Quirlblickscheibe gesucht

Irgendwann war hier mal die Qirlblickscheibe erwähnt worden, Das sollte eine Quacke sein, mit geschlagenen Steiglöchern und sogar mit Abseilöse. Seit dem dachte ich, dass man da doch mal hochkraxeln könnte und mit Öse wäre ja auch das unbeliebte Absteigen unnötig. Ein Bild war im www nicht zu finden und wo der Stein rumsteht war auch nur großräumig festgelegt. Also gehen wir mal los und suchen einen knapp 10m hohen Stein mit schönen Stufenlöchern. Aber ruhig mal von Vorn, denn selbst auf einer so kleinen Runde gibt’s einige erwähnenswerte Beobachtung. Und es wird Frühling …
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Pflege- und Entwicklungsplanung im Nationalpark Sächsische Schweiz – Eine kommentierte Durchsicht

Teil Waldpflegemaßnahmen. Entwurf. Bad Schandau, September 2018.

Quelle:
https://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/aktuelles/news/entwurf-des-pflege-und-entwicklungsplanes-waldpflegemassnahmen-im-nationalpark-saechsische-schweiz-verbaende-koennen-stellung-nehmen/

Sehr interessante Karten sind u. a.:
www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/wp-content/uploads/2018/09/Anlage-4a-WTA_VT.pdf
www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/wp-content/uploads/2018/09/Anlage-4b-WTA_HT.pdf

Exzerpt R. Böhm, Februar 2019.

Stark generalisierende Betrachtung. Bei der Menge der Zahlen und Fakten in der Quelle sind einzelne Fehlzitate und Fehlinterpretationen nicht auszuschließen.

Grundtenor: Zunächst die gute Nachricht für den Wanderer: Es geht ausschließlich um forstliche Belange, irgendwelche Wegsperrabsichten sind auch mittelbar nicht erkennbar. Aber die Berichterstattung zum Wald hat es auch in sich, und dies wirkt langfristig auf das wünschenswerte Wandererverhalten zurück.

Bis S. 9: Allgemeines, Methodik.

S. 10 Prozessschutz, wird wie folgt verwirklicht: In Naturzone A [Typ „Thorwald“] erfolgen bereits jetzt keine Maßnahmen mehr, in Naturzone B [Typ „Wildensteiner Wald“] sollen diese bis etwa 2030 ausklingen, Pflegezone [Typ „Randbereiche“] wird weiterhin dauerhaft Forstbewirtschaftung betrieben, natürlich unter NLP-Gesichtspunkten. Ab etwa 2030 auf 2/3 bis 3/4 der Fläche keinerlei Maßnahmen mehr [was möglicherweise nicht ganz realistisch ist].

S. 11 PnV = potentiell natürliche Vegetation, ein Schutzzielansatz, allerdings wird sich nicht die alte vormenschliche Vegetation wiederherstellen lassen, Formulierung, diese ist „nicht mehr regenerierbar“. [Leider.] Stattdessen wird ein Wald angestrebt, der sich „langfristig einstellt“ [wobei wir hier realistischerweise auch den Zeitraum, gewiss mehrere hundert Jahre, nennen.]

Es sind nur 18 % des Waldes naturnah [wohl obere Kamm- und Gipfelbereiche]. Im Übrigen ist Lenkung durch geeignete forstliche Maßnahmen erforderlich.

Als „potentiell natürlich“ gilt ein Flächenanteil von 2 % Erlen-Eschenwäldern [wohl gewässernah], 85 % Buchenwäldern (Istbestandsanteil lediglich 15 %) , 5 % Kiefernwäldern (Istbestandsanteil 15 %).

Demzufolge wäre also der Buchenwaldanteil wesentlich (von 15 % auf 85 %) zu erhöhen. [Reine Buchenwälder können, auch weil die Buche (anders als die Eiche) das Blätterdach schließt und deshalb darunter keine Vegetation ermöglicht, recht monoton sein. Sie werden vom Wanderer nicht unbedingt als schön empfunden. Weil mit diesen aber erst im mehreren hundert Jahren zu rechnen ist, ist dies absehbar nicht weiter bedeutsam.]

S. 14 ff. umfassende Erörterung Holzvolumina, oberirdisches Derbholzvolumen, Angaben in (m³/ha). Als gebietsfremd gelten europäische Lärche, weiterhin Roteichen und Weymouthskiefer, die aber nicht so die Masse darstellen. Vielmehr handelt es sich um Einzelbäume.

