Bericht des Stiegenpaten

Domstiege: Stiegenpate Wanderfreak – jetzt Mstreicher

Begehungen im März und im Juli 2020:

Der umgestürzte Baum mit der Kletterzugangsmarkierung ist am Zustieg aus dem Großen Dom noch vorhanden. Die Klz-Markierung war im März noch am Stamm, ist später mit der Rinde abgefallen. Im Juli stand das Rindenstück mit der Markierung am Stamm und der Pfeil zeigte in die richtige Richtung. Irgendwann wird die Markierung ganz weg sein. Insider werden den Weg aber auch so finden.

Die Erosionsstellen und Ausspülungen nach dem Abzweig der eigentlichen Stiege (vor der ersten Treppe) sind stärker geworden. In diesem Bereich könnte vielleicht eine „Hühnerleiter“ aus Holz wenigstens die Tritterosion etwas vermindern.

Die Treppen, die Felsbänder und auch die Kletterstelle sind problemlos zu begehen.

Der Wegabschnitt zwischen der zweiten Treppe und der schrägen Platte sieht im Hangbereich stark begangen aus, ist aber relativ stabil. Eine Stelle in einem Steilstück ist aber auch dort ziemlich ausgespült.

Der Umgehungsweg unterhalb und neben der schrägen Platte ist mittlerweile stark ausgetreten. Der ganze Bereich sieht recht mitgenommen aus, wie der Blick von oben zeigt.
Die Querung unten geht knapp oberhalb der Felskante entlang, hinter der es ein paar Meter nach unten geht. Wie robust dieser „Pfad“ aus Wurzeln, Nadeln und Sand wirklich ist, kann ich nicht sagen. Ich bin diesen Umgehungspfad noch nie gegangen.

Das Erreichen der Ketten ist wirklich nicht ganz einfach.
Es wäre gut, wenn die Kettenpassage um ein kleines Stück nach unten verlängert werden könnte.
Dann würden mehr Leute über die Platte gehen und die Umgehung meiden.

Das steile Stück oberhalb der Platte bis hinauf zum Ausstieg an der OAP ist gut zu begehen.

Domstiege 2020 - Zugang aus dem Großen Dom Erosion unterhalb der ersten Treppe Erosion unterhalb der ersten TreppeErosion zwischen Kletterstelle und Platte Umgehungspfad unten Platte von unten gesehen Platte und Umgehung von oben gesehen

 

Begehung: 10.09.2016

Gleich am ersten Anstieg ist ein Baum umgestürzt, dieser liegt neben dem Zugang und stört derzeit nicht. Auswaschungen durch Regen und Erosion sind auf dem Weg vor der Treppe und nach der Kletterstelle vorhanden. Dies war letztes Jahr so noch nicht vorhanden. Die Umgehung an der Platte ist meiner Meinung wieder ein ganzes Stück abwärts gerutscht. Die Platte selbst hat ein wenig mehr Moos angesetzt und ist somit noch glatter geworden. Der Weg oberhalb der Platte hat sich nicht bzw. unwesentlich verändert.

 

06-weg-unterhalb-platte

Pfadspur unterhalb der schrägen Platte

Begehung:  23.08.2015

Keine erkennbare Veränderungen zur vorherigen Begehung. Die Bodenerrosion unterhalb der Platte ist nicht sichtlich größer geworden. 

 

Begehung: 13.07.2014

Kaum Veränderungen. Bei meinem letztem Besuch lag auf dem erstem Felsband eine Birke quer, sie ist nicht mehr vorhanden. Die Platte war heute trocken. Ich wählte also den direkten Weg zur Kette. Ich hatte aufgrund meine Körpergröße nur zwei Griffe vor dem Erlangen der Kette, ein kleines Fingerloch und wenig später eine Felsspalte. Bei
feuchter Platte würde ich diesen Weg nicht gehen. Die Erosion unterhalb der Platte hat sich meiner Meinung nicht verändert. Am Weg oberhalb der Platte erkennt man, dass hier viele Leute unterwegs sind.

 

Begehung: 21.12.2013

Kurze Beschreibung:
Die Stiege erreicht man am besten aus dem Nassen Grund über den Jordan und den Sandlochweg.

Auf diesem geht man in den Kessel hinein, bis man auf der linken Seite eine in den Stein gehauene „171“ (Forstgrenzstein) sieht. Hier geht man rechts den Kletterzugang hoch. Eine Ebene höher biegt man nach links ab. Hier sind schon die ersten Steinstufen und die eigentliche Stiege beginnt. Ab hier läuft man auf einem Felsband bis diese dann wieder mit einer kleinen Kletterstelle endet. Hier sind noch Balkenlager zu erkennen. Diese kann man aber gut zum aufsteigen benutzen. Man läuft dann auf dem darüber liegendem Felsband bis zum Ende.

Hier befindet sich zur rechten eine große, sehr schräge Felsplatte. An dem Felsen, der rechts neben der Platte steht, ist eine Kette angebracht.

Hat man dieses Stück überwunden geht es auf einem normalen Weg weiter nach oben. Am Ende steht man auf der Oberen Affeinsteinpromenade. Wenn man sich beim Aufstieg umdreht sieht man in den eindrucksvollen Domkessel. Die Stiege ist auch von der Carolafelsaussicht zu sehen.

Zustand:
Auf dem erstem Felsband liegt eine Birke quer und der Weg ist auch sehr ausgetreten. Auf dem darüber liegendem Felsband kann man schon von „Tritterosion“ reden. Ganz extrem ist es auf dem Weg unterhalb der Felsplatte. Der Weg sieht aus als wenn er bald wegbrechen würde.

Fazit:
Diesen Weg habe ich auch genutzt, da die angebrachte Kette viel zu kurz ist. Man muss etwa 3-4 m der Platte ohne Hilfsmittel überwinden. Bei Eis und Nässe ist das nicht ganz ungefährlich. Der Weg um die Platte fördert natürlich die Erosion. Von Oktober 2011 bis März 2012 gab es an der gleichen Stelle eine „illegale“ Stiege, diese hat mir wesentlich besser gefallen.

 

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