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Autor Thema:Neues aus den Medien
Wegewächt-
er
Forums-Junkie
Beiträge: 2379
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 30.01.2015, 21:36
Zitat

Seilbahn-Pläne für den Königstein:
http://www.sz-online.de/nachrichten/seilbahn-plaene-fuer-den-koenigstein-3027604.html

Hier gehe ich, ich kann nicht anders! (frei nach M.L.)

Wanderbär
Stiegengeher
Beiträge: 840
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 31.01.2015, 22:33
Zitat

Also schimpft mich , aber ich fände das gar nicht so schlecht. Aus der Stadt hinauf auf den "Stadtberg" das wäre was anderes als auf den Lilienstein. Dort würde ich es als Naturverschandelung ansehen, aber so? Würde Touristen in die Stadt bringen und das wäre touristisch auf jeden Fall wertvoll.
Aber ich glaube nicht, dass es heutzutage noch bezahlbar ist ... Hamburg ... BR ... Stuttgart 21 🙁

Wegewächt-
er
Forums-Junkie
Beiträge: 2379
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 01.02.2015, 17:40
Zitat

Würde dann aber das Geschäft des "Basteikraxlers" stören ...

Hier gehe ich, ich kann nicht anders! (frei nach M.L.)

Wanderbär
Stiegengeher
Beiträge: 840
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 01.02.2015, 19:59
Zitat

Ach - bei 6 und endlich 12 Mio. Baukosten wird sich das dann wohl über den Fahrpreis regeln. Ich weiß zwar nicht was die Tschutschubahn jetzt kostet, aber ich würde doch für die Seilbahn, schneller, ohne Abgase, mit mehr Aussicht und viel schicker, mindestens das Doppelte nehmen. Da bleiben dann bestimmt Kunden fürn Kraxler.
Also los!
Aber wie gesagt - ich glaub nicht, dass es was wird.

Wegewächt-
er
Forums-Junkie
Beiträge: 2379
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 10.02.2015, 14:44
Zitat

Heute in der SZ-online ein Artikel zu den winterlich geschlossenen Wandergaststätten in der Sächsischen Schweiz. Leider hinter Bezahlschranke.
http://www.sz-online.de/nachrichten/ausgerechnet-in-den-ferien-3033991.html

Hier gehe ich, ich kann nicht anders! (frei nach M.L.)

rahmhanke
Stiegengeher
Beiträge: 443
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 10.02.2015, 19:10
Zitat

Hier der Blick hinter die Bezahlschranke:
In Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind diese Woche Winterferien. Das lockt Besucher in die Sächsische Schweiz. Das Problem: So viele, wie in den Sommermonaten, sind es nicht. Gastronomen jonglieren deshalb zwischen Service für die Urlauber und finanziellem Risiko.

Kurzfristig bei gutem Ausflugswetter das Haus zu öffnen, kann kaum ein Gastronom leisten. „Es ist ein echtes Problem“, sagt Gunter Claus, Geschäftsführer des Regionalverbandes Sächsische Schweiz vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Denn viele Gastronomen müssen einen Teil ihrer Mitarbeiter über den Winter in die Arbeitslosigkeit entlassen und können sie nicht kurzfristig zurückholen.

Betriebsferien im Winter sind an sich nicht das Problem. Wer in dieser Jahreszeit unterwegs ist, rechnet damit – und hat dennoch das Bedürfnis, sich vorher zu orientieren, wo er einkehren kann. Hier genau liegt das Problem, das seit Jahren in der Sächsischen Schweiz nur punktuell angepackt wird. Was hindert Tourismusfachleute daran, eine App zu entwickeln, mit der Besucher unkompliziert abfragen können, wo gerade geöffnet ist?

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz hatte sich bereits vor einem Jahr dazu geäußert. Eine Gesamtübersicht aller geöffneten Gaststätten sollte auf dem Internetportal des Verbandes entstehen, später eine Handy-App. Ziel der Fertigstellung war der Saisonstart im April 2014. Doch beides sucht man bis jetzt vergebens. „Das Vorhaben erwies sich als schwieriger als gedacht“, sagt Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes. Die größte Schwierigkeit bestehe darin, aktuelle Daten von den Gastronomen zu bekommen. Die Meinung darüber sei gespalten. Einige schätzen die Information der Besucher als sinnvoll und serviceorientiert ein. Andere wollen lieber spontan entscheiden, wann sie in der Winterzeit ihr Haus öffnen. „Weitgehend vollständige und aktuelle Informationen zu bekommen, das ist damit kaum möglich“, sagt Tino Richter.

Zudem kämen auch von den Tourismusinformationen der verschiedenen Orte ganz unterschiedliche Infos. Manche sind über die Häuser in ihrem Ort sehr gut informiert, andere wissen selbst kaum Bescheid. Hohnstein beispielsweise hat die aufwendige Aktualisierung selbst übernommen. Unter der Rubrik Tourismus/Besucherinformation/Gastronomie ist ein Großteil der Restaurants auf Hohnsteiner Terrain erfasst. Hier findet der Gast auch im Winter, wo er einkehren kann. „Allerdings hapert es teilweise an der Zulieferung vonseiten der Gastronomen“, sagt André Häntzschel, Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Hohnstein. Dennoch bemüht sich die Tourismusgesellschaft, immer aktuell zu sein. Auch im Kirnitzschtal funktionieren Absprachen unter den Gastronomen und die Informationen für die Besucher.