Interessant sind sog. Überhälter, also Altbuchen aus vorangegangenen Waldgenerationen, [diese wurden zu DDR-Zeiten, als schwer abtransportierbare „Masse“ wenig geschätzt und blieben „quasi als Unkraut“ ׅstehen]. Diese sind als Sukzessionspotential sehr wertvoll. Also mal beim Wandern auf die ansonsten wenig beachteten singulären Altbäume, typisch Buchen achten.

1996 bis 2013 ist erheblich Holzvolumen zugewachsen, etwa 3 % Holzvorratzuwachs, was im NLP wegen des grundsätzlich fehlenden Abbaus nicht verwundert. Die Fichte ist von 52 % auf 50,7 % nur minimal reduziert. [Was ebenfalls nicht verwundert. Von alleine geht die nicht weg].

Waldverjüngung (Unterstand) hat sich von 1996 bis 2013 mehr als verdoppelt. Fichte von 61 auf 321 ha. Sie sät sich also fleißig aus und denkt überhaupt nicht dran, von alleine [zum Käfer werden wir noch kommen] zu verschwinden.

[Das ist nun so eine Frage. Möglichkeit I, Fichte rausnehmen und an Kronospan verkaufen, was zwar nicht dem NLP-Gedanken (und dem Bambi-Syndrom des Besuchers) entspricht. Es bringt Harvesterspuren und Geld, was dann durch die NLP-V für den Wegebau eingesetzt werden könnte. Oder, Möglichkeit II, dem Werk des Borkenkäfers vertrauen, schade um das schöne Holz, schade um das Waldbild (auch das entspricht dann nicht dem Bambi-Syndrom des Besuchers), aber Möglichkeit II wäre „nationalparktypisch“. Beides, Harvester und Borkenkäfer stellen Entwicklungen dar, an die der Wanderer vor 30 Jahren so nicht gedacht hat. Und gewiss auch kein Naturschützer oder Nationalpark-Konzipierer/Gesetzgeber/NLP-VO-Verfasser. Die Natur ist eben stärker als wir und wie wir sie planen und uns wünschen können.]

Bei der Birke ist viel Dynamik drin. [Birke kann leicht angeweht kommen und damit toten Fichtenwald ohne Unterstand wohl relativ schnell besiedeln, sog. Pioniervegetation.]

Umfassende Analyse Borkenkäferdisposition. 2500 ha (=25 km²) Fichtenwald sind der Dispositionsklasse „mittel“/„sehr hoch“ zuzuordnen. Was mag „Dispositionsklasse mittel/sehr hoch“ sein? Man beachte hier auch die Gesamtnationalparkgröße 9300 ha =93 km², es ist also etwa 1/4 des NLP recht stark borkenkäfergefährdet. Im Pflegebereich wird [Neuwortbildung:] „Pufferung“ vorgeschlagen, d. h. befallene Fichten sind zu entnehmen/entrinden. Bei Unterstand ist „nicht damit zu rechnen, dass es zu Störungen der Waldfunktion“ kommen kann. [Es wächst also wieder hoch. Was aber wenn kein Unterstand ist? Dann sät sich natürlich auch irgendwas aus. Bei uns wird immer alles nach ein paar Jahren Wald. Vielleicht mit Birken beginnend. Da mal aufmerksam sein. Vgl. hier das Waldbild Obere Affensteinpromenade, wo seit 40 Jahren Birken hochwachsen.]

S. 24, Befallsflächenentwicklung Borkenkäfer. Die vom Buchdrucker befallenen Flächen haben sich von 2015 zu 2017 [„explosionsartig“] etwa versechsfacht. 2016 10 ha = 0,10 km² [wohl nördlich Kl. Winterberg, Reitsteig Bereich Hochhübel], 2017 etwa 42 ha = 0,42 km². Die 2018er Prognose „verhältnismäßig großer Buchdruckerbefall … der die Waldentwicklung im [hinteren] Teil … bestimmen wird“ ist eine eindrucksvolle Formulierung.
[Hierzu Wanderempfehlung östlicher Thorwald. Oft Kernzone, diese ist aber auf Klettergipfelzugängen (Dreiwinkelgrundwächter, Thorwaldwand, Thorwaldstein, Backofen etc.) ausreichend betretbar. Wer freilich ausschließlich auf Klettergipfelzugängen durch diesen eigentümlichen Wald geht, wird freilich schnell bemerken, dass er dies dann ausschließlich tut, um dem Wortlaut der NLP-V Genüge zu tun. Irgendwie lebendigen Wald, der ja die vorgestellte Grundlage der „touristischen Belastungsvermeidung“ ist, gibt es hier nicht mehr. Der Wald ist mittlerweile fast quadratkilometerweise völlig abgestorben. Das mag den Begriff „Waldentwicklung“ zwar nicht völlig falsch erscheinen lassen – Entwicklung ist schließlich ja irgendwie alles – man sollte da aber nicht allzu romantische Vorstellungen haben und ein bisschen Gewöhnung wagen.]

