Erkundungsgang im Schmilkaer Kessel

Durch einen Forumsbeitrag angestoßen, wollten wir uns die dort beschriebenen

Bildmontage 🙂 damit der Mond mit drin ist

(!!!)-Stellen auf dem oberen Terrassenweg mal in echt ansehen. Wir sind dafür vom Lehnsteig aus auf den ersten KZ nach links abgebogen, wo man auch gleich auf eine schöne gestufte Terrassenwegstelle trifft und gleich danach zwischen den ersten beiden Lehnsteigtürmen durchkraxelt.
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Rückblick Treffen der IG Stiegen- und Wanderfreunde 2018

Am 13. Oktober 2018 trafen sich die Stiegenfreunde zum siebenten Jahrestag des Bestehens der IG zur Diskussion der Ereignisse des vergangenen Jahres und zur Fortführung unserer Aktivitäten im kommenden Jahr in der Gaststätte „Zur Dürren Kamnitz“ („beim Ondra“) in Hrensko.
In diesmal eher kleiner Runde wurden folgende Themenbereiche und damit zusammenhängende Fragestellungen besprochen:

– Auswertung des Kirnitzschtalfestes 2018
– künftige bessere Organisation von Aktionen (Vorbereitung und Kommunikation)
– Öffentlichkeitsarbeit (z. Bsp. Teilnahme am Kirnitzschtalfest und evtl. Bergsichten-Festival, Müllsammelaktion, Werbeflyer, Kalender)
– Diskussion über Vor- und Nachteile einer Vereinsgründung
– Informationsaustausch über Polenztalweg und das befreundete Projekt „Burg Wehlen“
– Webauftritt und damit zusammenhängende Fragen (Stichwort DSGVO)

Etwas ausführlichere Infos gibt’s wieder hier im Protokoll zum Herunterladen


Ergänzung by Zwillingsstiege:

Ich hatte mich dazu verpflichtet, einige Inhalte zum Thema Vereinsgründung beizusteuern.

Hier sind sie:
Verein gründen in sieben Schritten – eine Kurzübersicht (kann man in weniger als fünf Minuten lesen).
Wer es ausfühlicher mag: Wie gründe ich einen Verein? oder Verein gründen: Von der Idee zum eingetragenen Verein

Vor- und Nachteile der Vereinsgründung:
Vorteile

    • Vereinsmitglieder haften NICHT für den Verein
    • Im Gegensatz zu einer GbR kann ein Verein gemeinnützig sein
    • anders als bei einer gemeinnützigen GmbH braucht ein eingetragener Verein (e.V.) KEIN Mindestkapital
    • Die Gründung eines Vereines macht aus dem Zusammenschluss von Einzelpersonen (natürliche Personen) eine so genannte juristische Person
    • Einen Verein zu gründen ist gelebte Demokratie und auch im Verein selbst geht es basisdemokratisch

Nachteile

    • Um einen Verein zu gründen, braucht es in jedem Fall mindestens sieben Gründungsmitglieder
    • Einen Verein zu gründen erfordert Zeit, Kosten und Aufwand in Form von Anmeldungen, Sitzungen, Satzungen, Protokollen und Vorstandswahlen
    • Ein Verein ist nicht für jeden Zweck geeignet. Zum Beispiel darf ein (eingetragener) Verein normalerweise keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen. Falls eine gewerbliche Tätigkeit mit der Absicht Gewinne zu erzielen, dem gemeinsamen Ziel besser entspricht, kann alternativ über die Gründung einer BGB-Personengesellschaft (GbR) oder einer Kapitalgesellschaft (GmbH oder UG haftungsbeschränkt) nachgedacht werden.

Erst Hirsch, dann Gänse?

alte Aussicht Große Gans

Es wurde im Forum angemerkt, dass es schade wäre, wenn Mitglieder zu oft allein auf Erkundungen auszögen und zu wenig gemeinsame Unternehmungen mit mehreren Stiegenfreunden stattfänden.

