Griesgrund

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im Griesgrund
Im Beitrag
zum „Bergpfad entlang der Stillen Gründe“ im Basteigebiet habe
ich darauf verwiesen, dass man seine Wanderung über den Griesgrund fortsetzen kann, um wieder nach Rathen zurück zu gelangen. Ausgangspunkt dieser Betrachtung ist deshalb die Wegkreuzung am Steinernen Tisch
(in der Saison Gaststättenbetrieb). Zum Steinernen Tisch gelangt man
auch sehr leicht vom Besucherparkplatz Bastei über den mit rotem
Strich markierten Fremdenweg. Wenn wir nun vom Steinernen Tisch aus
Richtung Bastei gehen, gelangen wir nach wenigen Schritten zum
Abzweig des Bergpfades Griesgrund. Der Pfad führt steil Richtung
Elbe hinab. Nur ist der Zugang recht schwer zu finden. Kein Hinweis
zeigt uns den Weg. Bester Orientierungspunkt ist ein
Kernzonen-Schild rechts neben dem Weg (nur einige Meter vom
Steinernen Tisch entfernt).
Schaut man aufmerksam Richtung Elbe (zum Taleinschnitt), wird
man auch das Bergpfadsymbol „grüner Pfeil auf
hellgrauem Untergrund“ erkennen.
Blick in den Griesgrund

Blick in den Griesgrund
Wir
gehen zum Taleinschnitt und haben hier die Gelegenheit, uns die
Sache noch einmal zu überlegen. Schließlich geht es wirklich steil
nach unten. Die ersten Bilder verdeutlichen dies. Wir sind im Winter
bei Schnee gegangen, was ich an dieser Stelle nur geübten und
trittsicheren Wanderern empfehlen kann. Gute Wanderschuhe und eine
gewisse Trittsicherheit sind aber auch bei trockenem Wetter für den
Abstieg erforderlich. Wir müssen auf 700 Meter Weglänge etwa 150
Höhenmeter absteigen.

Winter im Griesgrund
Zunächst geht es in Kehren talwärts. Bald verengt sich die Schlucht und wir gelangen an eine Felsstufe. Eine Stahlklammer dient an dieser Stelle zum Festhalten. Steinstufen unterstützen unseren weiteren Abstieg. Diese sind allerdings zum Teil recht hoch. Wir kommen zu einer Stelle, an der ein riesiger herabgestürzter Felsblock uns scheinbar den Weg versperrt. Ein höhlenartiger Durchgang bleibt uns aber, der auch mit einer kleinen Kletterei umgangen werden kann. Noch immer ist der Pfad schmal und steinig und erfordert unsere Aufmerksamkeit. Das Hängetal wird jetzt langsam flacher und weitet sich schließlich zu einem relativ angenehm zu passierenden Wegabschnitt. Wir laufen teilweise durch feinen Sand, der dem Grund seinen Namen gab (Gries kommt von der mittelhochdeutschen Bezeichnung „Grus“ für feinen Sand). Bald zweigt der „Bergpfad entlang der Stillen Gründe“ nach rechts ab. Wer diesen auf dem Hinweg genommen hatte, beendet jetzt seine kleine Rundwanderung. Wir müssen noch über eine lange Stufenreihe bis auf den Haldenweg hinabsteigen, der uns in Abstiegsrichtung nach links zum Ausgangspunkt Kurort Rathen zurückbringt oder rechts nach Stadt Wehlen.
 im Griesgrund im Griesgrund Ausgang Griesgrund
Zur Orientierung empfehle ich eine gute Wanderkarte.
Geeignet ist hier zum Beispiel die Karte Vordere Sächsische Schweiz,
Nr. 10, Sachsen Kartographie GmbH Dresden, 1:15.000. Eine Übersicht der wichtigsten Stiegen und Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz gibt es in der Stiegenmatrix.Ein Weggedanke zum Schluss: Der Griesgrund liegt in der
Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz. Früher gab es in
diesem Gebiet ein sehr engmaschiges Wegenetz. Pfadspuren weisen noch
darauf hin. Heute dürfen in der Kernzone des Nationalparks nur noch
markierte Wege benutzt werden. Als Bergpfade sind im gesamten Gebiet
lediglich der Griesgrund und der Bergpfad entlang der Stillen Gründe
gekennzeichnet. In den Hirschgrund und den Tümpelgrund führen
Zugänge zu Kletterfelsen (schwarzer Pfeil auf weißem Grund). Der
Tümpelgrund darf nicht durchgehend begangen werden, Seitentäler im
Bereich der Stillen Gründe überhaupt nicht (mehr).

Hier der Bericht des Stiegenpaten.

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