S. 25, Weißtannen. Im NLP gibt es zwar mit 1100 Stück sachsenweit das größte Weißtannenvorkommen, insgesamt sind 1100 Bäume aber nicht viel. Anzustreben ist eine erhebliche Neueinbringung der Weißtanne. [Vgl. Böhmische Schweiz, wo dies bereits sehr engagiert erfolgt.] Von 1994 bis 2017 wurden 294 ha (2,94 km²) mit Weißtannen bepflanzt, es erfolgten [Nationalpark] keine Schutzmaßnahmen. Die Analyse zeigt, dass 64 % der Pflanzungen „einen Zustand erreicht haben, der langfristig eine Beteiligung an der zukünftigen Waldnutzung erwarten lässt“. Es ist also sehr mühsam und auch normal, dass dass die restlichen 32 % der Anpflanzung leider verloren gegangen sind.

S. 37 Pflege Fichtenreinbestände. Fichten rausnehmen, naturverjüngte Buchen sollen hochkommen können. Reduzierung der (gebietsfremden) Roteichen- und Weymoutskiefern.

S. 40. Horstschutz Uhu, Wanderfalke, Schwarzstoch. Horstschutzzonen, dann richtigerweise Verzicht auf die [lärmintensive] Waldpflege.

S. 41 Pfleglichkeit. Waldpflege (d. h. Bäume fällen) erfolgt nach genehmigter Verfahrensweise [d. h. mit Harvester/Rücketraktor]. Rückegassenabstand jedoch nicht unter 40 m. [Auch hier eine Anmerkung: Vorstellungen des Wanderers, etwa den östlichen Thorwald vielleicht beräumen zu wollen und dies dann auch noch mit Rückepferden zu tun, erscheinen weltfremd. Waldarbeit erfolgt heutzutage mit Technik.]

S. 42 Verkehrssicherungskorridore. 30 m breit an Straßen, Forststraßen, Rettungswegen [nicht aber an gewöhnlichen Wegen/Wanderwegen]

Literatur. Interessant. Umfassende Literatur zu Wald (Riebe), potentieller natürlicher Vegetation (Schmidt), Weißtanne, Borkenkäferproblematik im NLP.

Rolf Böhms Fazit: Beim Kartieren im Böhmischen habe ich mich über die vielen dort sichtbaren Forstarbeiten (massenhafter Schonungsaufbau , Zuwerfen ganzer Schlüchte mit Riesenbäumen „Baummikado“ z. B. im Großer Kastengrund, hektarweises Entrinden und Liegenlassen) gewundert. Das kannte ich aus dem Sächsischen so nicht und das war für mich als Forstunkundigem kaum interpretierbar. Nach der Lektüre schwant mir ein klein bisschen, worum es geht. Da kommt noch ganz schön was auf uns zu. Gut ist, dass meine Befürchtungen, da könnten wieder irgendwelche Wegsperrungen angedeutet werden, unbegründet sind.

Andersherum: Da ist viel Dynamik drin. Borkenkäfer, Fichte, Weißtanne, PnV, Holzeinschlag: Da kommt noch gewaltig etwas auf uns zu (zum Drangewöhnen) und auf die Nationalparkverwaltung (an Arbeit). Das ist noch lange nicht Ruhe und ein „tausendjähriger Urwald“ wird es erst in 1000 Jahren sein. Eins aber: Wenn da zwischen Altnutzungs-Fichtenmonokultur, Weißtannenpflanzung, Holzernte, Borkenkäfer und 85-%-Buchenwald in einigen hundert Jahren ein paar Wanderlein dazwischen herumspazieren: Das schadet gar nichts.

Rausgehen, begreifen, was Natur alles ist. Und ein wenig aufpassen, dass da nicht nebenbei zu viele Wege zuwachsen. Denn das wäre eine starke Sekundärgefahr. Der Wanderer wird da künftig ein wenig häufiger als bisher eine Säge mitnehmen müssen, denn die Arbeit der Nationalparkverwaltung hat, Stichwort Waldumbau, eine völlig andere Dimension. Sie kann es einfach überhaupt nicht leisten, ständig alle Wege für den naturnahen Sächsischen-Schweiz-Kenner und -Liebhaber profilfreizuschneiden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte schon vor Jahren: „Eine Handsäge gehört ins Wandergepäck“. Sonst kommt man da irgendwann nicht mehr durch. Freilich hat so eine Handsäge auch nur eine recht kleine Wirkung.