  • Dem abzuhelfen folgt eine Einladung, aber wieder sei vorausgeschickt:
    Es gibt keine „geführte“ Wanderung
  • Jeder Mitläufer ist für sich selbst verantwortlich
  • Und ich bin eher langsam unterwegs
  • deshalb ist es kein Problem, wenn unterwegs jemand anders, schneller oder weglaufen will 🙂

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PRO CASTRUM WYLIN

Über die Wehlener Burgruine und das Bemühen der engagierten Burgfreunde wurde hier schon geschrieben und mehrere Stiegenfreunde waren öfters schon vor Ort als Helfer im Einsatz. Sie folgten damit der Empfehlung des Historikers A. Meiche, die man passend zur Burg Wylin im Bergpfadebuch Band 1 von Axel Mothes zitiert findet: „Eine historisch so bedeutsame Stätte liebevoll zu bewahren, ist zweifelsohne eine Ehrenpflicht, nicht nur des derzeitigen Besitzers, sondern aller Freunde vaterländischer Geschichte.“

Bild Quelle Webseite Stadt Wehlen Fotograf Heiko Gottlöber
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Waldbrandstufe 1 – nächtliches Betretungsverbot bleibt bestehen

Betretungsverbot

Betretungsverbot

Viele haben es befürchtet, seit 10.08.2018 ist es amtlich: Das nächtliche Betretungsverbot für Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz bleibt trotz aktuell niedriger Waldbrandwarnstufe bestehen. In der ersten Meldung vom 20.07.2018 war die Allgemeinverfügung der unteren Forstbehörde noch direkt an Waldbrandwarnstufen gekoppelt. Die neue gilt “bis auf Widerruf”.

War das erste Verbot noch halbwegs nachvollziehbar, so kehrt nun eine altbekannte Willkür ein.  Denn offenes Feuer ist gleichermaßen wie Rauchen sowieso grundsätzlich ganzjährig in Wald und Nationalpark Wald verboten. Es kann jederzeit geahndet werden, egal zu welcher Tageszeit. (Die letzten Feuer im großen Zschand und in Rathen sind übrigens alle Nachmittags ausgebrochen…) Nun werden alle Naturfreunde Nachts ausgesperrt. Vorboten einer kommenden Neuregelung? Die IG Stiegen- und Wanderfreunde finden das Verbot nicht in Ordnung. Es wurden bisher keine stichhalten Argumente PRO Betretungsverbot geliefert.

Feuerverbot - immer

Feuerverbot – immer

In den Medien findet das Verbot ein positives Echo – vor allem bei denjenigen welche eh nie zu dieser “gottlosen Uhrzeit” draußen unterwegs wären und sich lieber auf der Couch vom TV berieseln lassen. Manchmal laufen ja auch Naturdokus in der Flimmerkiste. Reicht doch.

Und da denkt man naiverweise noch, dass mit dem linkselbischen Forststeig Elbsandstein eine Brücke zwischen Naturfreunden und Verbotskultur geschlagen wurde. Und im nächsten Moment ist plötzlich alles rings um den Forststeig Kernzone.

Die SZ berichtet heute auf der Titelseite der Pirnaer Zeitung von einer Dame aus Bayern, die auf Schadenersatz klagen möchte, weil Sie durch das akt. Verbot nicht den gewünschten Urlaub in der Felsenheimat erleben durfte. Sie wollte z.B. diese Mondfinsternis im Gebirge erleben.

MoFi Papststein

MoFi Papststein

Sunset Papststein

Sunset Papststein

Oder auch diesen Sonnenuntergang. Aber weil Sie sich streng an die Regeln gehalten hat, ist Sie jetzt die Dumme.

Vor paar Tagen erging es mir ähnlich. Abends im Gebiet Falkenstein/Schrammsteine unterwegs, wollte ich zu einer schönen Aussicht auf einen Felsband unterhalb des hohen Torsteins gehen. Aber HALT: Da steht doch der Uhu – Horstschutz bis 15.08. Ärgerlich, aber akzeptiert und missmutig zu einen nicht so schönen abendlichen Essensplatz gegangen. Kurz darauf ein nervtötendes Summgeräusch: Eine Drohne/Octocopter kreiselt hoch oben im Bereich der Torsteine minutenlang herum, in unmittelbarer Nähe des Falkennests….