Doch beide Regionen sind nur ein Teil der Sächsischen Schweiz. Aufgeben will der Tourismusverband das Projekt allerdings nicht. „Es wird keine schnelle Lösung geben“, sagt der Verbands-Chef. Zumal er die dauerhafte Pflege als große Schwierigkeit ansieht. Eine einfache Liste will er nicht auf sein Internetportal stellen. „Das ist nicht unser Anspruch. Wir wollen an unserem Qualitätsziel festhalten“, sagt Richter. Dazu gehöre die Verknüpfung mit einer App, die tatsächlich aktuell funktioniert. „Wir wollen das Thema noch einmal mit den Leistungsträgern ansprechen.“

Einen anderen Ansatz sieht der Dehoga-Regionalchef. Denn die Umsätze der Hotels und Gaststätten im Sommer reichten nicht aus, um über den Winter zu kommen. Aus seiner Sicht wäre die Einführung von Kurzarbeitergeld in der Gastronomie für die Wintermonate eine Lösung. Dann müssten die Mitarbeiter nicht entlassen werden, und die Suche nach neuen Arbeitskräften im Frühjahr würde weniger Kraft kosten.

Gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Tourismusverbandes Klaus Brähmig fordert Claus eine Regelung, die als Modellprojekt dienen könnte. „Davon könnten andere Regionen profitieren, die ähnliche Sorgen haben wie wir in der Sächsischen Schweiz.“

Solch eine Gegend, Freund, versöhnet mich mit dem Überrest der Welt.
(Moritz August von Thümmel)

Wanderbär
Stiegengeher
Beiträge: 840
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 10.02.2015, 21:38
Zitat

Ach ich kann das deutsche Qualitätsjammern nicht mehr hören.
... es sind ... Winterferien. Das lockt Besucher in die Sächsische Schweiz. Das Problem: So viele, um richtig reich zu werden, sind es nicht ... Gastronomen jonglieren deshalb zwischen Geldverdienen und bleiben lassen.
Kurzfristig ... das Haus zu öffnen ...ist (für deutsche Gastronomen) ein echtes Problem“

Ja ja ja, mir ist klar dass die deutsche Gesetze steif und unflexibel sind, aber zwischen "das Haus öffnen", also vollen Service anbieten und bei schönem Wetter kurzfristig den Touristen einen "kleinen Service" bieten, wäre sicher auch im Vorschriftenland noch etwas Spielraum.

Denn - wir reden hier ja wohl nicht von den Übernachtungsgästen, die sicher in ihrer Pension auch Essen bekommen werden - wir reden hier über die Bockwurst, ein Brötchen, ein Kleks Kartoffelsalat aus dem Eimer, vielleicht ne Speckfettbemme und Kaffee, Limo, Bier und Wasser. Einen happen unterwegs und Meine Güte, sowas kann ein Gastronom im Lager haben oder kurzfristig besorgen, dazu brauchr er nicht das ganze Personal, er muss noch nicht mal sein Haus öffnen oder heizen. In einer Wanderregion sollte ein Wirtschaft auch einen kleinen Schalter zum Rausreichen haben. Die meisten Wanderer wären damit zufrieden zu stellen und alles wäre gut.

Und ich wäre auch schon zufrieden, wenn ich mich auf die von den Gastronomen auf ihren eigenen Webseiten oder Ladenschildern selbst verkündeten Öffnungszeiten verlassen könnte. Ich hab sogar absolut Verständnis, wenn dem einen oder anderen die Winterruhe lieber ist und er die paar zu verdienenden Kröten nicht unbedingt braucht, aber wenn jemand schreibt er hat offen, dann bin ich wirklich verärgert, wenn er dann nicht offen hat.

Und da der Tourismuschef nun schon selbst gemerkt hat, dass sich die Kneiper nicht entscheiden können, ob sie am Hungertuch nagen, oder wenigstens daran flicken wollen, da kann er auch die geplante App stecken lassen.

Soll er das bissl Geld und die Arbeit lieber investieren, um kleine Hinweispfeile an die Wanderwegweiser zu kleben, die zu sicher geöffneten Gaststätten führen. Das wäre leicht realisierbar, einfach zu verstehen und es gibt ja durchaus offene Häuser.

spreewolf
Stiegengeher
Beiträge: 722
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 10.02.2015, 23:11
Zitat

...der Irrsinn hat Methode: Weil keine Gäste kommen werden fast alle Kneipen, Pensionen und Hotels im Winter geschlossen. Und weil die geschlossen sind, komme ich im Winter auch nicht über mehrere Tage in`s Elbi.
Da beißt sich die Mieze mal wieder selber in den Schwanz.
Selber Schuld liebe Gastronomen 🙁

Heike
Stiegengeher
Beiträge: 350
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 11.02.2015, 13:23
Zitat

"Auch im Kirnitzschtal funktionieren Absprachen unter den Gastronomen und die Informationen für die Besucher." stand im Artikel u. a. zu lesen.
Das kann ich so nicht bestätigen. Oft war gar keine Gaststätte offen. Oder man stand zum wiederholten Male vor der verschlossenen Tür der Buschmühle. 🙁

Wissemara
Stiegengeher
Beiträge: 373
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Beitrag Re: Neues aus den Medien
am 11.02.2015, 14:38
Zitat

Danke Heike, das kann ich auch genauso bestätigen. Ging uns am Wochenende auch so, daß wir vor verschlossener Tür standen.

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