Übrigens: Es ist im Elbsandstein kein Unglück, dass es bei uns viele Wanderer gibt, die die Wege durch ihr Wandern begangen und damit am Leben erhalten. Vielmehr ist dies ein Glück. Viel unglücklicher sind touristisch eher „unterbelichtete“ Wälder à la Dahlener Heide, Dübener Heide, Nochtener Forsten etc. dran. Dort wird sich manch konservativ agierender Forstwirt den Wanderer sehnlichst herbeiwünschen, der das alte, im Zeitalter des Harvesters dem Untergang geweihte Wirtschaftswegenetz durch eine sekundäre Wander-Begangenheit offen halten könnte –wenn es ihn denn nur in wirksamer Anzahl gäbe. Aber wer wandert schon noch durch „langweiligen Flachlandwald“. Wir machen doch alle viel lieber unsere Trekkingtouren in Alaska, Patagonien, Neuseeland oder Indien.

Vergleichsweise ist das Konfliktpotential „Störung“ durch den naturnahen Einzelwanderer ./. naturschutzfachlich „wünschenswerte Flächenberuhigung“ [auch/selbst/gerade] in „hinteren Kernzonenwäldern“ im Elbsandstein als äußerst gering einzuschätzen.

„Leben und Leben lassen“, so Alfred Brehm, „ist die Grundlage eines jeden gesunden Parasitismus“. Wir denken dabei ein wenig an den Borkenkäfer – und an uns selbst. Harmonie und Eintracht sei unser Ziel. Das Spannungsfeld Naturschutz ./. Tourismus ist viel viel schwächer als das Spannungsfeld Borkenkäfer ./. Nadelbaum.

Die Unmarkierten

Der Titel bezieht sich auf unmarkierte Wege außerhalb der Kernzone. In einem Forumsbeitrag vom 21. Juni 2018 (drei der letzten vier Postings und Video ab Minute 3) ging es um den Reitsteig, der aus dem Nassen Grund hinauf in Richtung Hölle/Affensteine führt. Es war in dem Beitrag die Rede von Zerstörungen an diesem Weg in Folge von Forstarbeiten. Da ich eine Erkundungstour im Schrammstein-/Affensteingebiet geplant hatte und den Reitsteig bis dahin noch nicht gegangen war, legte ich die Route meines Aufstiegs auf eben diesen Weg, um die Lage vor Ort zu erkunden. Im Folgenden zitiere ich einen Teil meiner Aufzeichnungen zu dieser Tour, also einen Lagebericht von Ende Juli 2018:

„ … Nasser Grund … Bald war der Abzweig zum Reitsteig erreicht. Dieser Weg ist unmarkiert und die kürzeste Verbindung aus dem Nassen Grund zur (Zahmen) Hölle. Er ist zwar auf allen Landkarten noch eingezeichnet, soll aber offensichtlich „in Vergessenheit geraten“, jedenfalls nach Ansicht der NPV. Schon ganz unten liegt ein umgestürzter Baum quer über den ohnehin nur noch schmalen Pfad im dichten Gras. Es wäre ein leichtes, diesen Baumstamm teilweise zu entfernen, aber man tut es nicht! Warum nicht? Er soll als „Absperrung“ dienen! Auch im weiteren Verlauf des unteren Teils des Reitsteiges liegen immer wieder Zweige und Reisig auf dem deutlich erkennbaren Weg. Kurz vor der Einmündung des Reitsteiges auf den Zeughausweg (UAP) war die Absicht eindeutig. Reitsteig: das war AbsichtHier lagen so viele Äste und Fichtenreisig, dass das Durchkommen deutlich erschwert wurde. Die Krönung war ein säuberlich geschälter Baumstamm, der quer zum Weg hingelegt wurde, eine regelrechte Absperrung. Da der Stamm in der Mitte zersägt war, konnte ich die beiden Teile mit einiger Mühe so zu Seite räumen, dass sie halbwegs parallel zum Pfad lagen. Außerdem räumte ich hier auch noch einige besonders störende Äste und weitere Stämme aus dem Weg, so dass man wieder einen Pfad erkennen konnte. Reitsteig, Verhau - vorher und nachher Die Absicht der NPV war klar: vom Zeughausweg aus soll es so aussehen, dass dort kein Weg ist. Eine fiese Taktik, denn wo keiner mehr lang geht, wächst der Weg langsam zu, und wo kein Weg mehr ist, darf man wegen des Wegegebotes nicht mehr gehen. So weit darf es nicht kommen! Zur Zeit ist der untere Teil des Reitsteiges insgesamt noch gut passierbar. Der obere Teil sah wesentlich schlimmer aus. Zwischen Zeughausweg und Höllweg ist der Weg in dem abgeholzten Waldstück zum größten Teil überhaupt nicht mehr zu sehen.Reitsteig, oberer Teil Nur wenn man weiß, dass hier laut Karte ein Weg sein soll, kann man an manchen Stellen so etwas wie einen Pfad erahnen. Hier sind Bäume gefällt worden, ein Teil der Äste und des Reisigs liegen mehrere Meter breit auf dem Boden verteilt, was gemeinsam mit verstreutem Fichtenjungwuchs das Gelände nur sehr schwer passierbar macht … ”

