeweg und von dort hinauf zu Cottas Grab und Heinrichseck gehen. Durch die erlebte Beschilderung verunsichert fragt ich bei den Köhlern am Meiler nach, ob man so wie geplant gehen könne. Na das würde schwierig werden, meinten die. Von hier würde nur ein Trampelpfad auf den Weißwangeweg führen und hinauf zu Heinrichseck wäre im Wald gar nichts mehr zu finden. Wir sollten lieber auf dem Hauptweg weiter oben auf den Weißwangeweg und diesen bis in die Stadt gehen. Na gut. Kurz nach dem Meiler, am Wertherstein, ging rechts ein wirklich unscheinbarer Pfad den Hang hinauf und hätte ich nochmal auf die Böhmkarte geschaut, dann wären wir dem Pfad gefolgt. Wir folgten aber nun dem Köhlerhinweis und verlängerten unseren Weg dadurch um ca. 2 km. Der Weißwangeweg selbst ist ein durchaus schöner Weg. Aussichten hat man zwar wieder keine, aber man blickt manchmal in recht beeindruckende Taleinschnitte und recht tief am Hang hinunter. Am Anfang des Weges stand ein Schild, das uns den Weg bezeichnete, aber dann war wieder absolute Zeichenfreiheit. Dafür fanden sich im Wald wieder mehr Wege, als der Köhler zu kennen schien. Hier hätten wir uns aber auf Rolfs Pünktchenlinien verlassen sollen, die uns garantiert zum Heinrichseck geführt hätten. So haben wir die einzige richtig offene Aussicht leider verpasst, trafen dann überraschend schnell auf die 13 Drehen und standen gleich am Fuß der Burgruine. Für den botanischen Garten fehlte uns dann die Zeit, aber ein Kirchenbesuch, ein Kaffee und ein Eis passten noch bis zur Abfahrt mit der Bahn.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Gegend offenkundig schon touristisch besser erschlossen gewesen ist und momentan etwas vergessen erscheint, was sehr schade ist. Der Zustand der Wege ist zwar etwas überholungsbedürftig, geht aber als der Bergpfad noch durch. Die zu erklimmenden Höhen sind nicht allzu anspruchsvoll, wären eigentlich auch für ein breiteres Publikum geeignet, müssten dafür aber dringend an den Wegenden eine Beschilderung und im Wald ein paar einfache Markierungen erhalten. Wenn dann noch an jedem Weg eines der wunderbaren kleinen Felsriffe wieder zur Aussicht umgewandelt würde (was früher bestimmt schon so war) dann könnte man den Wandertourismus damit sicher deutlich beleben.
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EricF
Stiegengeher
Beiträge: 898
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Beitrag Re: Baby-Stiegen im Tharandter Wald
am 25.08.2014, 19:41
Zitat

Den Brüderweg bin ich jetzt in 4 Tagen zweimal gegangen. Die Aussicht vom Weg ist meist nicht vorhanden, der Weg aber an sich ein guter.

Überquerung eines reißenden Flusses:
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Dahinter gleich geradeaus:
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Kurz weiter, Links auf den Kamm zur Aussicht mit Bank, rechts am Hang bleibend zur Stahlseilpassage:
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Der Weiterweg zum Backofen bietet sich an. Hier gleich geradeaus zur Wasseranlage, nach rechts gehts nach Hainsberg-West/Weißeritzpark!
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Kurz vor dem Weg zum Backofen:
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Nach der Aussicht am Backofen hinab nach Freital-Hainsberg wegen Umgehung der Bahnanlage nochmal länglich oder zurück Rtg. Opitzer Höhe.

Die Karte vom Staatsbetrieb Geobasisinformation ist gerade am Mittelstück des Brüderweges ohne Wert, Open Street Map hat eine Mehrheit der Wege eingezeichnet. Man kann an der Spitzkehre auch durchaus mal den Kammweg nehmen, oben gibt es noch eine Aussicht mit Bank. Abstieg über die wilde Fahrrad-Cross-Strecke bis zu den gelben "Wasserpfählen", man verpasst da aber die Stelle mit dem Stahlseil und kommt in Bild 5 von links hinab.

"Nur Dreck, wo Du hinguckst. Ich komme in die Kabine, da steht keiner auf, da hört keiner zu - kein Anstand. Lauter Ossis." (Rolf Schafstall)

STIEGENVER-
RÜCKTER
Stiegengeher
Beiträge: 967
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Beitrag Re: Baby-Stiegen im Tharandter Wald
am 25.08.2014, 20:24
Zitat

Ich find schon, daß es da einiges zu sehen gibt. Hier mal 2 Wanderungen von mir:
WANDERUNG BELLMANNS LOS
THARANDTER WALD

