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Autor Thema:DDR-Wanderbücher
Wanderbär
Stiegengeher
Beiträge: 840
Permalink
Beitrag DDR-Wanderbücher
am 26.11.2014, 16:19
Zitat

Kürzlich bekam ich ein kleines DDR-Tourist-Wanderheft Bad Schandau 1977 (Redaktionsschluss 76) geschenkt und es war ganz interessant beim Lesen mit den heutigen Zuständen zu vergleichen.

Der Knotenfuß war demnach bereits vor 38 Jahren selten, stand aber in der Sächsischen Schweiz nicht unter Naturschutz.
Als bemerkenswerte Vertreter der Tierwelt mit Seltenheitswert werden Uhu, Wanderfalke, Auerwild, neuerdings wieder der Luchs (alles ohne Nationalpark!) und etwa 20 Gemsen genannt.
Auf dem postelwitzer Haldenweg gab es noch die Einkehrmöglichkeit Zum Guten Bier.
Auf den Schrammsteinen wird noch die Elbaussicht beschrieben.
Der Wintergerg-Aussichtsturm ist gegenwärtig nicht zugänglich.
Der Lichtenhainer Wasserfall hatte noch nicht die Anstau-Vorführ-Funktion.
Das Eichenbörnel hinterm Wettinplatz war damals schon nicht mehr benutzbar.
Die Wegweisersäule Kreuzung Reitsteig/Fremdenweg lag noch umgefallen am Boden.
Das Kipphorn heißt Kipphorn, lernt man, weil man früher an der Stelle die gefällten Bäume über die Kante gekippt hat, von wo sie dann über das Bladersteinbloß bis hinunter zur Elbe schossen.
Auf einem Söller 30 Meter über dem kursächsischen Wappen am Kleinen Winterberg soll sich noch eine Inschrift mit mehr als metergroßen Ziffern befinden.
Als Aufstieg vom Zahnsgrund wird noch die Nasse Tilke beschrieben.
Der Flößersteig beginnt an der Kirnitzschmündung, hat mehr als 80 Lehrtafeln und " ... das Schlussstück des Flößersteigs geleitet uns zu dem 2 km entfernten Zeughaus. Mehr oder weniger hoch geht es dahin ..."(soso!)
Die Domtreppe wird als Aufstieg zu den Schrammsteinen genannt.
Die heutigen Quenen- oder Queenenwiesen heißen noch Queenwiesen, der dazugehörige Weg allerdings schon Quenenweg. (komisch)
Der Aufstieg im Mittelwinkel teilt sich an der Felswand ankommend noch in rechts/steiler und links/bequemer zum Gratweg.
Das Prebischtor darf noch bestiegen werden und im Böhmischen ist der Knotenfuß offenbar schon geschützt (?), Auer- und Birkwild wird dort auf Tafeln als schützenswert (also wohl noch vorkommend (ohne Nationalpark!)) in der Tierwelt genannt.
Der schöne Fachwerkbau der Rölligmühle in Kleingießhübel findet noch reges Interesse.

Ich ziehe aus dem alten Heftchen noch einige Anregungen für künftige Besuche.
Image

Wissemara
Stiegengeher
Beiträge: 383
Permalink
Beitrag Re: DDR-Wanderbücher
am 26.11.2014, 17:44
Zitat

Das Heft hab ich auch noch zu Hause. Da ist auch noch die Tour über den Großen Dom drinn.

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