So weit der Bericht aus dem Sommer 2018. Vielleicht hat sich inzwischen im oberen Teil schon etwas verbessert. Vielleicht hat sich sogar schon ein neuer Pfad gebildet. Trotzdem hier die Botschaft dieses Beitrages: Begeht die unmarkierten Wege! Mit solchen Worten trage ich hier im Forum sicher Sand ins Elbi, aber eine kleine Erinnerung kann vielleicht nicht schaden, zumal im Winter viele ihre Touren für das neue Jahr planen.

Der Reitsteig mag ein extremes Beispiel sein. Nachfolgend möchte ich kurz noch zwei andere relativ aktuelle Beispiele nennen, die ich kenne: Kehllochweg (Wehlener Gebiet) und Ausstieg Reibetöpfel zur Knorre (Zschandgebiet). Es gibt aber mit Sicherheit noch viele weitere „Kandidaten“. Der Kehllochweg war im Juli 2017 noch durchgehend gut begehbar. Die „Mängel“ waren ein nicht beseitigter umgestürzter Baum auf dem Weg, vor allem aber die Sperrgeländer aus Holz unten und oben zur „Abschreckung“. Von oben ist der Einstieg kaum noch erkennbar. Absperrung Kehllochweg, oben am ForstmeisterwegHoffentlich hält das kleine Steingewölbe, über das der Weg im mittleren Teil führt, noch recht lange. Sonst kann es ganz schnell aus sein mit der durchgängigen Begehbarkeit. Hilfe von der Behörde ist hier kaum zu erwarten. Dort hält man eher sich an den alten DDR-Ausspruch „Ruinen schaffen ohne Waffen“, übertragen ins Elbi: Zerstörung durch Nichtstun. Der Kehllochweg hat das „Glück“, dass an ihm ein Klettergipfel liegt und für etwas Begängnis sorgt. Sonst wäre er wahrscheinlich schon völlig zu gewachsen… Am Ausstieg des Reibetöpfels zum Knorreweg gab es erstaunliche Wandlungen: 2012: deutlicher Pfad (leider kein Foto), 2014: „Fahrweg“ Reibetöpfel, oben, Februar 2014, 2018: Wiese.Reibetöpfel, oben, Mai 2018  Hier haben wir es selbst in der Hand, die kaum sichtbare Pfadspur hinauf zur Knorre wieder als Pfad auszutreten. Denn sonst ist der Weg weg! Und wo kein Weg mehr ist, darf man … Na ihr wisst schon. Also: Begeht die Unmarkierten! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Alles Gute für das Wanderjahr 2019!

Merry Xmas

Copyright http://www.animierte-gifs.netLeise rieselt der Schnee.
Der Weihnachtsmann kommt im VW.
Nur leider ist es ein Diesel
und der blieb steh’n im Niesel.

Deshalb grüßt der Mann mit dem Sack,
Heiligabend nur über WhatsApp.
Deine Geschenke zum frohen Fest,
kannst du sehen bei Pinterest.

Allen Stiegen- und Wanderfreunden ein besinnliches Weihnachtsfest und viele schöne Touren im kommenden Jahr 2019.

Das Pfaffensteinpaket (Uuups, schon weg, 19.12.)

 

“Zielfoto” vom 19.12.

Na das ging ja mal wieder schnell. Eben erst fing der Dezember an und schon naht der 4. Advent. Für das dafür vorgesehene lukrativste Wichtel, „Der Pfaffenstein eine Monographie“, hatte ich eigentlich stilgerecht ein Versteck auf dem Pfaffenstein vorgesehen, aber als ich die Gänsekarte gelegt hatte zog schon die Dämmerung herauf und die Bequemlichkeit hat mir dann gesagt „Lass doch das Buch auch gleich hier auf der Kleinen Gans!“

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