START: 13:15 UHR/ 26.01.2011
ENDE: ca 17:30 UHR

Wir parken erneut auf dem Parkplatz zwischen Bahnhof und Netto in Tharandt. Von hier laufen wir Richtung Zentrum, biegen dann in die Pienner Straße ein.
Kurz nach der Kreuzung beginnt auf der rechten Seite ein kleiner Pfad, der zur Kirche hoch führt. Von hier hat man schon einen kleinen , aber feinen Ausblick über Tharandt und seine Täler. Weiter nach oben, Richtung Burgruine. Hier steigert sich der Ausblick nochmals. Wir steigen ein paar Stufen nach unten und wenden uns nach links, vorbei an einem kleinen Schlösschen. Weiter am Forstbotanischen Garten entlang treffen wir auf die 13 Drehen. Diese „Drehen“ erweisen sich schon bald als Spitzkehren, eines steilen Aufstieges. In einigen dieser Kehren führen Pfade weg, vermutlich Richtung Wettinplatz.
Nach steilen Aufstieg erreichen wir einen breiten Fahrweg, den Mauerhammer. Hier oben ist auch gleich der Ausgang des Botanischen Gartens. Man kann den Fahrweg queren und gleich einen Pfad auf den Kienberg folgen. Der war bei uns leider mit Baumabfällen versperrt. Folgt man den Mauerhammer nach links, er-reicht man ca 100 m erneut einen Pfad auf den Kienberg. Hier oben konnte man früher bestimmt eine schöne Aussicht Richtung Freital genießen,leider ist die nun verwachsen. Immerhin gibt es ein paar Bänke und man schaut auf Hartha und den Tharandter Wald. Wieder zurück auf den breiten Weg, erreichen wir bald rechter Hand ein Parkähnliches Grundstück mit Cottas Grab. Fast gegenüber, führt ein Pfad zu Judeichs Grab und Heinrichseck, einem Aussichtspunkt. Hier überblickt man das Tal der Wilden Weißeritz und weiter bis zur Opitzer Höhe. Gleich am AP führt ein kleiner Pfad am Hang entlang, der uns auf den Judeichweg bringt. Nach kurzer Wanderung wollte uns ein ,Achtung Holzfällarbeiten' zum Stop bringen. Wir sind weiter gegangen. Bald erreichten wir die Holzfäller, wir verließen den Weg, schlugen uns kurz durch den Wald und wanderten dann weiter auf dem Weg. Nach etwas langweiligen Weg mit ein/zwei Aussichten erreichen wir den Breiten Grund. Wie man nun weiter geht, muß jeder für sich entscheiden. Es geht sowohl bergauf, als auch bergab zu Bellmanns Los. Wir wanderten den verschneiten Grund nach unten. Der Weg ist sehr lang, er führt vorbei an Gedenksteinen und einem Meilerhof. Von hier könnte man auch zu Bellmanns Los hinauf steigen. Wir gehen aber immer weiter nach unten, schon will uns wieder ein Schild stoppen, am Hang werden Bäume gefällt... egal, es geht weiter bis zu einer schmalen Straße an der eine Wanderhütte steht. Nach rechts führt die Straße weiter, noch weiter rechts am Berg eine Schneise bis hoch, die wohl von Baumaßnahmen stammt. Und genau zwischen diesen beiden Punkten führt ein schmaler Pfad steil nach oben. Das ist der Bellmanns Los Weg. Steil nach oben, immer am steilen Abgrund entlang, über einen vereisten Bach und einigen Stufen erreichen wir bald einen Abschnitt des Pfades ,der mit Stahlseilen gesichert ist, ähnlich dem Brüderweg. Hier geht es mehr als 100 m steil nach unten. Wir steigen weiter hinauf, eine Bank erwartet uns zur Rast. Hier hat man einen schönen Ausblick ins Weißeritztal. Das ist Bellmanns Los. Hier stürzte der Holzfäller Bellmann mit seinem Fuhrwerk in die Tiefe.
Über der Bank , an einem Baum befinden sich ein paar Hinweisschilder...die würde man sonst wohl übersehen. Bellmanns Weg führt noch weiter, wir wandern aber an Bellmanns Los Richtung Hartha.Wir folgen dem Flossweg, vorbei an dem Im-missionsökologischen Prüffeld vorbei, immer geradeaus (den schmalen Weg) weiter. Wir queren den Fahrweg nach Hartha. Diesen kurz nach rechts und schon führt gleich links ein schmaler Pfad in den Wald, das ist die Fuchsschneise.Von hier gelangen wir auf breiten Komiteeflügel. Hier nach rechts, bis zur nächsten großen Kreuzung. Nun wollten wir eigentlich nach links zum S- Berg bzw. seiner etwas weiter links gelegenen Aussicht. Der S- Berg ist eigentlich schon die Kreu-zung. Wir waren aber schon etwas müde und folgten so dem schnurgeraden Mauer-hammer nach rechts. Vorbei am Denkmal der Erschlagenen Frau, noch einmal zum Heinrichseck bis zu den 13 Drehen. Der Abstieg war ebenso anstrengend wie der Aufstieg. Nochmal an der Kirche vorbei und dann zum Parkplatz.
Es sind durchaus andere Wege zurück denkbar.
Karte: Böhms Tharandter Wald 1:20000

Und Nummer 2:

WANDERUNG BRÜDERWEG-> OPITZHÖHE

START: ca 12:00 Uhr
ENDE: ca 15:30 Uhr

Unsere Wanderung startet in Tharandt ,am Parkplatz zwischen Bahnhof und Netto-
Markt. Gleich gegenüber vom Supermarkt beginnt ein schmaler Pfad nach rechts oben. (Nach links führt ein Pfad zur Johannishöhe.) Hier ist der Weg ausgeschildert als Brüderweg. Von Freital aus, soll er angeblich gesperrt sein. Dieser Weg ist komplett unmarkiert. Der Weg ist teilweise sehr schmal und verläuft fast immer am steilen Hang entlang. Wir befinden uns am linken Hang des Wilden Weißeritz Tales. Der Pfad lässt sich gut laufen, obwohl ca 5 cm Neuschnee liegen. Also gefährlich ist es nicht.
Nach ca 30 Minuten kommen wir an sehr enge Passage, diese ist mit Seilen zum festhalten gesichert, aber auch hier ist nichts gefährliches dran. Der Pfad erinnert ein klein wenig an die Bergpfade im Elbsandsteingebirge. Manches mal eröffnen sich Blicke hinüber zum rechten Hang, wo aus den Baumspitzen die Georgen-kirche von Somsdorf ragt. Im Sommer dürfte das wohl alles hinter dichten Laub verschwinden. Freie Blicke bis Freital und weiter sind selten, aber es gibt sie.
Nach ca 1 Stunde endet der Brüderweg mit ein paar Stufen auf dem Breiten Grund.
Hier folgen wir der zum Teil vergilbten grün/weißen Markierung erst nach links, dann gleich wieder nach rechts. Wir folgen dem Pfad bis zu einer Bank, hier führt ein kleiner Pfad nach rechts und bringt uns zur Aussicht am Backofen. Der Blick geht über Freital, Rabenau und weiter. Im Tal hören wir die Kleinbahn. Wir rasten hier, dann geht es weiter. Die grüne Markierung bringt uns in den Opitzer Grund.
Wir stehen auf einer Straße mit ein paar Häusern. Hier sollte der Weg geradeaus weiter gehen bis zum Förster Claus Weg. Leider haben wir den Weg nicht beachtet und sind der Straße nach links gefolgt. Die Straße geht dann in einen breiten , mäßig ansteigenden Feldweg über. Wir merken , daß wir eigentlich falsch sind, beschließen aber den Weg weiter zu nehmen (lt.Karte). Der Weg teilt sich, wir gehen nach links, vor uns erscheint ein Hohlweg. Im Sommer ist der bestimmt völlig zu gewachsen. Wir wandern weiter in den Weg hinein, links neben uns der Hirschberg. Der Hohlweg führt uns sehr steil nach oben, auf ein Feld. Der Weg geht weiter, an alten Tränken oder Futtertrögen vorbei, wir sind auf dem Schäfersteig, einem Bergrücken. Neben uns der Pastritzgrund und rechts das Tal Auf dem breiten Grunde. Es geht immer weiter bergauf, hinter uns eröffnen sich fantastische Blicke über die Schweinsdorfer Alpen und die gesamte Bergwelt von Freital und Umgebung.
Oben angekommen, erreichen wir einen breiten Fahrweg, dem folgen wir nach rechts. Nun geht es nochmal ein wenig bergauf, ein Windkraftrad zeigt uns den Weg zur Opitzer Höhe. Wir kreuzen den Förster Claus Weg und sind auf der Höhe angekommen.Hier oben hat man einen grandiosen Blick. Er soll bis in die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge reichen. Leider reichte unser Blick nicht ganz so weit, dennoch war der Blick sagenhaft. Nun bogen wir nach links in die Alte Hohe Strasse ein.
Hier geht es über Felder zurück nach Tharandt. Immer den unglaublichen Blick zur Linken.
Nach einiger Zeit wendet sich der Weg im großen Bogen nach rechts. Es würde hier auch nach Tharandt gehen, wir biegen aber an der Kreuzung davor, in einen Weg nach links ab. Der bringt uns zum Umweltbildungshaus. Hier stehen ein paar Zirkuswohnwagen, ein Stall mit Schafen, Ziegen und Hühnern und ein Wohnhaus.
An diesem Wohnhaus geht ein unmarkierter Pfad vorbei und hinter dem Haus weiter. Schmal geht es ein paar Stufen hinab und wir stehen an der Johannishöhe, eine kleine Aussicht gibt es, bevor es weiter schmal und steil nach unten geht. Man kreuzt das Stufengründel. Wir bleiben aber auf dem schmalen Pfad, der sich nun vom Gründel nach links entfernt. Am steilen Abhang entlang, erreichen wir genau wieder den Startpunkt zum Brüderweg. Dieser letzte Pfad ist in keiner (meiner) Karten eingezeichnet! Er wird bestimmt auch wenig begangen, denn es lag sehr viel Laub hier.
Fazit: schöne Wanderung, mit überraschenden Aussichten, man sollte zur Opitzhöhe den Förster Claus Weg nutzen

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